Dienstag, 24. Juli 2007

Philippinen 1

Hallo miteinander

Ein erstes Mail aus den warmen und feuchten Philippinen! Um es gleich vorweg zunehmen, ich habe mich gleich in die Kinder und Hunde verliebt. Sie haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie sind obersüss und überall anzutreffen.
Die Leute sind so freundlich und immer zur Hilfe bereit. Die Reise war lang, anstrengend aber ohne Komplikationen. Nach dreimal umsteigen, kamen wir in Frankfurt Flughafen an, wo wir uns für 5h im Flugzeug installierten. Entgegen allen Vermutungen, genossen wir sehr guten Service der Gulf Air. Man konnte sogar anhand von 2 Kameras die Landschaft unter dem Flugzeug und vor dem Flugzeug sehen. Filme vernaschten die Zeit. Obwohl – es waren ausser einem Hundefilm, nur Schrottfilme.
In Bahrain war es unglaublich heiss. Doch schon im Flugzeuggebäude angekommen, hatten wir schon wieder Boarding Time für den Anschlussflug nach Manila. Es wurde mühsam… doch auch diese Nacht ging zu Ende und nach Verlust von 6h kamen wir müde in Manila an. Nach einem Zmittag im Flughafen (wo jeder darauf bedacht war, ja nichts zu essen was Durchfall verursachen konnte J), ging es mit 3 Grossraumtaxis nach Silang wo die SSD (Southern Asia-Pacific Division – fragt mich nicht warum es die Abkürzung SSD lautet…) residiert. Ein riesen Palast mit einem wunderschönen Park. Wir bewohnen 3 Guesthouses (1x Jungs, 1x Mädels) und geniessen die schöne Wohnung und die Ruhe, bevor wir morgen nach Dumagete auf Negros weiterfliegen.

Heute besuchten wir einige adventistische Institutionen, die es hier überall gibt. Zum Beispiel: 1000 Missionaries Mouvement, Allas, Philippinen Frontier Mission, Adventist University etc. Es war sehr eindrücklich. Als Adventist gilt man was.

Den Markt haben wir auch schon besucht. Afrika-Style ist nicht weitentfernt. Jedoch reissen sich die Händler nicht so nach deiner Gunst und Handeln ist nicht so gross im Kurs. Flipflops könnte man bis zu Vergasung einkaufen.
So, ich werde nun mal was Essen. Die Jungs essen schon die schöne Ananas weg L. Wir haben sehr gut Stimmung und eine harmonische Gruppe.
Ihr hört von mir, wenn ich wieder ans Internet komme. Das ist nicht garantiert.

Alles Liebe
Doris

Donnerstag, 19. Juli 2007

Magische Momente

Es gibt so magische Momente wie diese. Ich hörte mir eine CD an mit einer Sammlung christlicher Lieder, die ich letzhin erhalten habe. Da wird ein Lied gespielt von dem ich weiss, dass ich es gut kenne und dass es mich damals vom ersten Moment verzaubert hatte aber ich habe keine Ahnung wo und wann ich es kennelernte.
Das Hirn arbeitet... Doch! England! Dort hab ich es kennegelernt und ich verbinde es mit wunderbaren Erinnerungen.

From heaven you came
Helpless babe
Entered our world
Your glory veiled
Not to be served
But to serve
And give Your life
That we might live

This is our God
The Servant King
He calls us now
To follow Him
To bring our lives
As a daily offering
Of worship to
The Servant King

There in the garden
Of tears
My heavy load
He chose to bear
His heart with sorrow
Was torn
'Yet not My will
But Yours,' He said

Come see His hands
And His feet
The scars that speak
Of sacrifice
Hands that flung stars
Into space
To cruel nails
Surrendered

So let us learn
How to serve
And in our lives
Enthrone Him
Each other's needs
To prefer
For it is Christ
We're serving

Words and Music: Graham Kendrick

Wer die Melodie hören will: http://www.geocities.com/athens/acropolis/3819/servant_king.mid

8, 7, 6 ...

Ich muss meinen Chef um Verzeihung bitten... ich glaube ich bin nicht mehr mit der nötigen Konzentration bei der Arbeit. Ich bin nämlich mit einer Hirnhälfte beim Kofferpacken und mit der anderen im Flugzeug nach Manila.

Den Koffer habe gestern schon fast vollständig gepackt, doch fehlt immer noch einiges was ich mir heute abend noch besorgen muss. Und dann muss man genau koordinieren was ins Handgepäck kommt und was nicht und ob die Kleider auch reichen usw. Vorfreude ist immer noch die schönste Freude und beim Packen erleb ich sie jedesmal ganz besonders. Da fühl ich mich wie ein kleines Kind vor Weihnachten :-).

Sonntag morgen um halb 5 gehts zum Bahnhof, von dort nach Frankfurt und dann ab in die Luft.

Mein ehemaliger Chef aus der Zahnarztpraxis hat mir übrigens noch einen Begleiter mitgegeben: Ein tolles Demonstrationsmodell für Zahnhygieneinstruktion. Der darf nun auch in die Ferien. Ich muss mir noch einen passenden Namen für diesen Kumpel ausdenken...

Mittwoch, 18. Juli 2007

Wer liebt...

Ich hatte die grosse Ehre, gesten Abend, Premiere Gast bei den Thunerseespielen sein zu dürfen. Das Musical "Les Misérables" mit den hervorragenden Sängern und Schauspielern, beeindruckte mich von A bis Z. Die Handlung des Stücks berührte mich und zeigte, wie Liebe zu den Mitmenschen Leben verändern und eine regelrechte Kettenreaktion auslösen kann.
Hier die offizielle Zusammenfassung der Geschichte, die während der Französischen Revolution spielt:

Kampf um Prinzipien und Gerechtigkeit
Jean Valjean wird nach 19 Jahren Haft entlassen, erfährt als ehemaliger Sträfling aber nur Ablehnung von der Gesellschaft. In seiner Verbitterung bestiehlt er einen Bischof und wird prompt erwischt. Der Bischof erklärt aber vor der Polizei, er sei nicht bestohlen worden, sondern habe den vermeintlichen Verbrecher beschenkt. Überrascht von dieser Güte beschliesst Valjean sein Leben zu ändern.
Acht Jahre später hat sich Valjean eine neue Existenz als Bürgermeister und Fabrikbesitzer aufgebaut. Um einen Unschuldigen zu retten gibt er sich seinem ehemaligen Aufseher Javert zu erkennen. Gleichzeitig verlangt er aber Aufschub um der verstorbenen Arbeiterin Fantine den letzten Wunsch zu erfüllen und für ihre uneheliche Tochter zu sorgen. Javert bleibt unversöhnlich, es kommt zum Kampf und Valjean muss fliehen. Die kleine Cosette muss in der Spelunke der Familie Thénardier all die Arbeiten verrichten, die für Eponine, die Tochter der Wirtsleute, zu schmutzig sind. Valjean nimmt Cosette zu sich und zieht mit ihr nach Paris. Er schenkt dem Kind seine ganze Liebe, spricht jedoch nie offen über seine Vergangenheit. Neun Jahre später: Das Elend in Paris ist gross, die Stimmung gespannt. Während der Revolutionswirren der 1830er-Jahre verliebt sich Cosette in den Studenten Marius, der mit seinen Freunden auf Seiten der Unterschicht kämpfen will. Gleichzeitig gerät Jean Valjean durch einen Überfall erneut ins Fadenkreuz seines alten Widersachers Javert. Am Vorabend der Arbeiteraufstände scheint alles offen. Doch der Aufstand scheitert, nicht zuletzt durch eine List von Javert. Dennoch lässt Valjean den Spitzel laufen und kümmert sich nach der verlorenen Schlacht um den verletzten Marius, mit dem er durch die Kanalisation flüchtet. Beim Ausstieg trifft Valjean erneut auf Javert, der ihm die Rettung Marius’ erlaubt und ihn laufen lässt. Aus Scham über seine Schwäche und die Verletzung seiner Pflicht stürzt sich Javert daraufhin in die Seine. Nachdem sich Marius erholt hat, gesteht ihm Valjean seine Vergangenheit und verlässt das Paar Marius und Cosette. Auf dem Hochzeitsfest versucht Thénardier den Bräutigam mit Informationen zu seinem Schwiegervater zu erpressen. Marius erfährt dadurch aber endlich, dass er seine Rettung auf der Barrikade Valjean verdankt. Gemeinsam mit Cosette sucht er den Sterbenden auf.

Das letzte eindrucksvolle Lied des Chors und der Hauptdarsteller, enhält einen Satz der mir tief ins Herz ging: zu lieben einen Menschen heisst, das Antlitz Gottes sehn.

Der starke Regen während den letzten Szenen und der kurze Unterbruch des Stücks, konnte der Atmosphäre natürlich keinen Abbruch tun.

Montag, 16. Juli 2007

Juwel in den Bergen

Gestern konnte ich, zusammen mit einer lieben Freundin einem grossen Hobby frönen. Das Wandern im Berner Oberland. Wir wanderten im Grimselgebiet zum Gelmersee und zwei Stunden weiter zur Gelmerhütte auf 2412 Meter. Es war herrliches Wetter und in der Höhe liess sich die Hitze gut aushalten. Dank dem, dass wir früh aufgestanden sind und schon am Mittag oben bei der Hütte ankamen, war die Hitze aushaltbar. In der wirklich schönen und gemütlichen SAC Hütte gönnten wir uns eine feine Gemüsesuppe und ein Schläfchen in der Sonne.

Während dem ganzen Abstieg plagte mich lästiges Schluckauf. Doch das tat unserer Freude und Bewunderung über die mächtigen Berge, die schönen Blumen und den türkisen See keinen Abbruch. Nach einer Stunde Füsse baden und ausruhen am See, nahmen wir den Abstieg zum Parkplatz in den Angriff. Es ist hart nach einem Tag in der Ruhe und wunderschönen Natur wieder dem Lärm der Strasse zu begegnen. Ich danke Gott für den wundervollen Tag!

Hier sind einige Bilder, damit ihr an meinem Erlebnis einwenig teilhaben könnt.

Dienstag, 10. Juli 2007

Tea time

Ist das nicht wunderschön? Ich finde schon. "You are blessed of the Lord." Ich wünsche jedem, der meinen Blog besucht viel Segen auf allen seinen Wegen.

Fliegen

...aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden. Jesaja 40.31

Wie gut, einen solchen HERRN zu haben, dessen Absicht es ist, einem neue Kraft und Mut für den Lebensweg zu schenken. Wenn man in den Bergen den Raubvögeln bei ihrem Flug zuschaut, weiss man genau was der Psalmist hier sagen wollte. Dem Blau des Himmels und dem Licht der Sonne entgegenfliegen, die Kraft des Aufwindes spüren und die frische Luft atmen. How precious!

Freitag, 6. Juli 2007

Goldene Pracht


Ist es nicht herrlich, die reifen Kornfelder zu betrachten? Wenn der Wind drüber hinwegfährt und die Ähren Wellen schlagen lässt? Es IST herrlich!