Dienstag, 22. September 2009
Etwas (nicht) ganz Alltägliches
Gestern im Hauskreis ist es wiedermal passiert. Es ist etwas Schlimmes. Wenn es kommt kannst du nichts dagegen machen... es ist, wie wenn sich alles in dir verselbstständigt und du fängst an zu schwitzen und probierst es irgendwie zu unterdrücken. Es geht praktisch nicht. Man macht sich alle möglichen Vorwürfe und schimpft sich selber. Es hilft nichts. Es ist wirklich schlimm, wenn es einen erwischt.
Das Lachen während dem Gebet.
Noch schlimmer wirds wenn die Freundin neben dran das gleiche Übel gepackt hat und man sich gegenseitig anstupst, um sich zur Vernunft zu bringen. Es wird nur übler.
Ich stelle mir dann ganz ernsthaft vor, dass ich jetzt in Gottes Gegenwart bin. Ja, das ist ja so und es hilft. Bis die Freundin neben dran wieder anfängt.. !! Die Muskeln im Bauch - so hat man das Gefühl - bringen sich selbst zum Hüpfen - je länger das Gebet dauert. Und es hat sehr lange gedauert. Oh, was für eine Qual...!
Ich rühme mich dessen nicht. Mir ist es als Kind das letzte Mal passiert und ich dachte, ich sei jetzt erwachsen und da passiert sowas sicher nicht mehr. Ich wurde des besseren belehrt. Nämlich, dass ich in Gottes Augen immer (sein) Kind bin. Und Kindern passiert das nun mal.
Das Lachen während dem Gebet.
Noch schlimmer wirds wenn die Freundin neben dran das gleiche Übel gepackt hat und man sich gegenseitig anstupst, um sich zur Vernunft zu bringen. Es wird nur übler.
Ich stelle mir dann ganz ernsthaft vor, dass ich jetzt in Gottes Gegenwart bin. Ja, das ist ja so und es hilft. Bis die Freundin neben dran wieder anfängt.. !! Die Muskeln im Bauch - so hat man das Gefühl - bringen sich selbst zum Hüpfen - je länger das Gebet dauert. Und es hat sehr lange gedauert. Oh, was für eine Qual...!
Ich rühme mich dessen nicht. Mir ist es als Kind das letzte Mal passiert und ich dachte, ich sei jetzt erwachsen und da passiert sowas sicher nicht mehr. Ich wurde des besseren belehrt. Nämlich, dass ich in Gottes Augen immer (sein) Kind bin. Und Kindern passiert das nun mal.
Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Lukas 18,17
Montag, 14. September 2009
Tagebuch
"Mit 14 Jahren fing ich dieses 1. Tagebuch an!" - Das steht auf der ersten Seite meines allerersten Tagebuchs. Das rot-/goldene Buch mit Schlüssel bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt. Im Winter 1997 standen wir gemeinsam in einer schönen Papeterie und ich durfte mir eines aussuchen. Es gab wunderbare Exemplare mit Fotos von Pferden, Katzen und Hunden, Blumen und Delphinen. Doch es musste ein speziell schönes sein! Eines, das erwachsen und lebenstauglich ist und würdig, mich über Jahre zu begleiten, denn es sollte doch MEINE Lebensgeschichte drinstehen. Meine Mami erlaubte mir gerne, dieses edle Stück und legte es liebevoll unter den Weihnachtsbaum. Am 8.1.1997 begann mit dem ersten Eintrag meine Reise mit Tagebuch. Ehrfürchtig sass ich am Schreibtisch, draussen lag Schnee und es dunkelte schon und ich legte mein ganzes Herz in die Gestaltung der ersten Seite und für den ersten Eintrag benutzte ich meinen schönsten Füllfederhalter. Gerade an diesem Tag ist einer meiner Zwerghasen gestorben und so war der erste Eintrag eher ein trauriger: " ... Jetzt ist Nina im Wald begraben aber irgendwie ist das komisch, ich habe so ein Gefühl als habe ich sie allein und im Stich gelassen..." Mittlerweile bin ich am zehnten Buch und Häschen sind keine mehr gestorben und meine Handschrift ist bedeutend erwachsener und unleserlicher geworden, meine Gedanken haben sich entwickelt. Etwas ist jedoch unverändert geblieben. Ich habe von Anfang an Gott im Himmel die Erlaubnis gegeben, als einziger, vollen Zugang zu meinen Büchern zu haben. Was ein kindlicher Wunsch war, wurde mit jedem Jahr wertvoller. Was ich auch immer schreibe ist für ihn jederzeit zu lesen. In jedem der Bücher finden sich unzählige schriftliche Gebete und ich weiss, dass Gott jedes gelesen und sich zu Herzen genomme hat. Und konnte ich auch oftmals nicht mehr mündlich beten, so habe ich meistens im Tagebuch schriftlich gebetet. Ein kleiner Auszug, geschrieben im Juli 09: ".... Kann man sich den Frieden vorstellen, den ich grade erleben darf? Ich liege am Meer, im Windschatten eines Busches. Es ist halb 9 Uhr morgens. Das Meer fasziniert mich. Es ist so mächtig, so unendlich und doch kennt es seine Schranken. Ich stelle mir vor, ich könnte auf diesem Wasser bis nach Afrika oder zum Nordpol gelangen, in ferne Schönheiten. Ich geniesse die Zweisamkeit mit Gott. ..."
Zweisamkeit mit Gott. Für mich etwas, was Tagebuchschreiben so wertvoll macht und obwohl es ab und zu längere Unterbrüche gibt - aufgeben könnte ich es nicht. Es gehört zu mir.
Die Reise kann weitergehen.
Be blessed!
Dienstag, 8. September 2009
Himmlische Kunst
Ich arbeite viel zurzeit. Bis zu 10 Stunden pro Tag. Manchmal kommt es mir vor als würde ich nur schlafen, essen und arbeiten. DOCH es gibt noch eine Komponente in meinem Leben und sie wird immer wichtiger. Überlebenswichtig!! Damit wird mein Tag zu einem guten Tag und überhaupt lohnenswert.
Ohne meine morgendliche Andacht, sprich meine 3 Kapitel Bibel auf meiner Reise durch das Wort Gottes, würde ich es nicht schaffen. Es ist mir unglaublich wichtig geworden. Ich bin im Alten Testament und tatsächlich finde ich auch dort den liebenden Gott auf jeder Buchseite. Manchmal stehe ich nur auf, um die Audienz beim König zu geniessen.
Meine Joggingrunde heute Abend (gute Medizin, wenns mit dem Abschalten nicht funktioniert), führte mir auch ganz praktisch die Majestät und Liebe Gottes vor Augen. Wo wäre ich, wenns den himmlischen Maler nicht gäbe??
Be blessed!
Freitag, 4. September 2009
Pardon
Tut mir leid, für alle, die wegen des Schreibfehlers den wertvollen Link nicht anschauen konnten.
Jetzt sollte es klappen.
Jetzt sollte es klappen.
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