Freitag, 30. Januar 2015

Freie Minute

Ungefähr eine halbe Stunde. Ganz für mich alleine! Alles ist soweit erledigt und ich habe ungefähr eine halbe leere Stunde und ich kann irgendetwas machen was ich schon lange wollte oder was mir Freude bereiten würde.
Was war es bloss was ich gestern auf meine lange Liste für freie Minuten gesetzt habe? Da war doch so vieles was ich tun wollte?! Ich könnte in Ruhe was feines kochen - nein, kochen tu ich immer. Ich könnte einen Brief schreiben - hm dieser Brief würde länger dauern und dann liegt er wieder tagelang rum, das muss ich mal abends machen. Ich könnte telefonieren - habe aber eher Lust was Stilles ganz für mich zu tun. Ich könnte ins Bad gehen und alles was beim täglichen Schön machen zu kurz kommt nachholen - jetzt am schönen frischen Morgen mich ins Bad verkriechen? Was und wo soll ich denn jetzt anfangen?
... jetzt sind 10 Minuten dieser wertvollen halben Stunde rum.
 
 
Ich werde schreiben. Paar Sätze. Danach bin ich erfrischt.
Be blessed.
 


Sonntag, 25. Januar 2015

Geschichten-Werkstatt


Bilder machen mich kreativ.
Dieses Bild, zum Beispiel, habe ich von paar Jahren in einem Wald geschossen.
Was wäre deine Geschichte dazu?

Donnerstag, 22. Januar 2015

Ich hab was für dich


Zu viele Menschen sind am Strand.
Das ist ein Drücken und ein Drängen
möchten Jesus hören wie er spricht.
Trost
Rat
Ermutigung
Wegweisung
Botschaft des Himmels
Der Fischer gibt ihm gern sein Boot.
Im schwankenden Schiff
Jesus steht sicher.
Die Menschen hören wie er spricht.
Trost
Rat
Ermutigung
Wegweisung
Botschaft des Himmels

Die Predigt endet
heimwärts geht die Menge.
Dankbar für die Hilfe,
Jesus wendet sich an den Fischer.
Wirf die Netze aus
ich hab was für dich.
Kopfschütteln
Die ganze Nacht gearbeitet
nichts hat es gebracht.
Auf deine Verantwortung
ich versuch es nochmals.

Ein Boot gleitet auf dem glatten Wasser vorbei.
Helft uns!
Die Netze sind voll!
Demütig
der Fischer kniet nieder.
Das hab ich nicht verdient.
Ehrfurcht
Staunen
Jesus wendet sich an den Fischer
Komm mit mir.
Wirf die Netze aus.
Ich hab was für dich!

Mittwoch, 21. Januar 2015

George Washington Carver, Teil 1

"Aber endlich war es durch Susans beharrliche Pflege und eine unerklärliche Zähigkeit in der schwachen Brust des kleinen Jungen geschafft. Er überwand seine scheinbar unsausweichliche Bestimmung. Der ständige Husten hatte seine Stimmbänder angegriffen. Jetzt klang seine Stimme wie das Zirpen eines verängstigen Vogels. Und irgendeine unbewusste Erinnerung, vielleicht dieselbe Furcht seiner Rasse, die auch Mary gequält hatte, lähmte seine Zunge, so dass er mitleiderregend stotterte. Er war fast drei Jahre alt, ehe er die Stube ohne fremde Hilfe durchqueren konnte, und dieses Abenteuer liess ihn vor Erschöpfung und Triumph keuchen. Aber er lebte, und das was der grösste aller Triumphe!
Der Krieg endete. Die niedergebrannten Ställe wurden wieder aufgebaut, die Felder bestellt. Bald zeigten sie der Frühlingssonne erstes Grün. "Ihr seid jetzt frei!", sagte Moses Carver zu George und dessen älterem Bruder Jim. "Alle Sklaven sind jetzt frei! Ihr könnt gehen, wohin ihr wollt!"
George verstand nicht, und Jim grinste nur.
"Tante Susan und ich wir hätten euch gern weiter bei uns wie bisher. Aber vergesst nicht, ihr müsst nicht bleiben. Die Sklaven sind frei!"
Jim nickte, und damit war alles gesagt. Am Abend krochen die beiden Jungen auf den Boden des Blockhauses und schliefen auf ihren mit Maishülsen gefüllten Säcken, wie sie es immer getan hatten. Es sollte lange dauern, bis Carvers George herausfand, was Onkel Moses gemeint hatte und was es bedeutete, frei zu sein. "
Ausschnitt aus dem Buch "Der Mann der überlebte" von Lawrence Elliott

Das Leben von George Carver beginnt mit dem Tod seiner Mutter und endete beinahe wie eine frisch angezündete Kerze deren Docht zur kurz ist und die Flamme gleich wieder erlöschen lässt.
Sein unbändiger Lebenswille, das liebevolle Zuhause bei den Carvers, eine nicht zu stillende Neugier und seinen tiefen Glauben an den Schöpfer, lassen aus dem aussergewöhlichen Jungen einen der aussergewöhnlichsten Männer der Geschichte werden.
In nächster Zeit werde ich immer mal wieder eine Fortsetzung dieser Biografie posten, denn die Botschaft des Leben dieses bemerkenswerten Mannes soll gehört werden.

Auszeit

Mit dem Eindruck, die Decke fällt mir nächstens auf den Kopf, habe ich mich mir eine Auszeit genommen und bin für einenhalb Stunden in meine Lieblingsbuchhandlung verschwunden. In Bücher schmöckern, Titel lesen, blättern, paar Sätze lesen, Bilder angucken, die Stille geniessen. Es ist eine Reise in eine andere Welt, gibt einem Horizonterweiterung im kleinen Sinne und man kann wunderbar abschalten.

Samstag, 17. Januar 2015

Berufung

Zwei Berufene, zwei Reaktionen.
Szene 1:
Als Zacharias im Tempel war erschien im der Engel des Herrn und die ersten Worte waren: "Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat deine Gebete erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen. (...)".
Zacharias fragte den Engel: "Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschehen wird? Ich bin jetzt ein alter Mann und auch meine Frau ist schon in fortgeschrittenem Alter."
Engel: "Ich bin Gabriel. Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes. Er hat mich mit dieser frohen Botschaft zu dir gesandt! Weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, wirst du nicht mehr sprechen können, bis das Kind geboren ist. Denn meine Worte werden sich erfüllen, wenn die Zeit gekommen ist".

Szene 2:
Gabriel erschien Maria, die mit Josef verlobt war und sagte: " Sei gegrüsst! Du bist beschenkt mit grosser Gnade! Der Herr ist mit dir!"
Erschrocken überlegte Maria, was der Engel damit wohl meinte.
Da erklärte er ihr: " Hab keine Angst, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst.(...)"
Maria fragte den Engel: " Aber wie kann ich ein Kind bekommen? Ich bin noch Jungfrau."
Engel: " Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten. (...) Denn bei Gott ist nichts unmöglich."
Maria: "Ich bin die Dienerin des Herrn und beuge mich seinem Willen. Möge alles, was du mir gesagt hast, wahr werden und mir geschehen."

Vor kurzem habe ich den Abschnitt in Lukas 1 gelesen und mir sind die Berufungen von Zacharias und Maria ins Auge gestochen. Warum nimmt Gott dem Priester die Stimme weg und Maria nicht? Beide haben Rückfrage gestellt. Beide haben auf die ungünstige Situation hingewiesen: Zacharias ist zu alt und Maria ist unverheiratet.
Mir ist aufgefallen, dass Zacharias Zweifel an der Richtigkeit der Botschaft geäussert hat. Die Antwort des Engels ist klar und sie weist uns Menschen wieder mal darauf hin, dass wir einen Gott über uns haben: Ich bin Gabriel! Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes! ER hat mich mit diese Botschaft gesandt.
Bum! Lieber Zacharias, das muss genügen. Hinter dieser Aussage steht ein ganzes Universum und die ganze Grösse und Allmacht Gottes. Der Engel hat es nicht nötig sich zu rechtfertigen. Das er aus Gottes Gegenwart mit dieser Botschaft gesandt wurde, das muss genügen. Bei dieser Aussage geht es mir durch Mark und Bein - genau wie wenn ich den Sternenhimmel betrachte. Ich fühle mich klein und unbedeutend aber die Herrlichkeit ist, das Gott trotzdem eine frohe Botschaft persönlich vorbeibringen möchte - durch einen der sonst in der Gegenwart Gottes wohnt.
Ich denke, Maria hat genau das erkannt. Sie hat sich erkundigt, wie Gott es anstellen möchte und er hat es ihr erklärt und danach hat Maria erkannt, welche Ehre ihr zuteil wurde und sich zur Verfügung gestellt.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass der Engel beiden sagt: Hab keine Angst! Es ist dem himmlischen Wesen bewusst, was seine Erscheinung auslöst und möchte das wir wissen, dass wir keine Angst vor ihm zu haben brauchen. Wie rücksichts- und liebevoll, das doch ist! Und so einer kommt aus der Gegenwart Gottes? Lernt man da so nette Dinge? Dann muss es da wirklich schön sein!

Samstag, 10. Januar 2015

Sturmwind

Sturmwind
tobt ums Haus
holt Kälte raus.
Trocknet´s Land
mit starker
Hand.
Sabine Bauer



Damit ist alles gesagt.
Macht`s euch gemütlich.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Es geht auch einfacher

Die Handys heutzutage sind ja allerwelts Dinger. Aber eines können sie nicht: Wirklich gute Tonqualität produzieren. Wie auch, bei null Resonanzkörper? Dafür kann man diese kleinen Geräte kaufen, da steckt man das Handy rein und schon klingt der Ton aus etwas anständigeren Boxen. Sie kosten aber auch einiges...
Sowas hab ich mir gestern selber gebaut. Kosten? Wenns hochkommt 0,2 Cent.

Man nehme:
Eine leere Haushaltspapierrolle
Zwei Einmalbecher
Eine Schere

Und das kommt dabei raus:



Tonqualität: sehr gut!
Angenehmer Nebeneffekt: Das Handy hat einen Platz.

Be blessed!

Sonntag, 4. Januar 2015

Die Erdnuss - ein kleines Wunderding im Zweierpack

Mandarinen und Erdnüsse, der Inbegriff von Weihnachts- und Winterzeit. Noch lange nach dem 6. Dezember roch der Schuh, den man für den Nikolaus vors Fenster gestellt hatte und den Mama klammheimlich in der Nacht mit Schokolade, Mandarinen und eben Erdnüsschen gefüllt hatte, nach dieser interessanten Nuss und die Schale hinterliess ihre Spuren im Fell. Aber halt! Wusstet ihr, dass die Erdnuss gar keine Nuss ist? Sie wird botanisch zu den Hülsenfrüchten gezählt und fällt damit in die Kategorie der Bohnen und Erbsen. Da wird's einem im Englischen etwas leichter gemacht: peanut - Erbsennuss.
Mit 24 Prozent Eiweissgehalt hat sie einen dementsprechend hohen Nährwert. Ausserdem gehört sie neben der Cashewnuss zu den magnesiumreichen pflanzlichen Nahrungsmittel.

In Kürze werde ich euch von einem Mann berichten, der das gesamte Potential der Erdnuss entdeckt und ausgeschöpft hat. Sein Leben und sein Werk haben mich total begeistert.
Bis dahin wünsche ich euch gutes Erdnussknabbern.

Be blessed!

Habt ihr euch eigentlich schon mal überlegt warum die "Erbsennüsse" immer zu zweit ein Häuschen bewohnen? Ich find das süss.

Samstag, 3. Januar 2015

Ein Loblied auf die Wärmflasche


Mit kalten Füssen stieg ich aus dem Auto und war froh in meine Hausschuhe zu schlüpfen. Auf eine Bemerkung hin bekam ich eine Wärmflasche und durfte ich mich damit aufs Sofa verkriechen. Ist es nicht herrlich die kalten Füsse auf eine schön heisse Wärmflasche zu legen? Es IST herrlich!
Ich hoffe, ihr habt alle eine Wärmflasche zu Hause.

Be blessed!

Donnerstag, 1. Januar 2015

Prosit! Neujahr!

Glückliches neues Jahr euch allen!

Wie angekündigt, gebe ich einen kleinen Bericht über meine "Gesundheitswoche". Mit dem Sport wars etwas schwierig. Den lassen wir mal beiseite... spazieren gehen zähle ich nämlich nicht dazu.

Umso mehr Freude hat mir das Kochen bereitet. Vegan ist ja plötzlich voll im Trend und deshalb gibt es viele feine Rezepte auf dem Internet zu kriegen. Da wollte ich mal einiges ausprobieren.
Da war zum Beispiel die herzhafte Kichererbsensuppe oder Linsenbolognese oder Hummus und ähnliches. Ich muss ehrlich sagen, es war äusserst schmackhaft!
Eine gute Webseite findet sich hier: http://www.bevegt.de/kichererbsensuppe/
oder diese hier: http://vegan-taste-week.de/
oder: http://www.bjoernmoschinski.de/

Ich werde bestimmt das eine oder andere öfters kochen. Es macht viel Spass, bereichert die Küche und gesund fühlt man sich danach auch ;).
Ein idealer Start ins neue Jahr.

Be blessed

P.S Habe wieder ein funktionierendes Arbeitsgerät. Ab jetzt schreibe ich wieder regelmässiger.