Dienstag, 27. November 2007


Ich will dich täglich loben und deinen Namen rühmen immer und ewiglich.
Psalm 145, 2

Finding Nemo

Also nur zur Klarstellung: Ich bin KEIN Spielzeug-Figuren-Fan (Die Figuren vom McDonald oder wo man sie sonst noch in kleinen Plastiksäckli findet - Überraschungsei, Schoggimüesli...).

Gestern beim Schichten der Weihnachtspäckli für die Ukraine ist mir doch promt der arme, kleine Nemo vor die Füsse geplumst (hat der nicht am Ende der Geschichte wieder den Weg nach Hause gefunden?). Naja, es war jedenfalls sein kleiner Plastikbruder. Weil sein Herkunftsort nicht nachzuvollziehen war und ich seinen grossen Glubschaugen und dem ach-so-süssen Lächlen nicht widerstehen konnte, nahm ich ihn mit nach oben ins Büro. Nun steht er auf dem Bildschirm meines Computers und glotzt an die Decke, süüüss sag ich euch.
Ich frage mich bloss, warum so ein Plastikfabrikat einen so sentimental werden lassen kann...

Freitag, 23. November 2007

Ruth Bell Graham


Am 14. Juni 2007 ist die Ehefrau von Billy Graham, einem berühmten Prediger, im Alter von 87 Jahren gestorben. Im Magazin für christliche Frauen "LYDIA", las ich einen Artikel, den ihr Leben kurz aber prägnant schildert. Sie war eine überaus gläubige und gottesfürchtige Frau und wurde "ein Vorbild, das ermutigt und anspornt, weise und gebend zu leben".

Eine Passage gefällt mir besonders und zeigt ihre Bodenständigkeit, die sie sich durch all die "berühmten" Zeiten hindurch erhalten hat:
Als sie einemal gefragt wurde, ob sie und ihr Mann sich denn in allen Dingen einig wären, antwortete sie: "Meine Güte, nein! Wenn das so wäre, wäre doch einer von uns beiden überflüssig!"

Test me

Test me, Lord, and give me strength
to meet each test
unflinching, unafraid;
not striving, nervously to do my best,
not self-assured, or careless
as in jest,
but with Your aid.
Purge me, Lord, and give me grace to
bear the heat
of cleansing flame;
not bitter at my lowly lot, but mete
to bear my share of suffering
and keep sweet,
in Jesus’ name.

- Ruth Bell Graham



Ich bete, dass Gott auch mich zu einer Frau nach seinem Herzen macht, damit mein Leben zu seiner Ehre dienen kann.

Habt ein schönes Wochenende und Gott segne euch!

Dienstag, 20. November 2007

One of God's way..

... saying "Have a nice day!"

"Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine Füße auf einen Fels, daß ich sicher treten kann; er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott." Psalm 40, 3 +4

Montag, 19. November 2007

Ein ganz normaler Sonntag?

Es gibt Tage, die fangen ganz normal an und irgendwann in einer Minute nehmen sie eine ganz ungewöhnliche Wende und abends fühlt man sich wie ein kleines Kind am Weihnachtsbaum, das gerade alle Geschenke ausgepackt hat und nicht weiss mit was es zuerst spielen soll.

Um sieben Uhr hat mein Wecker gestern geklingelt. Im Halbschlaf überlegte ich, ob ich nun wirklich in dieser Affenkälte den Hund aus dem Tierheim holen soll, um mit ihm zwei Stunden zu spazieren. Ich müsste nicht... Irgendwann hat der Hund aus dem Tierheim gegen den inneren Schweinehund gesiegt und ich bin aufgestanden. Schon auf dem Weg zum Bahnhof, gut eingepackt in meine Jack Wolfskin-Jacke (Danke, Mami!) , war ich dann doch froh, so entschieden zu haben. Welchen Hund ich bekommen für den Spaziergang ist immer wieder eine Überraschung. Diesmal erhielt ich einen perfekt zum Wetter und meiner Ausrüstung passenden Hund. Einen kleinen aber wunderschönen Sibierien Husky. Balan ist sehr selbstständig und trotzdem merkwürdig schreckhaft, was wohl auf seine Geschichte schliessen lässt. Wir haben uns ausgezeichnet verstanden. Der weisse Winterwald, der schöne Hund an der Leine, die frische Luft und die Ruhe waren, wie immer, meine Tankstelle. Trotz dicker Jacke und tief in die Stirn gezogene Mütze, genoss ich die warme Dusche zu Hause. Ich ass dann das Sandwich, machte meine Haare zurecht und wollte grade am Computer Fotos bearbeiten, da klingelt mein Festnetztelefon. Wer könnte das sein? Niemand würde mich am Sonntag aufs Festnetz anrufen, da ich ja nie da bin, eigentlich. Dran war meine Diakonin und sie meinte, ich müsse sofort in die Gemeinde kommen, das Fernsehn kommt und sie wollen ein Interview machen über die Weihnachtspäckli-Aktion. Wow. Okay, was zieht man da an? Innert einer halben Stunde war ich vor Ort und wir richteten gemeinsam die Päckli her. Mit grosser Verspätung traf der Reporter ein, filmte die Päckli und stellte mir einige Fragen. Wer es wissen will: Die Kamera, mit der er mich filmte, ist soviel wert, wie ein neues, wirklich gutes Auto...

Drei Stunden später sassen meine Diakonin und ich bei einer Kollegin zu Hause im Wohnzimmer und durften uns selber in den Nachrichten angucken... wie seltsam und lustig zugleich. Wenn Gott das Timing in die Hand nimmt, dann passt es perfekt. Seine Wege sind ja soviel höher als unsere und man weiss nie was Gott mit dem Schritt, den man jetzt gerade tut in Zukunft alles bezwecken will.

Bis die Sendung ausgestrahlt wurde, war ich unterwegs auf Besuch. Das ist jedoch eine andere Geschichte und ein langer Post wert. Ich werde es aufschreiben sobald ich Zeit dazu habe.

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche. Kalt ist es immer noch, aufstehen lohnt sich aber trotzdem, man weiss ja nie, was der Tag bringen wird...

Freitag, 16. November 2007

Wetterwechsel

Weiss, kahl, windig, kalt, grau. Das sind ungefähr die Stichworte, die mir in den Sinn kommen wenn ich aus dem Bürofenster gucke. Nicht grade attraktive Adjektive. Trotzdem finde ich die Stimmung hat was für sich und wieder einmal freue ich mich darüber, dass wir in der Schweiz verschiedene Jahreszeiten haben. Heute abend jedoch, werde ich einen Wetterwechsel vornehmen. Freunde von mir wollen die Fotos von den Philippinen sehen und deshalb tauche ich nochmals ein in eine Welt voller Gerüche und Farben und eine Zeit, intensiver Erlebnisse mit der Natur, den Menschen und Gott.

Montag, 12. November 2007

U-Key

oder Jukee oder Ukee? Ich weiss nicht, wie man den Namen schreibt - jedenfalls hat die Mischlings-Hundedame so geheissen mit der ich gestern für zwei Stunden unterwegs war. Ein einjähriges Gummibällchen, voller Energie, aufmüpfig, liebesbedürftig und begierig etwas Neues lernen zu dürfen. Warum sie im Tierheim gelandet ist, weiss ich nicht. Seit ich mit Hunden aus dem Tierheim spazierengehe habe ich auch schon Paulo (Schweizermischling) und Lucy (kleiner Mischling mit Jack Russel-Einschlag) kennengelernt. Jede dieser Hundepersönlichkeiten ist faszinierend anders und ich lerne viel.

Die zwei Stunden Hund, Natur, Bewegung und Spass sind für mich Genuss pur. Ich wünschte es wäre schon wieder Sonntag. Es hat zünftig gewindet... :-)

Montag, 5. November 2007

Business-Kleider oder Wanderausrüstung?

Internet is available at the meeting! Da macht man am besten davon Gebrauch. Die Aussicht vom Sitzungszimmer ist wieder einmal grandios! Ich treffe viele beeindruckende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt und doch spürt man nun nach einenhalb Tagen in Sitzposition langsam den Druck in den Beinen... Ich mag es sehr gerne, den Tag von morgens bis abends in "Business-Kleidern" zu verbringen, vom Sitzungszimmer in den Esssaal und zurück zu flanieren während man Gespräche mit in Anzug gekleidete Führungspersonen führt, genauso gerne sähe ich mich aber jetzt in einer Wanderausrüstung auf den Bergen auf der anderen Seite des Sees. Ist das jetzt einfach unentschlossen oder vielfältig? :-) Ich plädiere jetzt mal auf das Letztere - es gefällt mir einfach besser.

Mister Parchment, ein Vertreter aus Amerika hat heute morgen die Andacht gehalten und dabei den Psalm 16 zitiert. Ich entdeckte meinen Schlüsselvers: Psalm 16,2 "Du bist mein Herr, mein Glück finde ich allein bei dir." (Neues Leben - Bibel). Was auch immer in meinem Leben mich lähmt und mich scheinbar vom Glück fernhält - mein Glück ist der Herr und mehr brauche ich nicht.

Ich fühle mich hier wiedereinmal reich gesegnet. Möge es euch, wo immer ihr auch seid, genau so ergehen.

Samstag, 3. November 2007

Auf ein Neues

Auf ein Neues werde ich bis am Mittwoch Mittag im Ausschuss der Leiter der verschiedenen Unionen unserer Division sein. Ich freue mich auf die bereichernde Zeit. Dieses Mal wird sogar der Big Boss unseres Hilfswerkes aus Amerika da sein. Werd da wohl mal eine Hand schütteln :-).

Lasst es euch gut gehen und geniesst den schönen Rest des Herbstes. Be blessed!