Dienstag, 23. Dezember 2008

Schenken weil er schenkte

Es ist der 23. Dezember! Ein Tag vor Heilig Abend! Wie wundervoll! Ich erinnere mich daran, als ich vorletzten Sonntag am Sonntagsverkauf war und in einem Kleidergeschäft folgenden Dialog mithörte:
"Und, hesch scho alli Päckli zämä"

"Äh weisch, mir hei das scho lang abgschafft. Mir mache das nüm - dä Stress und alles..."

Diesen Satz habe ich diese Adventszeit sehr oft gehört, öfter als sonst, scheint es mir. Ich muss hier ganz offen bekennen, dass ich ein sehr traditioneller Mensch bin und ich mich freue auf unseren Weihnachtsbaum, das feine Abendessen, das Singen von Weihnachtsliedern, die Güetzis und! das Geschenke-Auspacken. Mir kann niemand erzählen, dass er oder sie nicht gerne Geschenke erhält und diese am liebsten unter einem echten, fein duftenden mit echten Kerzen bestückten Weihnachtsbaum auspackt. Viele höre ich dann sagen, man kann sich ja unter dem Jahr Sachen schenken, das sei viel besser. Natürlich ist es schön unter dem Jahr Geschenke zu erhalten - keine Frage. Doch das ganz Spezielle ist, dass ich mir an Weihnachten wiedermal echt Gedanken machen muss über meine Familie. Was liebt Mami eigentlich? Wie kann ich meinen Vater am besten überraschen und was könnte meiner Schwester das Herz erwärmen? Ich beschäftige mich sehr intensiv mit den einzelnen Familienmitglieder und gebe mich nicht zufrieden mit Blumen (was eh jeden freut). Ich habe das dieses Jahr richtig schätzen gelernt.

Doch warum schenke ich eigentlich? Der Mittelpunkt des ganzen Festes muss der Mittelpunkt bleiben. Ich schenke, weil jemand für mich sein Leben geschenkt hat. Ich schenke, weil vor 2000 Jahren eine grosse Freude auf diese Welt gekommen ist und ich die Freude, wenigsten im Kleinsten, erwecken will. Ich schenke, weil ich liebhabe. Ich schenke weil Gott geschenkt hat. Das grösste Wunder, welches diese Welt erleben durfte, wird an Weihnachten gefeiert. Ein Grund, sich wiedermal intensiv mit der Geburt unseres Erlösers zu beschäftigen. Nimm doch mal die Bibel und lies (vielleicht zum 100x) welch unglaubliches Geschenk Gott uns gemacht hat.

Im Büro höre ich Radio, DRS 1. (Ich bekenne mich auch hier zu sehr freimütig). Auch dort herrscht Weihnachtsstimmung. Ist das nicht eine herrliche Zeit?

Ich wünsche dir von Herzen eine Weihnacht, die dich erfüllt mit Güetzi, Familie, Weihnachtsbaum, Kerzen, Weihnachtslieder und einem frohen und dankbaren Herzen.

Ein etwas anderer Adventskalender für Dich…

Ich gäb' dir gerne einen Kalender, einen Kalender zum ersten Advent, in dem, versteckt hinter kleinen Türchen, etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt. Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis,
hinterm 2. Türchen ist Phantasie,
hinterm 3. Humor,
und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie.
Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung,
hinter dem 6. eine Menge Zeit,
und öffnest du dann das 7. Türchen, entdeckst du dahinter Geborgenheit.
Im 8. Türchen sind Spaß und Freude,
im 9., da ist die Zuversicht,
hinterm 10. verborgen sind Kraft und Stärke,
im 11. ist Glück und im 12. ist Licht. Hinterm 13. Türchen, da ist der Glaube,
am 14. findest du Menschlichkeit,
am 15. Trost und am 16. Frieden,
hinterm 17. Türchen die Zweisamkeit. Am 18. findest du gute Gedanken,
am 19. Achtung vor Mensch und Tier,
am 20. Hilfe.

Fast ist alles offen, zu öffnende Türchen gibt´s nur noch vier. Hinterm 21. kommt die Freundschaft
und am 22. die Toleranz,
am 23. die innere Ruhe –
am 24. strahlt der Christbaum in seinem Glanz. Hinter dem Türchen am Heiligen Abend sind keine Geschenke, nicht Reichtum und Geld, hinter diesen Türchen, da ist die Liebe, das größte und wichtigste auf dieser Welt.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Dienstag, 2. Dezember 2008

Einfach das Leben

72 Stunden unterwegs von Chaing Mai nach Singapur - auf dem Landweg. Das ist die momentane Tätigkeit meines einen Chefs. Der andere befindet sich in der Gluthitze von Äthiopien. Und ich habe einen Autoscheinwerfer, der nicht mehr funktioniert und einen viel zu lauten Computerventilator. Ziemlich aufregen, was? Jedefalls die ersten beiden Situationen.

Kommenden Sabbat werde ich das erste Mal die Kinderpredigt halten. Nach einer Phase von Gefühlen der Überforderung, weiss ich schlussendlich was ich machen werde. Ich zeige den Kindern Bilder meiner Philippinenreise und erzählen ihnen von den Erlebnissen, den Vorträgen, den Kindern, den Taufen und was es alles noch zu erzählen gibt. Wenn ich mich zurückerinnere an meine Kindheit, dann sind mir immer die Kinderstunden geblieben, die aus dem richtigen Leben kamen. Zum Beispiel die Kindheitserlebnisse eines Mädchens in der Schweiz. Es war sooo spannende und am Ende erzählte uns die Schwester aus der Gemeinde, dass es sie selber gewesen sei. Unvergesslicher Moment. Teilhaben am Leben - was wollen Kinder anderes?

Ich frage mich manchmal: Was hat Jesus wohl den Kindern jeweils erzählt, die ihn ja fast ständig umringten? Spannend und einfach das Leben. Er muss ein guter Geschichtenerzähler gewesen sein!
grafik: allposters.com

Dienstag, 18. November 2008

Herbst adé

Der Herbst ist definitiv im Abzug. Ich möchte aber trotzdem noch schnell Fotos meiner zwei liebsten Herbstdekos posten. Ein grosses Herbstblatt trocknen lassen und schon hat man eine schöne, natürliche, spannende Form. Kunst aus der Natur.Den Kranz und die Trockenblumen im Gartengeschäft gekauft und dann nach meinem Geschmack aufgeklebt. Ich finde die Farbkombination mit der Türe toll.
Ich bin nun am Überlegen was ich für den Winter machen werde. Ich zeige es euch bei Gelegenheit :). Was macht ihr?

Blessings!

Montag, 17. November 2008

Alltägliches

Einmal pro Woche mache ich einen ausgiebigen Back- und Kochabend. Heute war wiedermal so ein Abend. Ich höre dabei auf DRS 1 das Wunschkonzert und dann ist die Welt in bester Ordnung. Apfelwähen, Spinatkuchen, Brot backen und soweit es geht, probiere ich alles selber zu machen (also ohne gekauften Wähenteig, Teigmischung usw.), und vollkörnig.
Heute habe ich nebenbei noch eine kleine superfeine Leckerei gemacht. Die Idee dafür habe ich aus dem Europapark heimgenommen. Eine Banane in fingerdicke Scheiben schneiden und in Schokoladenguss tauchen und auf einem Bleck auskühlen lassen... es ist fast zu gut... Idealerweise würde man die Bananenrädchen auf einen Spiess stecken und danach in die Schoggi tauchen. Achtung: Kann süchtig machen. Darum besser nur ab und zu machen... :)

Wenn ich zufrieden vor mich herarbeite, kann ich ab und zu einen leisen, glücklichen Gedanken an meine zukünftige Familie nicht vermeiden, die ich einmal mit all dem verwöhnen möchte.

Bald sind meine Brote im Ofen fertig und ich gehe schlafen. Vorher aber noch ein paar Bilder meines Schaffens.

Dienstag, 11. November 2008

girls4Christ - junge Frauen, die grosse Liebe Gottes


Junge Frau zu sein ist heutzutage eine der schwierigsten Angelegenheiten.

Sie möchte gut aussehen, befindet sich aber in einer Lebensphase, wo die Pickel nur so spriessen.
Sie möchte Unmengen von Freunden haben, sehnt sich gleichzeitig nach der einen grossen Liebe.
Sie möchte geliebt und angenommen sein, rebelliert jedoch gegen jede Verbindlichkeit.
Sie möchte überall dazugehören, möchte aber trotzdem einzigartig sein.
Sie möchte alles ausprobieren, sucht aber nach dem einen Sinn im Leben.
Sie möchte eines Tages gute Ehefrau, Hausfrau und Mutter werden, gleichzeitig zieht es sie von der einen Person weg, die ihnen das Model sein sollte -die eigene Mutter.
Sie möchte fliegen und sucht trotzdem das Fundament.

girls4Christ ist eine Initiative der Frauen Abteilung meiner Gemeinde, die sich genau für diese Themen stark machen möchte, Vorbilder, Halt und Sicherheit geben will, damit die Frauen von morgen stark in dem Herrn sind, Orientierung, (Selbst-)Vertrauen und einen festen Halt finden. Sie sind die Ehefrauen und Mütter von morgen - ihre Aufgaben und ihr Dasein sind unschätzbar und unverzichtbar für eine starke Gemeinde Gottes.

Junge Frauen sind Gottes innigstes Herzensanliegen.
grafik: allposters.com

Sonntag, 9. November 2008

Die Musik der Stille

Vor kurzem machte eine Freundin eine Bemerkung, die mich zum Nachdenken brachte: Sie habe bemerkt, dass sie ständig Musik oder sonst was höre, wenn sie zu Hause oder im Auto sei. Sie müsse lernen, besser ohne diese Dinge auszukommen und die Stille auszuhalten.

Ihre Aussage wies genau auf meine Situation hin. Ich erinnerte mich gleichzeitig daran, dass ich früher oftmals 1.5 Std. Auto gefahren bin, ohne Musik oder Radio und dass ich dies sehr genossen habe. Seit ich in meine neue Wohnung eingezogen bin, hatte ich bis anhin noch nicht viele Momente in denen ich keine Geräusche für mein Ohr produzierte, die aus einer Box kamen (ausser natürlich beim Schlafen…). Letzten Freitag machte ich dann die Probe aufs Exempel und schaltete im Auto die Musik ab. Oh wie schön, den Gedanken Platz zu lassen, nachzudenken, die Schönheiten ausserhalb des Autos wahrzunehmen. Besonders beim Autofahren, lassen sich viele Dinge gut durchdenken.

Ich plädiere nicht für die permanente Stille – das verträgt ein Mensch auf Dauer nicht (alle Singles wissen was ich meine), aber ab und zu die Berieselung der Töne ausschalten und der eigenen Musik der Gedanken Platz machen. Es ist ein Versuch wert.

Schönheitstipps


Die beliebte Schauspielerin Audrey Hepburn wurde bekannt als Stilikone, hingebungsvolle Mutter und Sprecherin für alle Kinder dieser Welt. 1929 wurde sie in Belgien geboren und starb 1993 in der Schweiz. „Da war etwas in ihrem Lächeln, in ihren Augen, in ihrer zeitlosen und natürlichen Eleganz“ – heisst es auf ihrer Homepage.

Von ihr fand ich Schönheitstipps, die jede Frau anwenden kann und die nicht teuer sind.


"Beauty Tips" by actress Audrey Hepburn

Für attraktive Lippen, rede Worte der Güte und Freundlichkeit
Für liebevolle Augen, suche das Gute in den Menschen.
Für eine schlanke Figur, teile dein Essen mit den Hungernden.
Für wunderschönes Haar, lasse es ein Kind einmal pro Tag streicheln.
Für sicheres Auftreten,
gehe mit dem Wissen, dass du nie alleine gehst.

Menschen, noch viel mehr als Dinge, müssen aufgebaut, erneuert, belebt, zurückgewonnen und erlöst werden; wirf nie jemanden raus.

Denk dran, wenn du eine helfende hand brauchst, du wirst eine am Ende deines Arms finden.

Wenn du älter wirst, wirst du entdecken, dass du zwei Hände hast: Eine um dir selber zu helfen und die andere um anderen zu helfen.

Die Schönheit einer Frau äussert sich nicht in den Kleidern, die sie trägt, in ihrer Figur oder wie sie ihre Haare kämmt. Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen gesehen werden, weil dies die Tür zu ihrem Herzen ist, der Platz, wo die Liebe wohnt.

Die Schönheit einer Frau ist nicht ein Muttermal, sondern wahre Schönheit wird in ihrer Seele widerspiegelt. Es ist die Fürsorge, die sie voller Liebe gibt, die Leidenschaft, die sie zeigt und die Schönheit einer Frau wird in den vorübergehenden Jahren nur wachsen.

For attractive lips, speak words of kindness. For lovely eyes, seek out the good in people. For a slim figure, share your food with the hungry. For beautiful hair, let a child run his or her fingers through it once a day. For poise, walk with the knowledge that you'll never walk alone. People, even more than things, have to be restored, renewed, revived, reclaimed, and redeemed; never throw out anybody. Remember, if you ever need a helping hand, you'll find one at the end of your arm. As you grow older, you will discover that you have two hands: one is for helping yourself, the other is for helping others. The beauty of a woman is not in the clothes she wears, the figure she carries, or the way she combs her hair. The beauty of a woman must be seen from in her eyes, because that is the doorway to her heart, the place where love resides. The beauty of a woman is not in a facial mole, but true beauty in a woman is reflected in her soul. It is the caring that she lovingly gives, the passion that she shows, and the beauty of a woman with passing years only grows!
-Audrey Hepburn

Macht euch keine Sorgen um äussere Schönheit, die auf modischen Frisuren, teurem Schmuck oder schönen Kleidern beruht. Eure Schönheit soll von innen kommen – das ist die unvergängliche Schönheit eines freundlichen und stillen Herzens, das Gott so sehr schätzt.

1. Petrus 3,3

Freitag, 7. November 2008

Arktische Hoffnung



Die Wärme des Wortes Gottes schlägt auch in arktischen Verhältnissen seine tiefen und festen Wurzeln. Zum Beispiel in Barrow, einer Stadt im höchsten Norden von Alaska.

Jeden Sabbat treffen sich dort Adventisten zum Gottesdienst. Gott findet am verlorensten Ort der Welt seine Leute.

Eine interessante Filmreportage über das Werk Gottes in der Arktik findet ihr unter: http://www.youtube.com/watch?v=SN5bRVm0UdY

Freitag, 31. Oktober 2008

Stromlos

Nach einem schönen Abend mit Freunden, in einem Restaurant bei Fondue, machte ich mich vorgestern Abend auf dem Heimweg durch das Schneegestöber. Die Autobahn war verschneit und die Flocken vor der Windschutzscheibe liessen einen fast schwindlig werden. Als ich im Dorf meinen Hügel langsam und vorsichtig erklomme, erschien es mir trotz dem leuchtenden Schnee dunkel - sonst schien zumindest im Altersheim immer irgendwo ein Licht. Ich bemerkte schon bald das Problem und meine Nachbarin kam mit einer Kerze zu mir. Stromausfall. Das ganze Dorf sei okay ausser unserem Hügel. Kerzenromantik, ein Tiefkühler ohne Kühler und kalte Heizkörper waren angesagt. Zmorge und die Andacht bei Kerzenschein, liessen Befürchtungen auf eine eiskalte Wohnung wachsen. Gott sei Dank war der Strom, als ich gestern von der Arbeit heimkam wieder da und ich musste nicht noch 3 Tage warten, wie das beim Sturm "Lothar" der Fall war. Ein erneutes Abenteuer vom Hügel der letzten Sonnenstrahlen :).

Dafür stehen jetzt zwei grosse, dicke Schneemänner vor meiner Haustüre Wache. Die Rüeblinase haben sie schon verloren aber die Blumentopf-Hüte, die ihnen die Kinder aufsetzten, lassen sie weiterin unerschütterlich ins Tal blicken.

Heute nachmittag geht es wiedermal an den Genfersee zum Mid-year-Meeting der Division. Ein Meeting, welches besonders viel Gebet verlangt. Der neue Divisionspräsident wird gewählt. Zudem ist der Präsident der Generalkonferenz dabei. Möge Gott die vier Tage besonders segnen und viel Weisheit schenken. Es geht um die Zukunft seiner Gemeinde in der Schweiz.

Be blessed!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Zurück in die Uniform













Ab heute ist es offiziell. Ab 1. Februar werde ich wieder in der Zahnarztpraxis arbeiten . Als eine Mischung von Kauffrau und Dentalassisentin. Ich weiss es, ich werde meinen jetzigen Arbeitsplatz vermissen. Genau so fest freue ich mich aber auf die Patienten die ich ab Februar wieder begrüssen darf. Mein neuer/alter Chef ist der beste den man sich wünschen kann. Jedoch wird die Hektik definitiv zunehmen. Was mich aber nicht weiter stören soll...

Ich blättere bereits in den Berufskleider-Kataloge, um neue "Uniformen" zu bestellen. Ich bin zurück!

Montag, 20. Oktober 2008

Pumpkin beauty

Der gestrige Tag im Europapark hat neben Hochgeschwindigkeiten auf der Achterbahn und Schoggibananen auch wunderschöne Herbstbilder präsentiert.


Enjoy!

Montag, 13. Oktober 2008

Amore mio!


(sorry für die glänzenden Augen...)
Amore war mein Begleiter und Wildfang an der Leine. Diesen Sonntag durfte ich ihn aus dem Tierheim holen - für einen Tag. Wir haben uns schnell aneinander gewöhnt und das junge Schlitzohr hat bald mein Herz erobert. Abends hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, ihn nach diesem Tag im Emmental bei meiner Grossmutter wieder in die Hundebox zu bringen - wir waren doch jetzt Freunde...

Auch wenn er auf dem Foto traurig und deprimiert dreinschaut... das ist nur Schein... als erstes hat er sich einen Gumpiball geholt und in meiner Wohnung sich selbst köstlich mit dem Ding amüsiert. Hat sichs geworfen und wieder aufgefangen, versteckt und wieder gesucht. Wenns hinter einen Gegenstand rollte, suchte er eine Lösung es wieder zu kriegen. Es war herrlich ihm zuzuschauen. Seine Energie ist so unbegrenzt wie die Länge seiner Stehohren. Doch abends nach 4 Stunden Spaziergang (in Etappen) war er fix und foxi, hat sich im Kofferraum des Autos eingerollt und sich nicht mehr gemeldet. Amore hat mein Herz getroffen :).

2002 - Ferien in Südfrankreich

Weils so spassig war... Auszug aus dem Ferientagebuch, das ich während dieser Zeit geschrieben habe. Mit 5 Freunden und 2 Autos nach Südfrankreich von Zeltplatz zu Zeltplatz.

15.7.

- 9.00 abgefahren bei Doris

- Fahrt mit Zwischenstopps Richtung Süden

- Ohne Probleme über den Zoll in Genf

- Autoprobleme am Col du Galier (Überhitzung beim Mazda: es kocht, brodelt, raucht und am Schluss zischt auch noch der Wasserdampf in alle Richtungen -> Ventilator lässt uns im Stich)

- Es regnet

- Campingplatz in Briançon. (Zum Zelt aufstellen hats aufgehört zu regnen.)

- Warmes Essen!!!

- Wer in der Nacht gerne friert darf dort hingehen...

16.7.

- 7.00 aufstehen

- Zelt zusammenpacken, Zmorge

- Bringen Auto in eine Garage in Briançon

- Stadtrundgang in Briançon

- Mc Donalds

- 13.00 Weiterfahrt Richtung Nice

- Zurück für Föteler von Doris (ist noch da!!)

- 2fache Passfahrt (2100 Col de Vars / 2802 Col de la Bonete ->höchste Route Europas

- endlose Fahrt durch die Berge

- endloser Regen

- Nice, Beratung im Mc D. ( und WC!)

- Weiterfahrt nach Vence (ab 19.00 muss man nichts mehr zahlen für den Parkplatz, gäu Phippu!)

- Essen in einem Restaurant

- Fahrt durch die Nacht ins schöne Wetter (nach Leucate)

- Übernachtung im Freien oder Auto in Leucate

- Windstärke 100

17.7.

- Einrichtung auf Campinplatz Cap Leucate -> immer noch Wind

- Einkaufen von Nahrungsmittel und Heringen!

- Aufräumen von Autos und so weiter

- Faulenzen am Strand

- Windstärke immer noch 100

- Duschen, Znacht -> Curry Reis

- Ausgang ins Mex le Mex

- Coupe, Crepe, Café

- Absoluter Lachabend dank Simä

- Windstärke 0 / Lachstärke 100

Dienstag, 7. Oktober 2008

Stark in der Schwachheit


Niemand ist stärker, als die schwächste Person, die völlig von Gott abhängig ist.

No one ist stronger than the weakest person who ist totally dependend upon God.

Freitag, 3. Oktober 2008

Ehrlichkeit im Glauben

Ich fand kürzlich ein Zitat, welches mich nachdenklich stimmte und viel Stoff für Überlegungen gibt:
"Those who believe they believe in God, but without passion in the heart, without anguish of mind, without uncertainty, without doubt, and even at times without despair, believe only in the idea of God and not in God himself." Miguel de Unamuno


"Die, die glauben, dass sie an einen Gott glauben, jedoch ohne Leidenschaft in ihrem Herzen, ohne Angst in der Seele, ohne Unsicherheit, ohne Zweifel und manchmal sogar ohne Verzweiflung, die glauben an die Idee eines Gottes jedoch nicht in Gott selbst." Miguel de Unamuno


Hier ein Auszug aus dem Buch "Second Guessing God (hanging on when you can't see his plan)" von Brian Jones, von wo ich auch obriges Zitat entnahm. (Wenn jemand eine Übersetzung möchte - bitte melden.)

The reason I think it is so important to pray the psalms while we are living in mystery is to learn how to be honest with God. Looking back, I'm amazed at how honest I was with God before I became a Christian. Before my conversion I held nothing back; whatever I felt at the time, I expressed it to God. After becoming a Christian, however, it was as if someone slipped me a little note that told me to use my manners when I approach the Almighty. For quite some time, when I was troubled or angry with God, I never told him about it--I didn't think I was allowed. This resulted in an inconsistency between what was in my heart and what came out of my mouth. The psalms of lament gave me the courage to be real.

If the psalms of lament teach us anything, it is this: Christians can love God and feel immense hatred toward him at the same time. God doesn't want tamed down, sanitized, forcibly dishonest prayers. He wants us to talk to him from our hearts, and sometimes that involves screaming and using words we wouldn't repeat in public. Sometimes anything less than this is dishonest.

Montag, 29. September 2008

Trift


Gestern waren eine liebe Freundin und ich auf der Trifthütte (2520m ü m). Der Weg dorthin führt über eine Hängebrücke - äusserst beeindruckend und schwindelerregend. Es war sehr anstrengend, aber wohltuend.
Der ganze Tag bestätigte nur das eine:
"Herr, am Anfang hast du das Fundament der Erde gelegt, der Himmel ist das Werk deiner Hände." Hebräer 1, 10

Mittwoch, 24. September 2008

Letzte Sonnenstrahlen



Schon lange habe ich nicht mehr einen "normalen" Eintrag geschrieben, obwohl ich eigentlich viele Ideen im Kopf habe, die noch einige Blogeinträge ergeben würden. Die letzten Wochen erlebte ich viele hektische Augenblicke - Momente in denen ich öfters das Licht am Ende des Tunnels nicht sehen konnte. Doch genau in diesen Momenten durfte ich erleben, dass Gott mich hält und trägt. Er hat mich immer mit reichlich Kraft versorgt und trotz meiner Schwachheit seine Stärke bewiesen. Ich will ihn dafür preisen!

Ich lebe nun in einem herzigen Dorf auf einem Hügel. Ich nenn ihn mal: Der Hügel der letzten Sonnenstrahlen. Denn wenn das ganze Dorf schon im Schatten liegt scheint in meiner Küche und im Wohnzimmer ein goldener Glanz der letzten Strahlen der Sonnen. Wenn ich aus der Haustüre gehe, aus den Fenster blicke habe ich einen Rundblick ins Tal und auf die süsse Dorfkirche mit der blauen Uhr. Der Glockenklang (der mich auch jetzt dran mahnt, dass es eigentlich Zeit zum Schlafen wäre...) ist ein wenig blechern aber ich möchte es nicht mehr missen.
Das Haus in dem ich leben, ist ein 300 jähriges Bauernhaus. Der Kachelofen in meiner Wohnung steht ist ca. 100-jährig. Er ist weiss und dick und gross und hat schöne weinrote Verzierungen. Es stehen sogar kleine Sprüche drauf, handgemalt wohlbemerkt. Sie lauten so: "Was haben wir auf Erden? Freuden viel und viel Beschwerden." Oder: "Mein Freund! Das ist für jeden gut, wenn mann einander gutes thut" (nein, es sind keine Schreibfehler, sondern alte Rechtschreibung). Oder: "Der ist der beste Menschen Freund, der thut lieben Freund und Feind." Es gibt etwa noch zehn andere. Ihr seht, an Lebensweisheit wirds mir nicht fehlen. Das ich in einem alten Haus wohne wurde mir wenige Tage nach dem Umzug klar gemacht. Ich stand um 6 Uhr auf wollte den Lichtschalter drücken und *flusch* war das Licht schon wieder aus. Ich stand in einem dunklen Haus - Sicherung raus - in welcher Schachtel habe ich bloss die Kerzen verpackt??
Einige Tage später hat das Wetter umgeschlagen und es wurde sehr kalt. So erfuhr ich, dass die Isolation wohl noch von 1800 sein muss. Ich sass bei 17 Grad in meiner Wohnung und hatte einige Schichten Kleider an... Gott sein Dank, bekam ich von einer lieben Bekannten aus dem Nachbarsdorf einen elektrischen Ofen und bald schon hat mich der Hauswart von Winter befreit und die Heizung eingeschaltet.

Fast jeden Abend bin ich am Joggen oder Spazieren. Ich brauche nur aus der Türe zu gehen und schon bin ich in der Natur. Heute abend bin ich statt den Hügel rauf, runter zum Fluss gegangen und eine lange Strecke gejoggt. Warum ist joggen so befreiend? Wenn ich mal so richtig eingelaufen bin könnte ich laufen und laufen und laufen. Es ist wie wenn ich alles rauslaufen würde und ich fühle mich hinterher erfrischt und spüre meine Muskeln. Auf dem Rückweg liegt der Friedhof. Ich machte einen kurzen Abstecher und schlenderte durch die letzten Ruhestätten. Auf einem Grab stand: Gottes Wege sind heilig. Welche Erfahrungen hätte wohl dieser Mensch zu erzählen? Auf einem anderen Grab stand ein vergilbtes Foto eines glücklichen Hochzeitspaares. Ich betrachtete es längere Zeit und fragte mich, was diese Menschen wohl für Spuren in ihrem Leben hinterlassen haben und wie dieses Paar wohl war. Nachdenklich ging ich nach Hause, wo ich mich augenblicklich in der Küche an "Hausfrauen-Spassigkeiten" machte: Bohnen kochen, panierte Zuchettis braten (meine absolute Leibspeise!), Salat zubereiten. Küchenkrisen gabs natürlich auch: Die Ölflasche ist umgekippt und über den Tiefkühler gelaufen, Tofu ist angebrannt etc. aber sonst bin ich sehr zufrieden mit mir und meiner Küche:). Meine weise Mutter hat mir geraten immer strikt am Freitagabend zu putzen und nicht eher aufzuhören bis es sauber ist. Erst dann ausruhen, denn sonst macht man es nicht... Sie hat recht und bis jetzt bin ich fleissig!

Meinen Nachbarn im oberen Stock sind richtige Engel. Ernste Christen. 3 Kinder gehören dazu und sie sind allerliebst. Donnerstagabends gibt sie Guitarrenunterricht und da darf ich dann in der Küche christliche Lieder hören und mitsingen (natürlich mit der Holprikeit eines Guitarrenanfängers). Am Geburtstag der Kleinsten haben sie mich eingeladen fürs Kuchenessen. Der Vater hat Schwarzwäldertorte gebacken: Ich habe noch nie (und das ist mir ernst) so unglaublich gute Schwarzwäldertorte gegessen. Ich nahm mir 2 grosse Stücke und das ist wahrlich ungewöhnlich für mich. Wir haben danach noch lange geredet und viele Gemeinsamkeiten gefunden. Nun sind sie in der Toscana im Urlaub. Das Trappeln von Füssen über mir, genau um halb 7 morgens, fehlt mir. Zum Glück kommen sie bald wieder.
Leider wurde ich in dieser Wohnung schon zur richtigen Fliegenkillerin... Es hat Fliegen - es ist eine Plage. Aber manchmal mag ich sie auch ganz gerne. Sie leisten mir lustige Gesellschaft. Zum Beispiel habe ich heute etwas Süsses gekocht und da kam doch so eine freche Fliege und hat geschnaust. Ich musste lachen, als ich sie aus dem Augenwinkel sah. Es hat ihr wohl geschmeckt.
Das Altersheim nebenan gefällt mir. Ein Grosi steht regelmässig am Abend wenn ich von der Arbeit heimkomme am Fenster und dann winken wir uns gegenseitig zu. Da es ein Heim für Alzheimerkranke ist kann sie nicht alleine raus.

Jeder Tag an diesem Ort ist ein Geschenk und ich geniesse jeden Augenblick.

Neue Geschichten vom Hügel der letzten Sonnenstrahlen werden folgen :).

Be blessed!

Montag, 15. September 2008

Klirr...

Ich grüsse herzlich vom Nordpol... Eisige 15 Grad im Büro verwandeln meine Finger in Eiszapfen.
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
sei gelobet der Name des HERRN!

Donnerstag, 11. September 2008

Ein Tag mit Zuki

Ich habe meinen Blog in letzter Zeit sträflich vernachlässigt... Ich warte immer noch auf schnelles Internet in der neuen Wohnung. So ein Wohnungswechsel zieht einiges an administrativem Aufwand nach sich. Eindrücklich...

Vorletzten Sonntag hatte ich zum ersten Mal einen Hund aus dem Tierheim für einen Tag bei mir. Es war ein Schlittenhundemischling. Gross und anthletisch - ein richtiger Wildfang. Als erstes erkundeten wir die Umgebung, wo ich wohne und danach kochte ich Holunderkompott mit den gefunden Beeren. Zuki, so hiess sie, lag mir dabei immer im Weg rum meist den Kopf nahe an meinen Füssen - ein ganz normaler Hundealltag. Dank Jan Fennell, einer Dame aus England, die eine Methode entwicklelte wie man mit Hunden auf ihre natürliche Weise kommuniziert, brachte mich auch dieses Hundenervenbündel mich nicht aus der Ruhe. Schon sehr bald erkannte sie, das sie bei mir nichts zu befürchten hat und sie auch keine Bestimmerrolle zu übernehmen hat und legte sich entspannt auf den Boden. Ich klatschte innerlich in die Hände vor Freude :-) und dankte Gott für diesen "Erfolg" und dann kam der schönste Moment: Zuki seufzte einmal tief und schlief ein. Ein eindeutiges Zeichen, dass sie vollkommen entspannt ist und alles mir überlassen hat. Das können wohl wenige nachvollziehen... Ich fand es jedenfalls umwerfend!

Bilder werden folgen.

Für alle die es interessiert:
http://www.janfennellthedoglistener.com/

Be blessed

Montag, 1. September 2008

His place

Lord, I invite you into my house.
I desire for your presence to be with me always.
Please fill these rooms with Your Love,
every corner with Your Peace
and each moment here with Your Joy.
May this be a place where I live in Your Grace
and may all who enter here be blessed
by You in a special way.
I commit this house to You
and I ask that you truly make it a home
as I live, laugh, and love.

Mittwoch, 13. August 2008

Hinauf nach Zion!

Seit letztem Sonntagabend wohne ich wieder in festen vier Wänden. Das war recht eigenartig. Ich hatte mich wirklich an die Zeltwände, das Lagerfeuer und die kalten Duschen gewöhnt und vermisse es immer noch ein wenig. Wenn ich abends von einem Workshop zurückkam, dachte ich mehr als einmal sehnsüchtig an meine warme Dusche zu Hause, aber als ich sie dann hatte, drehte ich den Hebel doch tatsächlich in den blauen Bereich :-).

Ich habe so viele tolle Momente erlebt! Sei es beim Mountainbiken, River Raften, Inlineskaten, auf dem Piz Fess (2880 M.ü.M), auf der 2-Tages-Gebirgstour auf den Schesaplana (2960 M.ü.M.) mit Übernachtung in der Schesaplanahütte, in der Rabiusaschlucht, abends am Lagerfeuer mit Ofenpizza und Stangenbrot und vielen schönen Liedern begleitet von Guitarre, bei den allabendlichen Andachten, bei denen wir die jüdischen Feste betrachteten und welchen tiefen Sinn und Hinweis sie auf Jesus geben und das wir unterwegs sind nach Zion, bei den morgendlichen Stillen Zeiten in den Zeltgruppen in denen wir die Wallfahrtslieder studierten (Psalm 120-134), bei den leckeren Mahlzeiten und den vielen freudigen Augenblicke dies sich ergeben, wenn Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen, die den selben Gott ihren Vater nennen. Das Lager war von A bis Z ein Geschenk Gottes.

In 2 Wochen heisst es umziehen. Schon jetzt stehen im Zimmer gepackte Schachteln und ich kann fast nicht mehr warten in meinem neuen Zuhause einzurichten. Heute abend werde ich mir ein Auto ansehen. Mal schauen, ob das etwas für mich wäre. Gott ist so gut!

Das ist ein kleiner Zwischenbericht. Sollte es in nächster Zeit keine Einträge geben, könnte das am Zügelstress und der baldigen Freiwilligenwoche liegen.

Be blessed!

Dienstag, 29. Juli 2008

Ohne Strom...


...und mit genügend fliessend Wasser, wenn man den Fluss neben dem Campingplatz bedenkt. 10 Tage mit Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien in der Natur verbringen. Gebirgstouren, Inline Skaten, River Rafting, erkunden einer Schlucht und Mountainbiken, das sind die Workshops für die ich mich eingeschrieben habe. Abends ums Lagerfeuer sitzen, singen und über Gott und die Welt diskutieren. Ich glaube, es wird sehr schön!


Bitte, lieber Gott, schenk uns schönes Wetter! Danke!


Be blessed!

Mittwoch, 23. Juli 2008

Das Eva-Prinzip


Zurzeit lese ich ein Buch, das hohe Wellen geschlage hat: Das Eva-Prinzip. Eva Hermann, die Autorin, vertritt darin die Überzeugung, dass Frau und Mann für unterschiedliche Rollen geschaffen sind und dass die Frau sich durch den Feminismus selber eliminiert. Das vielgepriesene Konzept von "Kinder und Beruf unter einen Hut bringen" oft nichts weiter als eine Fassade ist und sich dahinter viel Überforderung und eine tiefe Sehnsucht nach etwas Anderem verbirgt. Sie zeigt auf, wie wichtig es für Kinder ist, dass die Mama sie am Abend ins Bett bringt, dass sie gestillt werden, das sie sich nicht jeden Morgen von der Mutter trennen müssen etc. Sie möchte aufräumen mit dem Klischee, dass die "Mutter am Herd" etwas Unwürdiges und nicht Erstrebenswertes ist, sondern das eine Frau mit den von Gott gegebenen Fähigkeiten sich optimal und mit grosser Erfüllung in einer Ehe, mit Kindern und bei der Bewirtschaftung und Gestaltung des Heims entwickeln kann und dass sich viele Frauen - auch Akademikerinnen - genau danach sehnen.

Ich kann gut verstehen, dass dieses Buch und die Arbeit von Eva Hermann hohe Wellen geschlagen hat und viel Wut und Ärgernis ausgelöst hat. Ich muss auch sagen, dass ihr Prinzip auf keinen Fall generalisiert und auf alle Frauen angewendet werden kann. Jeder Lebensweg ist anders und Gott hat für jeden eine eigene Lebensplanung. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass der Gedanken: Ich will Kinder, eine gut funktionierende Partnerschaft, ein schönes Heim und dabei will ich mich auch im Beruf selbstverwirklichen" nicht funktioniert. Diese Fülle an Aufgaben schafft eine Frau nur mit ständigen Gewissensbissen, denn alles zusammen kann nicht zu aller Zufriedenheit erfüllt werden. Etwas leidet immer darunter, am meisten sie selbst. Leider ist es in der Gesellschaft nicht mehr anerkannt, wenn eine Frau sagt, ich möchte nur für meine Familie da sein. Nur??? Die Familie ist die Kernzelle einer funktionierenden Gesellschaft. Eine gut funktionierende stabile Familie ist die Grundlage für Landesbürger, die einem Land und einer Gesellschaft Stabilität geben. Hat da nicht eine Mutter die wichtigste und grösste Aufgabe überhaupt? Meiner Meinung nach hat Gott der Frau die kostbarste Aufgabe gegeben und dazu all die Fähigkeiten die dazu nötig sind.

Ich war überrascht festzustellen sich auch die Männer eine Frau wünschen, die sich leidenschaftlich um die Kinder und das Heim kümmert. Für sie ist das keine abwertende Aufgabe. Es ist höchstinteressant im Gästebuch auf Eva Hermanns Webseite auch die vielen Kommentare der Männer zu lesen.


Ich bin der Meinung, der Feminismus hat sein Gutes darin gebracht, dass die Frau nicht mehr unterdrückt und als weniger wertvoll als der Mann angesehen wird. Ich bin sehr froh, haben sich die Zeiten in diesem Bereich geändert. Nur wird heutzutage auch diese Seite übertrieben und die Frau muss immer mehr zum Mann werden.


Ich könnte wohl noch lange schreiben, doch für heute solls reichen. Der kühle Sommerwind, der durch das Fenster in das Zimmer weht erfrischt und weckt die Lebensgeister und irgendwie habe ich eine Freude in mir, dass meine Weiblichkeit und meine Sehnsüchte nicht von ungefähr sind, sondern das Gott mich genauso haben wollte für eine ganz spezielle Aufgabe und das diese Aufgabe von keinem Mann übernommen werden kann. Die Männer brauchen uns und wir brauchen die Männer -Gott wollte es so. Und Gott sah, dass es gut war.

Dienstag, 15. Juli 2008

gewählt, geformt, geliebt


Just think,
You are not here just by chance,
but by God’s choosing.
His hand formed you
and made you the person you are.
He compares you to no one else-
You are one of a kind.
You lack nothing that
His grace can’t give you.
He has allowed you to be here
at this time in history
to fulfill His special purpose
for this generation
Roy Lessin

Dienstag, 8. Juli 2008

When I say...


When I say... "I am a Christian, " I'm not shouting "I'm clean livin." I'm whispering "I was lost," Now I'm found and forgiven.

When I say..."I am a Christian, " I don't speak of this with pride. I'm confessing that I stumble and need CHRIST to be my guide.

When I say... "I am a Christian, " I'm not trying to be strong. I'm professing that I'm weak and need HIS strength to carry on.

When I say... "I am a Christian, " I'm not bragging of success. I'm admitting I have failed and need God to clean up my mess.

When I say... "I am a Christian, " I'm not claiming to be perfect. My flaws are far too visible but, God believes I am worth it.

When I say... "I am a Christian, " I still feel the sting of pain. I have my share of heartaches, so I call upon His name.

When I say... "I am a Christian, " I'm not holier than thou. I was a simple sinner who received God's good grace, somehow.
~Maya Angelou

Sonntag, 6. Juli 2008

Glückstag

Ich habe letztendlich doch noch Post bekommen :-). 5.6 und 5.7, was will ich mehr?? Am Nachmittag klingelte das Telefon und die Verwalterin der süssen Wohnung war dran. Sie hat sie mir versprochen. Diese Woche bekomme ich die Verträge. Ist Gott nicht unglaublich gut?

Heute früh in der Andacht las ich, dass es gut ist die Segnungen, die man erhalten hat zu teilen. Ich teile meine Segnungen gerne: Ihr seid jetzt schon bei mir eingeladen - ab September.

Meinen ersten freien Sonntag seit Langem verbringe ich zu Hause. Wir wollten mit Schwester und Eltern gut essen gehen - zur Feier der Erfolge. Ich liege aber mit Kopfweh flach und fiebere ein wenig - nicht nur wegen Grippe, sondern auch mit Roger Federer, der das Wimbelton-Final gegen Nadal einfach nicht zu Ende bringen kann. Nervenspiel.

Be blessed!

Donnerstag, 3. Juli 2008

Pösteler

Unser Pösteler kommt und kommt einfach nicht! Meine Kollegen haben die Resultate der Prüfungen schon erhalten - sie sind gut ausgefallen! Ich bin stolz auf meine Klasse. Nur ich sitze hier und beschliesse jetzt dann, der Post anzurufen und ihr mittzuteilen, dass wenn man einen solch wichtigen Brief dabei hat, nicht als letztes zu uns kommen darf... die haben Nerven...

Freitag, 27. Juni 2008

Mis Heimetli?


Vielleicht, vielleicht wohne ich schon bald in diesem Prunkhaus. Ist es doch, oder? Sollte ich die süsse Wohnung kriegen, wärd ihr jedenfalls eingeladen auf einen kühlen Drink auf dem Sitzplatz mit Talsicht. Der Brunnen vor dem Haus, die süssen Eselchen auf der Weide und den Sonnenschein gäbe es gratis dazu. Ich sollte nur noch die Zusage bekommen.


Please pray!




Mittwoch, 25. Juni 2008

Webstuhl des Himmels

Gestern las ich in einem Buch folgende schöne und ermutigende Worte im Bezug auf die Beziehung zwischen Mann und Frau:

"Wenn Männer und Frauen Christus als ihren Helfer in Anspruch nehmen, können sie Gottes Ideal, das er für sie bereithält, erreichen. Was menschliche Weisheit nicht zu tun imstande ist, wird seine Gnade für alle Menschen zuwege bringen, die sich ihm in liebendem Vertrauen übergeben. Seine Vorsehung kann Herzen mit Banden vereinen, die himmlischen Ursprungs sind. Liebe wird dann nicht nur im Austausch von sanften und schmeichelhaften Worten bestehen. Der Webstuhl des Himmels webt feiner, ja viel stärker und enger, als es irdische Webstühle vermögen. Das Endresultat ist dann nicht ein irdisch-stoffliches Gewebe, sondern ein Gewebe, das Abnutzung und Prüfung ertragen und im Gericht bestehen kann. Die Herzen werden mit goldenen Banden einer ausdauernden Liebe einander verbunden sein."
Briefe an junge Liebende, E.G. White

Es kann keine geringere Ideale geben nach denen wir streben.

Montag, 23. Juni 2008

Worte der Freundschaft

Zart ist der Faden der Freundschaft, doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt. (Novalis)



Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk,sondern auch eine dauernde Aufgabe.

Es muss Herzen geben, welche die Tiefen unseres Wesen kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verlässt.

Wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht eine Stunde langdie Welt wie Heimat aus.



Freundschaft ist das edelste Gefühl, dessen ein Menschenherz fähig ist.

.....ein Freund ist jemand, der die Melodie des Herzens hört und sie dir vorsingt, wenn du sie längst vergessen hast.

Freunde sind Menschen, die nicht nach deinem Weg fragen, sondern ihn mit dir gemeinsam gehen.

Freitag, 20. Juni 2008

Mittwoch, 4. Juni 2008

Wie Ferien nur anders

Jetzt ist es schon wieder eine ganze Weile her, seit ich den letzten Eintrag geschrieben habe. Heute kann ich glücklich berichten, dass ich alle schriftlichen Prüfungen vorbei habe und nur noch die mündlichen anstehen. Es ist eine riesen Erleichterung!

Gestern sass ich nach einer 2.5-stündigen, sehr anstrengenden Wirtschaft/Recht/Rechnungswesen/Staatskundeprüfung zu Hause. Kurz zuvor habe ich alle Schulsachen weggeräumt, die die letzten Wochen mein Zimmerboden bedeckt hatten, die mein schlechtes Gewissen waren, wenn ich mich an einem Sonntag vergnügte statt zu lernen und die mich während 3 Jahren nun immer begleiteten. Ein seltsames Gefühl beschlich mich... Jetzt bin ich genau an dem Punkt, auf den ich mich vor 3 Jahren so gefreut habe und nicht zu hoffen wagte, dass ich es durchhalten würde. Die letzten 3 Jahre im kleinen Zimmer in Bern, wo ich, meiner Meinung nach, soviel Unerwünschtes auf mich nahm waren nur dazu da, diesen einen Punkt an dem ich heute bin zu erreichen. Ich war echt perplex und ein wenig vom Donner gerührt.

Doch gleichzeitig durchflutete mich eine unglaubliche Dankbarkeit, denn ich weiss genau wem ich das alles zu verdanken habe! Allein meinem guten Vater im Himmel. Seine Kraft war es, die mich alle Hochs und Tiefs dieser anstrengenden Lehre durchgetragen hat. Ihm alleine gehören alle Lorbeeren. Diese Erkenntniss hat mich zu tiefst berührt. Und eigentlich war ja auch mein Zimmer gar nicht so schlecht, wie ich es immer dachte... und meine Klasse war super und meine Lehrer auch (die mochte ich übrigens schon lange) und die Rechtsbücher, die Rechnungswesenbücher und all die vielen Blätter, die wir bekommen haben taten mir richtig leid, sie jetzt zu verbannen - hatten sie mich doch treu begleitet und mir viel Wissen gegeben. Im Rückblick erkenne ich das. Leider erst im Rückblick.

Doch wenn ich am 11. Juli mein Fähigkeitszeugnis abholen darf, dann gibt es wohl für einen Augenblick kleinen glücklicheren Menschen als mich :-).

Die nächsten zwei Wochen darf ich aber noch nicht nachlassen. Jetzt heisst es weitermachen bis zum finalen Ende.

Dienstag, 20. Mai 2008

Perfect Heart

Ein wunderschönes Lied eines SDA-Singers mit einer gigantischen Stimme. Rudy Micelli (www.rudymicelli.org)




Das Video könnt ihr hier anschauen:






VERSE:
Morning sun the light of creation
Grassy fields like a velvet flow
Silver clouds a shimmering curtain
He's designed a perfect world
I'm amazed at His talents
I stand in awe of one so great
Now my soul begins to sing out
To the source from which it came

CHORUS:
Bless the Lord who reigns with beauty
Bless the Lord who reigns with wisdom and in power
Bless the Lord who reigns my life with so much love
He will make in me a new and perfect heart

REPEAT CHORUS:
Praise the Lord who reigns in beauty
Praise the Lord who reigns with wisdom and in power
Praise the Lord who reigns my life with so much love
He will make in me a new and perfect heart
I know my God will make in you a new and perfect heart
Be blessed!

Montag, 19. Mai 2008

Rencontre le Christ


Am vergangenen Sabbat war ich an der FSRT-Konferenz. Die Gemeinde in der Romondie hatte ihr Jahrestreffen in Lausanne. Ich bin ja kein Französisch-Experte, aber ich arbeite für ein Hilfswerk, das den Röstigraben nicht kennt. So bin ich dann auch als abgesannte unseres Hilfswerks hingegangen. Es hat viel Spass gemacht. Umso mehr, weil ich dort zwei liebe Freundinnen getroffen habe.


Am Abend hat die Gruppe "Advent Premiere" aus Frankreich ein Musical aufgeführt: "Rencontre le Christ" (Christus treffen). Es hat mich zutiefst berührt. Sie haben Szenen aus dem Leben Jesu gespielt und gesungen und ich hatte das Gefühl als würde mich Jesus berühren. Die Schauspieler waren alles Jugendliche aus einer einzigen Gemeinde. Sie alle haben die Liebe Jesu ausgestrahlt und mit einer erstaundlichen Einfachheit und Leidenschaft den ganzen Saal begeistert. Es passiert mir ja nicht oft, aber diesmal konnte ich oft meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Die Person, die Jesus gespielt hatte, hatte wahrlich keinen einfachen Job. Doch der junge Mann hat seine Rolle mit einer grossen Bescheidenheit, Ehrfurcht und Freundlichkeit gespielt, so dass es keine einzige Sekunde gab, wo ich das Gefühl gehabt hatte, dass dies eine Zumutung wäre.


Ein glücklicher Zufall machte es möglich, dass ich diesem Mann am Schluss die Hand schütteln und Danke sagen konnte.


Der Geist Gottes war da und hat mächtig gewirkt. Ich hoffe, in den Herzen der vielen Besucher hat dieses Erlebnis eine unauslöschliche Liebe zu Jesus entfacht.


Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf daß ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.

1. Johannes 1,3

Mittwoch, 14. Mai 2008

Shaina


Hätte ich Platz und Zeit für einen Hund, hätte ich Shaine nach dem sonntäglichen Spaziergang nicht ins Tierheim gebracht sondern gleich nach Hause genommen. Ihr Wesen ist goldig!