Freitag, 26. Oktober 2007

Weiblichkeit

"Wenn wir Weiblichkeit entdecken wollen, wie Gott sie ursprünglich gedacht hat, müssen wir das Gleichgewicht zwischen Stärke und Sanftheit zurückerobern."
"Gott möchte, dass wir sanfte und friedfertige Frauen sind - aber nicht ohne Temparament. Gott will uns eine sanfte Stärke schenken. Er will, dass wir innerlich im Gleichgwicht sind."

Frau sein nach dem Herzen Gottes.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Abschied


Du bleibst in meinem Herzen, Manuela. Danke für die schöne Zeit, die ich mit dir erleben durfte! Ich habe die Hoffnung dich wieder einmal in die Arme schliessen zu können.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Darf ich vorstellen...

Mein Büro ist mit einigen individuellen Kleinigkeiten ausgestattet. Zum Beispiel hängt an der Wand dieses Bild. Ich habe es aus einer Zeitung ausgeschnitten. Wenn es mir nicht gut geht, drückt es meist ganz präzise meine Stimmungslage aus und wenn es mir gut geht veranlasst er mich immer wieder zu einem Schmunzeln und zur Dankbarkeit gegenüber meiner Situation. Ich mag ihn :-)

Mein zweites Goldstück ist Grün und hat schon einen dicken Wurzelklumpen. Der Avocadokern war ein Überbleibsel einer Mittagsmahlzeit. Kurz bevor ich ihn in den Müll werfen wollte packte mich die Gärtnerlust und ich vesah in kurzerhand mit vier Zahnstocher. Damit hängte ich ihn über ein, mit Wasser gefülltes Glas. Aus dem Fenster schauend wächste er nun schon eine ganze Weile vor sich hin und mein Chef liegt goldrichtig mit der Aussage: "Schön, dieses Leben zu sehen."

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Durstig


Habe eben in einem Heft folgendes gelesen:
"By the time a person feels thirsty, his or her body has lost more than one percent of its total water amont." (Wenn eine Person sich durstig fühlt, hat sie oder er ein Prozent des Wassergehalts der Körpers verloren)

Eindrücklich, wenn man bedenkt, dass der Körper aus 80-90% Wasser besteht. Ich bin jedenfalls gleich aufgestanden und habe mir zwei Gläser Wasser gegönnt, denn ich habe mich durstig gefühlt.

Aber schon das ist ein grosser Luxus! Ich habe das Vorrecht nicht eine dieser 200 Millionen Stunden beanspruchen zu müssen, die Frauen und Kinder in dieser Welt jeden Tag mit Wasser holen verbringen. Meine Wasserquelle liegt 10 Schritte von meinem Arbeitsplatz entfernt.

Und wenn ich dann noch bedenke, dass 2.5% des Wassers auf Erden frisch ist und davon 1.5% in den Gletschern eingeschlossen ist... Ich kann Gott nur danken für das unverdiente Geschenk hier in der Schweiz leben zu dürfen.
Ich wünsche dir einen dankbaren Tag.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Installing Love

Tech Support: Yes, how can I help you?

Customer: Well, after much consideration, I've decided to install Love.
Can you guide me through the process?


Tech Support: Yes. I can help you. Are you ready to proceed?

Customer: Well, I'm not very technical, but I think I'm ready. What do
I do first?

Tech Support: The first step is to open your Heart. Have you located your Heart?

Customer: Yes, but there are several other programs running now. Is it okay to
install Love while they are running?

Tech Support: What programs are running?


Customer: Let's see, I have Past Hurt, Low Self-Esteem, Grudge and Resentment running right now.


Tech Support: No problem, Love will gradually erase Past Hurt from your
current operating system. It may remain in your permanent memory but it will no longer disrupt other programs. Love will eventually override Low Self-Esteem with a module of its own called High Self-Esteem. However, you have to completely turn off Grudge and Resentment. Those programs prevent Love from being properly installed. Can you turn those off?

Customer: I don't know how to turn them off. Can you tell me how?

Tech Support:
With pleasure. Go to your start menu and invoke Forgiveness. Do this as many times as necessary until Grudge and Resentment have been completely erased.

Customer: Okay, done! Love has started installing itself. Is that normal?


Tech Support: Yes, but remember that you have only the base program. You need to begin connecting to other Hearts in order to get the upgrades.


Customer: Oops! I have an error message already. It says, "Error - Program not
run on external components." What should I do?

Tech Support: Don't worry. It means that the Love program is set up to run on Internal Hearts, but has not yet been run on your Heart. In non-technical terms, it simply means you have to Love yourself before you can Love others.


Customer:
So, what should I do?

Tech Support: Pull down Self-Acceptance; then click on the following files: Forgive-Self; Realize your Worth; and Acknowledge your Limitations.


Customer: Okay, done.

Tech Support: Now, copy them to the "My Heart" directory. The system will overwrite any conflicting files and begin patching faulty programming also, you
need to delete Verbose Self-Criticism from all directories and empty your Recycle Bin to make sure it is completely gone and never comes back.

Customer: Got it. Hey! My heart is filling up with new files. Smile is playing on my monitor and Peace and Contentment are copying themselves
all over My Heart. Is this normal?

Tech Support: Sometimes. For others it takes awhile, but eventually everything
gets it at the proper time. So Love is installed and running. One more thing before we hang up. Love is Freeware. Be sure to give it and its various modules to everyone you meet. They will in turn share it with others and return some cool modules back to you.

Customer: Thank you, God.

Freitag, 12. Oktober 2007

Manuela

Manuela, sie schreiben über dich und versuchen dich und das was mit dir geschehen ist der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Doch nur wenige von denen die die Zeitung in der Hand halten, haben dich lachen gesehen, haben deine Scherze gehört, haben sich mit dir über Gott und die Welt unterhalten, haben dich Kaugummi kauen gesehen und deine roten Fingernägel sehen können, haben gehört wie du deine Eltern liebst und wie glücklich du mit deinem Freund warst. Wo du warst ist die Sonne aufgegangen. Wenn ich die Gelegenheit hatte mit dir nach Fribourg und zurückzufahren – dies mind. einmal die Woche - war der Tag schon um einiges schöner. Zusammen auf der Treppe des übervollen Zuges sitzend, haben wir den Schultag Revue passieren lassen und uns köstlich über die Lehrer und deren Missgeschicke und Aussagen amüsiert. Unsere Plauderei steckte meistens die Leute um uns an und oft waren die Mitreisenden um uns in die lustige Unterhaltungen involviert, seien es die Studenten die nach Bern zurückfuhren oder die Militärler. Du warst ein grosser Fan vom SCB und hast jeden Spieler charakterisieren und benennen können. Deine Begeisterung war schon fast ansteckend. Deine Handschrift war voller Energie und hat dich wunderbar widerspiegelt. Egal ob es halb 7 am Morgen war oder 17.00 Uhr am Abend nach einem langen Schultag, du warst immer aufgestellt und fröhlich, immer! Ich weiss, man kann vieles idealisieren, vor allem wenn der Mensch nicht mehr da ist, aber bei dir war es WIRKLCH so! Wie oft haben wir zusammen die 20-Minuten-Zeitung durchgeschaut haben gelacht und lautstark unsere Meinungen geäussert. Jetzt sitze ich alleine im Zug, der Sitz vis-a-vis von mir wird immer leer bleiben und ich muss über DICH lesen. Ich muss etwas lesen zu dem du, wäre es nicht dich gewesen, du dein ganzes Mitleid und Traurigkeit bekundet hättest. Du mochtest die Comic-Seite ganz besonders den „Beule“ gerne. Eigentlich wollten wir doch noch zusammen auf den Gurten gehen, um das Herbstwetter zu geniessen.

Du hast dich so sehr auf den Sprachaufenthalt gefreut und bedauert, dass du nicht beim Geburi deines Grosis anwesend sein kannst. Ja, deine Familie war dir Gold wert. Deine Cousins waren deine Helden.

Ein ganz wertvoller Mensch ist viel zu früh aus dem Leben gerissen worden. Ich kann nur hoffen, dass sich in deinen letzten Stunden nicht alles Böse und Schlimme dieser Welt vereint hat.

Du hast eine riesige Lücke hinterlassen und sie wird nicht wieder zu schliessen sein. Ich mochte dich von ganzem Herzen!

Dieser Beule hast du nicht mehr gesehen aber er hätte dir sehr gefallen!!

Montag, 8. Oktober 2007

Herbstliches


Eine hübsche Idee für eine Herbsttischdeko.

Ich wünsche euch allen eine gesegnete, goldene Herbstwoche.

Freitag, 5. Oktober 2007

Der blaue Schal

Der Zug war rammelvoll, als ich gestern von der Schule heimfuhr. Er fuhr in den Bahnhof ein und jeder wollte als erster unten sein um auszusteigen (es war ein Doppelstöcker). Mitten im Gewühl sah ich, dass zwei junge Frauen und ein Mann depatierten, ob sie den Schal am Treppengeländer mitnehmen sollen oder nicht. Ganz offensichtlich hat ihn jemand dort vergessen. Es war ein schöner kunstgestrickter Schal. Das Mädchen fragte: "Soll ich ihn wirklich nehmen? Er ist so schön! Was soll ich machen??" Schlussendlich nahm sie ihn mit nach draussen und als ich neben ihr vorbei ging hörte ich sie sagen: "Weisst du, jetzt hab ich ganz ein schlechtes Gewissen." Schon im Zug dachte ich mir, das kann man doch nicht einfach machen! Wäre es meiner, würde ich heilfroh sein, wenn ich eine Chance hätte ihn wieder zu bekommen. Ausserdem ist es Diebstahl. Da ich schon geübt bin im Sachen-ins-Fundbüro-bringen, überlegte ich nicht lange und fragte sie, ob ich ihn aufs Fundbüro bringen dürfe. "Du gehst aufs Fundbüro?" "Ja ich gehe dorthin. Ich bin mir sicher jemand wird danach fragen." Sie legte ihn mir in die Hände und ich ging damit in Richtung Fundbüro, hoffte insgeheim, dass ihn jemand ihn dann auch wirklich abholen wird.
Mit kam in den Sinn, dass Jesus einmal sagte, dass man so handeln solle wie man auch behandelt werden will.

P.S. Ich habe schon Wanderstöcke und eine Posaune auf das Fundbüro gebracht. Also jeder der mich mit einem eigenartigen Utensil durch den Bahnhof gehen sieht - es muss nicht unbedingt ein neues Hobby sein.