Freitag, 31. Oktober 2008

Stromlos

Nach einem schönen Abend mit Freunden, in einem Restaurant bei Fondue, machte ich mich vorgestern Abend auf dem Heimweg durch das Schneegestöber. Die Autobahn war verschneit und die Flocken vor der Windschutzscheibe liessen einen fast schwindlig werden. Als ich im Dorf meinen Hügel langsam und vorsichtig erklomme, erschien es mir trotz dem leuchtenden Schnee dunkel - sonst schien zumindest im Altersheim immer irgendwo ein Licht. Ich bemerkte schon bald das Problem und meine Nachbarin kam mit einer Kerze zu mir. Stromausfall. Das ganze Dorf sei okay ausser unserem Hügel. Kerzenromantik, ein Tiefkühler ohne Kühler und kalte Heizkörper waren angesagt. Zmorge und die Andacht bei Kerzenschein, liessen Befürchtungen auf eine eiskalte Wohnung wachsen. Gott sei Dank war der Strom, als ich gestern von der Arbeit heimkam wieder da und ich musste nicht noch 3 Tage warten, wie das beim Sturm "Lothar" der Fall war. Ein erneutes Abenteuer vom Hügel der letzten Sonnenstrahlen :).

Dafür stehen jetzt zwei grosse, dicke Schneemänner vor meiner Haustüre Wache. Die Rüeblinase haben sie schon verloren aber die Blumentopf-Hüte, die ihnen die Kinder aufsetzten, lassen sie weiterin unerschütterlich ins Tal blicken.

Heute nachmittag geht es wiedermal an den Genfersee zum Mid-year-Meeting der Division. Ein Meeting, welches besonders viel Gebet verlangt. Der neue Divisionspräsident wird gewählt. Zudem ist der Präsident der Generalkonferenz dabei. Möge Gott die vier Tage besonders segnen und viel Weisheit schenken. Es geht um die Zukunft seiner Gemeinde in der Schweiz.

Be blessed!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Zurück in die Uniform













Ab heute ist es offiziell. Ab 1. Februar werde ich wieder in der Zahnarztpraxis arbeiten . Als eine Mischung von Kauffrau und Dentalassisentin. Ich weiss es, ich werde meinen jetzigen Arbeitsplatz vermissen. Genau so fest freue ich mich aber auf die Patienten die ich ab Februar wieder begrüssen darf. Mein neuer/alter Chef ist der beste den man sich wünschen kann. Jedoch wird die Hektik definitiv zunehmen. Was mich aber nicht weiter stören soll...

Ich blättere bereits in den Berufskleider-Kataloge, um neue "Uniformen" zu bestellen. Ich bin zurück!

Montag, 20. Oktober 2008

Pumpkin beauty

Der gestrige Tag im Europapark hat neben Hochgeschwindigkeiten auf der Achterbahn und Schoggibananen auch wunderschöne Herbstbilder präsentiert.


Enjoy!

Montag, 13. Oktober 2008

Amore mio!


(sorry für die glänzenden Augen...)
Amore war mein Begleiter und Wildfang an der Leine. Diesen Sonntag durfte ich ihn aus dem Tierheim holen - für einen Tag. Wir haben uns schnell aneinander gewöhnt und das junge Schlitzohr hat bald mein Herz erobert. Abends hatte ich fast ein schlechtes Gewissen, ihn nach diesem Tag im Emmental bei meiner Grossmutter wieder in die Hundebox zu bringen - wir waren doch jetzt Freunde...

Auch wenn er auf dem Foto traurig und deprimiert dreinschaut... das ist nur Schein... als erstes hat er sich einen Gumpiball geholt und in meiner Wohnung sich selbst köstlich mit dem Ding amüsiert. Hat sichs geworfen und wieder aufgefangen, versteckt und wieder gesucht. Wenns hinter einen Gegenstand rollte, suchte er eine Lösung es wieder zu kriegen. Es war herrlich ihm zuzuschauen. Seine Energie ist so unbegrenzt wie die Länge seiner Stehohren. Doch abends nach 4 Stunden Spaziergang (in Etappen) war er fix und foxi, hat sich im Kofferraum des Autos eingerollt und sich nicht mehr gemeldet. Amore hat mein Herz getroffen :).

2002 - Ferien in Südfrankreich

Weils so spassig war... Auszug aus dem Ferientagebuch, das ich während dieser Zeit geschrieben habe. Mit 5 Freunden und 2 Autos nach Südfrankreich von Zeltplatz zu Zeltplatz.

15.7.

- 9.00 abgefahren bei Doris

- Fahrt mit Zwischenstopps Richtung Süden

- Ohne Probleme über den Zoll in Genf

- Autoprobleme am Col du Galier (Überhitzung beim Mazda: es kocht, brodelt, raucht und am Schluss zischt auch noch der Wasserdampf in alle Richtungen -> Ventilator lässt uns im Stich)

- Es regnet

- Campingplatz in Briançon. (Zum Zelt aufstellen hats aufgehört zu regnen.)

- Warmes Essen!!!

- Wer in der Nacht gerne friert darf dort hingehen...

16.7.

- 7.00 aufstehen

- Zelt zusammenpacken, Zmorge

- Bringen Auto in eine Garage in Briançon

- Stadtrundgang in Briançon

- Mc Donalds

- 13.00 Weiterfahrt Richtung Nice

- Zurück für Föteler von Doris (ist noch da!!)

- 2fache Passfahrt (2100 Col de Vars / 2802 Col de la Bonete ->höchste Route Europas

- endlose Fahrt durch die Berge

- endloser Regen

- Nice, Beratung im Mc D. ( und WC!)

- Weiterfahrt nach Vence (ab 19.00 muss man nichts mehr zahlen für den Parkplatz, gäu Phippu!)

- Essen in einem Restaurant

- Fahrt durch die Nacht ins schöne Wetter (nach Leucate)

- Übernachtung im Freien oder Auto in Leucate

- Windstärke 100

17.7.

- Einrichtung auf Campinplatz Cap Leucate -> immer noch Wind

- Einkaufen von Nahrungsmittel und Heringen!

- Aufräumen von Autos und so weiter

- Faulenzen am Strand

- Windstärke immer noch 100

- Duschen, Znacht -> Curry Reis

- Ausgang ins Mex le Mex

- Coupe, Crepe, Café

- Absoluter Lachabend dank Simä

- Windstärke 0 / Lachstärke 100

Dienstag, 7. Oktober 2008

Stark in der Schwachheit


Niemand ist stärker, als die schwächste Person, die völlig von Gott abhängig ist.

No one ist stronger than the weakest person who ist totally dependend upon God.

Freitag, 3. Oktober 2008

Ehrlichkeit im Glauben

Ich fand kürzlich ein Zitat, welches mich nachdenklich stimmte und viel Stoff für Überlegungen gibt:
"Those who believe they believe in God, but without passion in the heart, without anguish of mind, without uncertainty, without doubt, and even at times without despair, believe only in the idea of God and not in God himself." Miguel de Unamuno


"Die, die glauben, dass sie an einen Gott glauben, jedoch ohne Leidenschaft in ihrem Herzen, ohne Angst in der Seele, ohne Unsicherheit, ohne Zweifel und manchmal sogar ohne Verzweiflung, die glauben an die Idee eines Gottes jedoch nicht in Gott selbst." Miguel de Unamuno


Hier ein Auszug aus dem Buch "Second Guessing God (hanging on when you can't see his plan)" von Brian Jones, von wo ich auch obriges Zitat entnahm. (Wenn jemand eine Übersetzung möchte - bitte melden.)

The reason I think it is so important to pray the psalms while we are living in mystery is to learn how to be honest with God. Looking back, I'm amazed at how honest I was with God before I became a Christian. Before my conversion I held nothing back; whatever I felt at the time, I expressed it to God. After becoming a Christian, however, it was as if someone slipped me a little note that told me to use my manners when I approach the Almighty. For quite some time, when I was troubled or angry with God, I never told him about it--I didn't think I was allowed. This resulted in an inconsistency between what was in my heart and what came out of my mouth. The psalms of lament gave me the courage to be real.

If the psalms of lament teach us anything, it is this: Christians can love God and feel immense hatred toward him at the same time. God doesn't want tamed down, sanitized, forcibly dishonest prayers. He wants us to talk to him from our hearts, and sometimes that involves screaming and using words we wouldn't repeat in public. Sometimes anything less than this is dishonest.