Montag, 28. Dezember 2009

Eindrücke vom Schilager und vom letzten Jahr

Die Schneeverhältnisse waren nicht berauschend, aber das Gefühl wieder mal auf dem Snowboard den Hang hinunter zu fahren war es. Ich befinde mich im Neujahrslager und geniesse die Gemeinschaft mit vielen Freunden aber auch neue Gesichter zu sehen. Wir sind eine bunte Gruppe von "gäbigen" Leuten. Heute vormittag waren die Wetterverhältnisse super aber ab Mittag hat es angefangen zu schneien. Die Sicht war miserabel. Es ist kein schönes Fahren, wenn du nicht weisst, ob du im nächsten Moment in ein Loch runterfährst oder es ziehen lassen musst, damit du den eventuell existierenden Hügel hinter der weissen Wand noch raufschaffst. So haben wir die Übung etwas früher als geplant abgebrochen.

Anfangs letztes Jahr hatte ich auch oft das Gefühl, vor einer weissen Wand zu stehen, viele Hoffnungen und Ängste schneien einem ins Gesicht und schmelzen auch gleich wieder. Nun blicke ich zurück und bin erstaunt über die vielen Sonnentage. Es gab Regen und ein, zweimal auch Hagel aber ER hat mich sicher bis hier her geführt. Am Ende eines Tages auf der Piste sitzt man im warmen Raum, die Beine gemütlich auf dem nächsten Stuhl und man ist einfach zufrieden und dankbar. So sitze ich auch da und blicke mit den selben Gefühlen auf das letzte Jahr zurück. I've been blessed!

Wie blickst du auf dein Jahr zurück?

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Gedanken

Die Zeit rast dahin... jeder will vor Weihnachten noch zum Zahnarzt kommen. Unser Programm platzt täglich aus allen Nähten. Morgen hat mein Chef 30(!) Patienten! Ich geniesse meine Arbeit im "Bienenhaus" immer mehr. Ich kenne nun meinen Arbeitsbereich ziemlich gut und kann mich dort ausleben. Mir wird aber immer wichtiger, dass jeder Augenblick, den ich mit meinen Arbeitskollegen verbringe ein Zeugnis für Gott ist. Immer noch bin ich auf meiner Reise durch die Bibel und genau in dem Zusammenhang ist mir in den letzten Tagen folgendes wichtig geworden:
Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit dene ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. Wenn sich jemand für andere einsetzt, ann setze er sich mit all der Kraft und Energie ein, die Gott ihm gibt. Dann wird Gott durch Jesus Christus verherrlicht werden.
1. Petrus 4, 10+11
Gerade heute hat Gott ein sehr gesegnetes Gespräch mit einer Arbeitskollegin geschenkt. Ich war sehr überrascht! Es lohnt sich, seine Umgebung in die eigenen Gebete einzuschliessen.

Was ist sonst noch in meinem Leben passiert?
- Ich war krank (Ringelschwänzchen hat es keines gegeben)
- Ich bereite ein ganz spezielles Weihnachtsgeschenkt für meine Familie vor (vielleicht davon ein andermal mehr)
- Die Sonne fehlt mir!
- Die Scheibenwischer an meine Auto quitschen fürchterlich (unwichtig... )
- Meine Schwester kommt morgen zu Besuch (juppiii)
- Und weil heute Donnerstag ist: Ich schwärme für meine Ballettlehrerin! Ich liebe ihren Unterricht! Schade könnt ihr sie nicht kennenlernen.
Bilder vom Dezember 2009:


Ich hoffe, vor Neujahr noch einen würdigen Jahresschluss-Post zu schreiben.
Stürzen wir uns in den Endspurt!
Be blessed!

Sonntag, 29. November 2009

Winterzeit


Im Buch "Wenn Gott unsere Wünsche nicht erfüllt..." von Laurence J. Crabb schreibt er in einem der Kapitel über Schmerz und Trauer (Winterzeit) und darin fand ich ein Zitat, dass mich nachdenklich gestimmt hat und viel Wahrheit enthält.


"Wir Christen sind ein ungeduldiger Haufen. Wir wollen das Korn sammeln, bevor es gewachsen ist. Wir wollen noch vor dem Frühling Blumen sehen und Früchte vor der Zeit der Ernte. Wenn ein Bruder oder eine Schwester Probleme haben, dann wollen wir etwas vom Wirken des Geistes erkennen. Solange sie nicht aus einem geistlichen Blickwinkel über ihre Anfechtung reden, üben wir mehr Druck auf sie aus als Barmherzigkeit. Wir glauben kaum, dass sich in einem dürren Baum Leben verbirgt. Wenn ein Freund seine Verzweiflung mit einem "Sch"-Wort ausdrück, dann sorgen wir uns mehr um seinen Wortschatz als um seine Not. Kein Bauer geht im Winter in den Garten, um Äpfel zu pflücken. Wir Christen tun das die ganze Zeit. Und wenn wir keine Frucht finden, wenden wir uns angewidert ab. Der gute Bauer wartet geduldig mit seinem Korb, weil er weiss, dass er ihn zur rechten Zeit mit saftigen Früchten füllen kann."


Ich wünsche euch eine gesegnete Winterzeit!

Be blessed
Bild: Danke Corinna! Es war eine schöne Zeit;).

Donnerstag, 26. November 2009

Was ist das?


Wer findet es raus? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Ein Gebet um Demut


In meiner Agenda von 2005 fand ich heute Abend folgendes Gebet, dass ich irgendwo mal abgeschrieben hatte. Es hat mich damals tief berührt und hat es heute Abend auch wieder getan. Drum will ich es mit euch teilen.

Herr, befreie mich von dem Wunsch,
dass man mich liebt und mich lobt,
mich ehrt, mich bewundert,
mich vorzieht, mich anerkennt
mich um Rat fragt!

Herr, befreie mich von der Angst,
dass man mich demütigt,
mich verachtet, mich vergisst,
mich verlässt, mich auslacht,
mich rügt, mich falsch einschätzt,
mich verdächtigt, mich verfolgt!

Herr, gib mir Kraft und Mut,
zu lieben, wo Hass herrscht,
zu achten, wo man verachtet,
zu versöhnen, wo Streit ist,
zu glauben, wo gezweifelt wird,
zu helfen, wo man mich braucht!

Be blessed!
Bild: Sonnenuntergang vor meiner Haustüre

Donnerstag, 5. November 2009

WUNDERBAR

Ich möchte ein spezielles Lied mit euch teilen. Ein Jodellied mit speziellen Zugaben. (Hiermit bekenne ich öffentlich, dass ich Jodel sehr gerne höre und am liebsten auch lernen würde). Das Lied enthält jedoch einen Text, den man in abgeänderter Form auch in der Bibel findet. Zum Beispiel im Hiob.

http://www.vxm.ch/artist/jodel (Unter "Kompositionen" den Titel "Wunderbar" anklicken. Wenn es nicht klappt unter "Suchen" den Titel eingeben.) Geniessen und staunen!

Dienstag, 3. November 2009

Wenn Gott ruft

An der diesjaehrigen EUD Sitzung nehmen wie gewohnt, zwei Vertreter der Generalkonferenz teil. Ich habe grossen Respekt vor diesen Personen. Es sind Maenner, die den Herrn von Herzen lieben und ihm nach bestem Wissen und Gewissen dienen. Meist haben sie einen beeindruckenden Rucksack an Erfahrung und gesundem Menschenverstand. Lowell Cooper ist einer von ihnen. Vize Praesident. Gestern beim Abendessen erzaehlte er mir und zwei Kolleginnen von seiner Zeit in Pakistan und Indien. Seine Frau hatte waehrend der Zeit in Indien ueber sieben Jahre die Krankenschwesterausbildung gemacht. Sie traeumte davon eine Krankenstation fuer die Babys in den Adoptivzentren aufzubauen. Ihr Herz war ganz den Kindern gewidmet. Just als sie die Ausbildung endlich abgeschlossen hatte, erhielten sie den Ruf nach Washingten D.C. an die GK.
Ich bewundere die Hingabe und Selbstlosigkeit dieses Ehepaares und noch manch anderer Menschen, die Aehnliches erlebten.
Auf meine Nachfrage bestaetigte mir Lowell Cooper, dass es fuer sie gar nicht einfach war. Doch sie gingen mit dem Wissen, dass Gott auch am neuen Ort etwas vor hat mit ihnen.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Freundschaft


Vor ungefähr 14 Jahren wurde mein Vater von einer familiären Landgemeinde in eine unübersichtliche Stadtgemeinde versetzt. Zurück blieben liebe Freundinnen. Wir hatten jede Menge Spass und daneben trug dieser Kreis von Mädchen einen grossen Teil dazu bei, dass ich immer noch auf dem Weg der Wahrheit gehe. Ich erinnere mich an unsere Singproben nach dem Gottesdienst im Auto, weil wir jemandem zu Taufe was vorsingen wollten, an ADWA-Übungen, Spaziergänge, durchplauderte Nächte auf Matrazen, an lange Diskussionen über Gut und Böse, austauschen von ersten Herzensgeheimnisse und die Wünsche etwas Grosses im Leben zu erreichen und Gott folgen zu wollen.
Mittlerweile sind zwei der Freundinnen in Österreich verheiratet, eine ist Predigersfrau in der Schweiz geworden, die vierte ist zurzeit in Amerika auf einer Missionsschule und unterwegs nach Honduras und meine Schwester ist auch in Österreich und macht eine Gesundheitsausbildung, (jedoch unverheiratet:)).


Kommendes Wochenende treffen wir uns alle (ausser Manu, das Ticket aus Amerika wäre ziemlich teuer)! Doch Esthi und ich setzen uns morgen Abend in den Nachtzug, damit wir am Freitag alle in Österreich vereint sein können. Ich freue mich ja so riesig!! Was gibt es doch nicht alles zu erzählen! Ich bin sicher, wir werden überwältigt sein, wie Gott jeden geführt hat. Ein süsses Band hat uns immer verbunden und bringt uns dieses Wochenende wieder zusammen.

Möge jede auf ihrer Reise beschützt sein. See you soon, girls!! Manu, we're gonna miss you!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Redeeming Love

Man liest viele Bücher. Man liest sie und legt sie wieder weg und denkt nach, welches man als nächstes lesen könnte. Und es gibt Bücher, die liest man und man kann Tagedanach keines mehr lesen, weil es einen so grossen Eindruck hinterlassen hat. Ein solches hat mir eine liebe Freundin in die Hand gedrückt. Auf einer Wanderung erzählte sie mir davon und diesen Sabbat brachte sie es mir mit. Gott hat alles rechtzeitig organisiert. Es kam im richtigsten Moment. Es hat mein Gottesbild grundlegend verändert und seine unendliche, zärtliche Liebe in berührender Weise ins Herz gelegt. Ganz neu! Es hat mir Tränen der Rührung, der Freude und der Überwältigung in die Augen getrieben und mich auf die Knie gebracht. Zum vollkommenen Liebhaber meines Herzens.
Besuche diesen Link, wenn du interessiert bist: http://waterbrookmultnomah.com/catalog.php?isbn=9781601420619 (ist auch auf amazon erhältlich.) Ich empfehle diese Buch jedem!


Die Schreiber der folgenden Kommentare drücken aus, was ich tief empfinde.

"The truth that ran through that story [Redeeming Love] absolutely took me to my knees. And I was a changed person when I finished reading that book. "- Amy Grant


"My heart and soul were profoundly shaken as I realized anew the lessons portrayed through the stories of Hosea and Gomer, Michael and Angel. This may be the single most moving book you will read this year - or in your lifetime."- Angela Hunt

Dienstag, 22. September 2009

Für Ladys


"Thight enough to show you are a woman, loose enough to show you are a lady."



In meinen Augen ein hervorragendes Statement fürs Kleidertragen.


Etwas (nicht) ganz Alltägliches

Gestern im Hauskreis ist es wiedermal passiert. Es ist etwas Schlimmes. Wenn es kommt kannst du nichts dagegen machen... es ist, wie wenn sich alles in dir verselbstständigt und du fängst an zu schwitzen und probierst es irgendwie zu unterdrücken. Es geht praktisch nicht. Man macht sich alle möglichen Vorwürfe und schimpft sich selber. Es hilft nichts. Es ist wirklich schlimm, wenn es einen erwischt.
Das Lachen während dem Gebet.
Noch schlimmer wirds wenn die Freundin neben dran das gleiche Übel gepackt hat und man sich gegenseitig anstupst, um sich zur Vernunft zu bringen. Es wird nur übler.
Ich stelle mir dann ganz ernsthaft vor, dass ich jetzt in Gottes Gegenwart bin. Ja, das ist ja so und es hilft. Bis die Freundin neben dran wieder anfängt.. !! Die Muskeln im Bauch - so hat man das Gefühl - bringen sich selbst zum Hüpfen - je länger das Gebet dauert. Und es hat sehr lange gedauert. Oh, was für eine Qual...!

Ich rühme mich dessen nicht. Mir ist es als Kind das letzte Mal passiert und ich dachte, ich sei jetzt erwachsen und da passiert sowas sicher nicht mehr. Ich wurde des besseren belehrt. Nämlich, dass ich in Gottes Augen immer (sein) Kind bin. Und Kindern passiert das nun mal.

Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Lukas 18,17

Montag, 14. September 2009

Tagebuch


"Mit 14 Jahren fing ich dieses 1. Tagebuch an!" - Das steht auf der ersten Seite meines allerersten Tagebuchs. Das rot-/goldene Buch mit Schlüssel bekam ich von meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt. Im Winter 1997 standen wir gemeinsam in einer schönen Papeterie und ich durfte mir eines aussuchen. Es gab wunderbare Exemplare mit Fotos von Pferden, Katzen und Hunden, Blumen und Delphinen. Doch es musste ein speziell schönes sein! Eines, das erwachsen und lebenstauglich ist und würdig, mich über Jahre zu begleiten, denn es sollte doch MEINE Lebensgeschichte drinstehen. Meine Mami erlaubte mir gerne, dieses edle Stück und legte es liebevoll unter den Weihnachtsbaum. Am 8.1.1997 begann mit dem ersten Eintrag meine Reise mit Tagebuch. Ehrfürchtig sass ich am Schreibtisch, draussen lag Schnee und es dunkelte schon und ich legte mein ganzes Herz in die Gestaltung der ersten Seite und für den ersten Eintrag benutzte ich meinen schönsten Füllfederhalter. Gerade an diesem Tag ist einer meiner Zwerghasen gestorben und so war der erste Eintrag eher ein trauriger: " ... Jetzt ist Nina im Wald begraben aber irgendwie ist das komisch, ich habe so ein Gefühl als habe ich sie allein und im Stich gelassen..." Mittlerweile bin ich am zehnten Buch und Häschen sind keine mehr gestorben und meine Handschrift ist bedeutend erwachsener und unleserlicher geworden, meine Gedanken haben sich entwickelt. Etwas ist jedoch unverändert geblieben. Ich habe von Anfang an Gott im Himmel die Erlaubnis gegeben, als einziger, vollen Zugang zu meinen Büchern zu haben. Was ein kindlicher Wunsch war, wurde mit jedem Jahr wertvoller. Was ich auch immer schreibe ist für ihn jederzeit zu lesen. In jedem der Bücher finden sich unzählige schriftliche Gebete und ich weiss, dass Gott jedes gelesen und sich zu Herzen genomme hat. Und konnte ich auch oftmals nicht mehr mündlich beten, so habe ich meistens im Tagebuch schriftlich gebetet. Ein kleiner Auszug, geschrieben im Juli 09: ".... Kann man sich den Frieden vorstellen, den ich grade erleben darf? Ich liege am Meer, im Windschatten eines Busches. Es ist halb 9 Uhr morgens. Das Meer fasziniert mich. Es ist so mächtig, so unendlich und doch kennt es seine Schranken. Ich stelle mir vor, ich könnte auf diesem Wasser bis nach Afrika oder zum Nordpol gelangen, in ferne Schönheiten. Ich geniesse die Zweisamkeit mit Gott. ..."

Zweisamkeit mit Gott. Für mich etwas, was Tagebuchschreiben so wertvoll macht und obwohl es ab und zu längere Unterbrüche gibt - aufgeben könnte ich es nicht. Es gehört zu mir.
Die Reise kann weitergehen.

Be blessed!

Dienstag, 8. September 2009

Himmlische Kunst

Ich arbeite viel zurzeit. Bis zu 10 Stunden pro Tag. Manchmal kommt es mir vor als würde ich nur schlafen, essen und arbeiten. DOCH es gibt noch eine Komponente in meinem Leben und sie wird immer wichtiger. Überlebenswichtig!! Damit wird mein Tag zu einem guten Tag und überhaupt lohnenswert.

Ohne meine morgendliche Andacht, sprich meine 3 Kapitel Bibel auf meiner Reise durch das Wort Gottes, würde ich es nicht schaffen. Es ist mir unglaublich wichtig geworden. Ich bin im Alten Testament und tatsächlich finde ich auch dort den liebenden Gott auf jeder Buchseite. Manchmal stehe ich nur auf, um die Audienz beim König zu geniessen.

Meine Joggingrunde heute Abend (gute Medizin, wenns mit dem Abschalten nicht funktioniert), führte mir auch ganz praktisch die Majestät und Liebe Gottes vor Augen. Wo wäre ich, wenns den himmlischen Maler nicht gäbe??


Be blessed!

Freitag, 4. September 2009

Pardon

Tut mir leid, für alle, die wegen des Schreibfehlers den wertvollen Link nicht anschauen konnten.

Jetzt sollte es klappen.

Sonntag, 30. August 2009

Ermutigung

Liebe Frauen

Ich habe vor kurzem einen wunderbaren Link für uns entdeckt:
http://www.incourage.me/

Es lohnt sich, dort mal reinzuschauen!

Be blessed!

Sonntag, 23. August 2009

Auf IHN fokussiert


Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr lerne ich, dass es für eine Frau unbedingt lebensnotwenig ist auf Gott zu fokussieren. Ich stelle mir vor, ich blicke in einen Fotoapparat und sehe zwar ein mehr oder weniger grosses Blickfeld, doch dort wo die Kamera wirklich gestochen scharf zielt, dort steht Jesus. Als felsenfestes Teil des Lebensbildes. Wir weibliche Wesen sind öfter Schwankungen und Gefühl-Ups-and-Downs unterlegen. Ab und zu geht das Leben nicht so wie wir es uns so sehr wünschten oder etwas droht uns völlig aus der Bahn zu werfen. Es gibt nur ein wirkliches Hilfsmittel, das alles wieder ins Gleichgewicht und in das richtige Bildverhältnis rückt: Auf Gott fokussieren. So wird alles um uns herum nicht mehr ganz so stechend und die hellen Strahlen, die von Gott ausgehen, geben allem den richtigen Schimmer, je nach dem wie wichtig oder unwichtig die Dinge sind.


Be blessed!

Dienstag, 18. August 2009

St. Gotthard

Schon lange war es mein Wunsch einmal die Gegend um den Gotthardpass kennenzulernen. Als kleines Mädchen sind wir einmal von Italien mitten in der Nacht nach Hause gefahren. Aus irgendeinem Grund war damals die Tunneldurchquerung nicht möglich und wir wählten die Passstrasse. Die einzige Erinnerung ist, dass mir hundeübel war und ich versuchte mich keinen Millimeter zu bewegen, denn dies hätte eine feuchte Überraschung gegeben... Starr sass ich auf dem Rücksitz und betete, dass dieser Pass bald vorbei sei.
Diesen Sonntag konnte ich mein "Trauma" bewältigen. Ich habe die Wanderung mit meinem Vater in der rauhen, steinigen und unwirtlichen aber ach-so-faszinierenden Gegend unheimlich genossen.

Mögt ihr Bilder sehen :)?

Montag, 3. August 2009

Leben wählen

"In other words, you choose your life, that is to say, you choose all the conditions of your life, when you choose the thoughts upon you which you allow your mind to dwell."
Anthony Bloom



Mit anderen Worten, du wählst dein Leben, das heisst, du wählst die Umstände in denen du lebst, in dem du die Gedanken wählst, in denen dein Geist ruht.

Samstag, 1. August 2009

Souvenirs aus Schweden II

















Die Seele baumeln lassen. Weite, Ruhe und Natur geniessen. Nach dem Frühstück gleich in den Gartenstuhl sitzen und lesen, schreiben, nachdenken. Den Wind in den Haaren geniessen. Die wärmende Sonne auf der Haut wahrnehmen. Die Majestät meines himmlischen Vaters erkennen, damit die Dinge wieder ins richtige Verhältnis gerückt werden.
Be blessed!


Montag, 27. Juli 2009

Donnerstag, 9. Juli 2009

Blick in den Kleiderkasten


Kennst du das auch? Du machst den Kleiderschrank auf und du denkst: Das kann ich nicht mehr anziehen und das auch nicht und das sieht verwaschen aus und das ist wohl aus meiner Pubertätszeit...

Mein Kleiderschrank sah bis gestern aus, als wäre er immer noch in der Übergangsphase von Teenager zu erwachsener Frau. Es gibt ja soviele schöne Einzelstücke... ich zwar keine Ahnung zu was ich das kombinieren könnte aber sie sind schön... emotional überzeugendes Argument aber für die Öffentlichkeit nicht brauchbar. Das bemerkt man spätestens, wenn man zu einer Sitzung, einem Geschäftsessen oder für ein spezielles Treffen eingeladen ist. Man merkt, nun ist man erwachsen. Nun ist das Mädchen von damals gegangen. Eine Frau steht vor dem Schrank. Zeit zu handeln.


Ich habe, Gott sei Dank, eine weise und gottesfürchtige Mutter, die zu dem auch modisch versiert ist (könnte einer jungen Frau was besseres passieren?).


Ihr Rat: Kauf dir nur noch Kombinationen! Keine Einzelstücke! Nicht zu eng. Nicht zu tief ausgeschnitten. Schau erst welche Farben dir stehen. Sei mutig.


Das Abenteuer begann, als ich eines Tages im Winter in einem meiner Lieblingsgeschäfte stand und fast verzweifelt die Verkäuferin bat: Ich suche etwas Schönes (arme Verkäuferin...). Ich suche was mit Stil, feminin und passend in Farben.


Die Verkäuferin war erste Klasse. Sie zeigte mir zwei drei Sachen und erkannte wohl an meinem Blick, dass ich es unmöglich am Kleiderbügel beurteilen könne. Sie schickte mich in die Kabine und brachte mir verschiedene Sachen. Ich dachte mir: Jetzt probierst du einfach... sei mutig. Ich denke heute noch mit einem warmen Gefühl an diese Verkäuferin. In einer Stunde hatte ich verschieden variierbare Kleidungsstücke und ich wusste, ich konnte mich anziehen und bin nun die erwachsene Frau.


Vor 2 Tagen ging ich in das selbe Geschäft mit der Bitte um Sommerkleider. (Stellt euch vor... ich war fast zu spät... der Herbst ist da...). Die Dame brachte das Kunststück fertig und in einer dreiviertel Stunde (!) war ich eingekleidet für den Sommer.

Kleiner Tipp: Man sollte auf diesen Einkaufsausflug hinsparen. Es lohnt sich jedoch, denn den restlichen Sommer über ist man die Kleiderkauferei los.

Gestern abend kam nun meine liebe Mutter und gemeinsam haben wir meinen gesamten Kasten von unten bis oben ausgeräumt und alles rausgenommen was nicht mehr tragbar ist (sei es verwaschen oder einfach nicht mehr passend). Ich muss gestehen: Mein Kleiderschrank ist jetzt um einiges geräumiger.
Hier noch ein Geheimnis:


Die Schönheit in Stil,
Harmonie, Anmut und Rhythmus
beruht auf Einfachheit.
Platon
Grafik: Allposter.com

Mittwoch, 1. Juli 2009

Holprige Wege

"Just because the path is bumpy, doesn't mean you're on the wrong road." (Nur weil die Strasse holprig ist, heisst das nicht, dass du auf dem falschen Weg bist)

Dieser Satz, den ich auf einem meiner Lieblingsblogs gefunden habe, hat mich sehr berührt und spricht direkt in meine Situation. Zeitmangel und Unsicherheiten, was ich im Leben will, machen meine Strasse zurzeit holprig und oft frage ich mich, ob ich auf der falschen Strasse fahre. Die Unsicherheit wird um so grösser, als ich eigentlich bis jetzt Gottes Führung erkennen konnte. Habe ich mich geirrt? Bin ich meinen Wünschen, statt Gottes nachgelaufen? Hab ich Gottes Wille falsch interpretiert?


Doch immer wieder spricht eine leise Stimme zu mir: "Ich bin treu, ich bin da." Und wer sagt denn, dass die die Steine im Weg bedeuten, dass ich auf dem falschen Weg bin? Ist der richtige Weg immer eine Autobahn? Richtige Wege haben auch Kurven, weshalb man auch nicht immer sieht wie es weitergeht.


Ich halte fest an Gottes liebevollen Zusagen. Er kann nicht lügen, er kann seine Versprechen nicht brechen. Daran halte ich fest, umso mehr, je holpriger es wird.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Interessanter Link

Meine lieben Frauen
Wenn ihr Englisch lesen könnt und ihr euch ein paar wertvolle Tipps für eure Garderobe und euren Stil holen wollte, empfehle ich euch den Blog The Faithful Fashionista! Kristin gibt immer wieder gute Ratschläge für Frauen, die sich modisch aber zurückhaltend kleiden wollen.

Ein anderer guter Blog ist Authentic Beauty. Auch da findet man viele brauchbare Tipps.

Enjoy!

Sonntag, 14. Juni 2009

Weisheit

Ist dir schon mal aufgefallen wie viel Weisheit man aus den Bibelbücher "Sprüche" und "Prediger" entnehmen kann? Das ist die reinste Schatzkiste an gutem Rat! Es hat mich berührt. Man sollte dieses Lebenshandbuch von König Salomo öfter zur Hand nehmen. Ich glaube viele Dummheiten könnten dadurch vermieden werden (und ich spreche da in erster Linie zu mir selber...).

Ehrlicherweise muss ich sagen: Die Frau kommt ab und zu nicht besonders gut weg... Ausser in Sprüche 31 und anderen einzelnen Versen. Mir ist aufgefallen, wieviel Verantwortung wir Frauen gegenüber den Männern haben. Unser Umgang mit der Weiblichkeit, mit der Liebe, die wir gerne empfangen aber auch geben möchten - alles das muss mit viel Gottesfurcht und mit dem Blick auf Ihn ausgelebt werden. Leben wir Frauen im Willen Gottes, werden wir die Krone des Mannes sein!

Ich persönlich habe noch keine Gelegenheit "Krone" zu sein. Aber man kann nie genug früh anfangen, Gottes Gedanken über diese Angelegenheiten zu erfahren und zu verinnnerlichen.


Morgen ist mein freier Tag! Ich gehe mit einer Freundin und ihrer kleinen Tochter auf das Erdbeerfeld!!! Mmmhh!!! Zudem hab ich mir fest vorgenommen meine schuckelige aber staubige Wohnung rauszuputzen. Es ist herrlich hier, drum hab ich auch ständig die Fenster offen und drum setzt sich überall Blütenstaub uns sonstige Kleinigkeiten von draussen fest. Erkennt man nicht grade in solchen alltäglichen Arbeiten, dass Gott real ist? Ich glaube, morgen wird ein guter Tag.

Be blessed!

Sonntag, 7. Juni 2009

Lebensmusik

Fran & Marlo Cowan sind seit 62 Jahren verheiratet und spielen im Eingang der Mayo Clinic ein Klavierstück. Herr Cowan wurde im Februar 90... !

Freitag, 5. Juni 2009

Sprüche




Mein Projekt: "Die Bibel in einem Jahr durchlesen" schreitet voran. Ich bin Gott so dankbar, dass er mir jeden morgen die Zeit gibt, die Kapitel des Leseplans zu lesen. Es ist wirklich ein Segen.




Vor einiger Zeit hatte ich dieses Projekt schon einmal angepackt, aber leider ist es misslungen. An der Konferenz nun, sorgte Gott dafür, dass mir eine ganz simple, gelbe Karte mit den Textabschnitten für jeden Tag in die Hände kam. Zudem wurden wir dort motiviert, noch intensiver die Bibel zu lesen. Bekräftigt wird diese Ermutigung durch die grosse Bibel in 65 Sprachen, die zurzeit um die Welt geht. Follow the Bible!




Nun habe ich bereits den 1. Samuel und die Psalmen gelesen und bin grade an den Sprüchen. Sie faszinieren einfach immer wieder. Ein Buch voller Weisheit. Eine wahre Goldgrube. Hier einige Verse, die mich besonders angesprochen haben:


"Der Mann, der eine Frau findet, hat einen Schatz gefunden und der HERR freut sich über ihn." 18, 22


"Grosszügig zu sein gegenüber den Fehlern eines anderen hält die Liebe lebendig ; das ständige Reden darüber trennt die besten Freunde." 17, 9


"Vertraue dein Vorhaben dem HERRN an, dann werden deine Pläne gelingen." 16, 3


"Für die Elenden bringt jeder Tag Sorgen; aber für ein fröhliches Herz ist jeder neue Tag ein Fest." 15, 15




Man muss über jeden einzelnen Vers vertieft nachdenken.




Was gibt es sonst noch zu berichten?


*Familie Hausschwanz ist ausgezogen. Das Nest ist wieder leer. Ich denke aber nicht für lange. Es hat sich schon wieder ein Päärchen herumgetrieben und inspiziert die umliegenden Kindergärten und Schulen :).


*Heute habe ich es endlich geschafft meinen Kühlschrank zu putzen, enteisen und von unbeliebten Pilzen zu befreien, die zwangsläufig entstehn, wenn man keine Zeit hat die Nahrungsmittel reichtzeitig zu vertilgen (über Nahrungsmittelmanagement in einem Singlehaushalt müsste ein Buch geschrieben werden).


*Ich habe seit heute wieder einen Fotoapparat. Mein vor kurzem gekaufter Apparat ist meiner Mutter auf den Boden gefallen. Das Objektiv war verbeult und verbogen... Meine lieben Bekannten hier im Ort, haben mir auf dem Internet einen genau gleichen bestellt, jedoch um 100 Franken günstiger... (ich enthalte mich hier jedem Kommentar...).


*Mein Salat und die Radischen sind ernetreif! Ich esse jeden Abend einen grossen Kopf Salat!!! Es muss am Quellwasser liegen, dass sie besser schmecken als alles was ich bisher gehabt habe.




Be blessed!

Dienstag, 19. Mai 2009

Vogelfamilie

Eigentlich bin ich auf dem Sprung nach Österreich zu meinen Verwandten. (Jawohl, ich quetsche mich vor den Feiertagen in einen vollgestopften Nachtzug...)

Vorher möchte ich euch aber noch eine Familie vorstellen, die sich bei mir eingenistet hat.

Das ist Vogelmutti. Ihr Name ist Hausrotschwänzine.
Und das ist die süsse, hungrige, gutgeratene Kinderstube. Sie haben von morgens bis abends das Bedürfnis nach Würmern und Spinnen. (Fragt mich nicht, wie Mutti auf die Idee gekommen ist, ihren Kinderlein eine solche Föhnfrisur zu verpassen...)
(Mit einem Klick auf das Bild, wird es vergrössert.)

Die liebe Vogelmutti bekommt jedesmal fast einen Anfall, wenn ich vor der Haustüre bin und mich im Garten aufhalte. Sie flattert herum und macht Geräusche, die ähnlich wie das Zungenschnalzen klingen. Arme Mami. Ich bemühe mich wirklich um ein vorsichtiges und leises Verhalten.
Gott hat alles wunderbar gemacht, das erkennt meine Seele.
Be blessed!

Mittwoch, 13. Mai 2009

Wasser aus der Quelle

Gestern hat mich eine nette Dame aus der Gemeinde besucht (sie arbeitet im selben Haus) und dabei erfuhr ich, dass im Brunnen vor meinem Haus reines, frisches Quellwasser sprudelt! Natürlich habe ich es so gleich probiert und es schmeckt einfach fantastisch!

Vor meinem Haus steht ein Brunnen mit dem besten Wasser, ich gehe jeden Tag mindestens 2x daran vorbei und niemand sagt mir, dass dieses Wasser, das beste ist, das man haben kann... Das hat mich an was erinnert. Viele Leute treffen jeden Tag auf mich. Und ich auf sie. Doch sage ich ihnen nicht, wo das Lebenswasser zu finden ist. Vielleicht sage ich es ihnen - durch meine Taten, durch mein Leben. Doch ist dies niemals so deutlich wie es mir meine Bekannte gesagt hat.


Jeden Tag merke ich, wie die Menschen Gott brauchen. Vielleicht haben sie alles was sie brauchen und noch viel mehr, aber sie haben keinen Frieden im Herzen. Dank dem allmorgendlichen Lesen in der Bibel (mein Ziel ist es in einem Jahr die Bibel durchzulesen), lerne ich die täglichen Probleme im richtigen Verhältnis zu sehen. Das hilft mir, trotz einem Chef, der die Laune verliert, wenn es Probleme gibt, meine eigene gute Laune zu behalten und mich nicht anstecken zu lassen. Durch das Wort Gottes weiss ich, wo der wahre Chef sitzt und ich weiss, dass ich seine Nerven nicht überstrapazieren kann und dass er mir immer helfen will. Ein Abschnitt in den Psalmen hat mir heute besonders geholfen, mich und die Probleme des Alltags wo anders zu lagern, als auf meinen eigenen Schultern. Lass dich auch inspirieren und merke, wo das wahre Mass für "Grösse" liegt:

Der Herr ist König! Darüber freue sich die ganze Erde!

Auch die vielen Inseln sollen darüber fröhlich sein.

Wolken und Dunkelheit hüllen ihn ein.

Gerechtigkeit und Recht sind die Säulen seines Throns.

Feuer geht vor ihm her und verzehrt seine Gegner. Seine Blitze erhellen die Welt, die ganze Welt sieht es und erbebt. Wie Berge schmelzen wie Wachs vor dem HERRN, dem HERRN der Welt.

Der Himmel verkündet seine Gerechtigkeit, und alle Völker sehen seine Herrlichkeit.
Wer zu Gott gehört, den umgibt Licht, und Freude erwartet den, der aufrichtig ist.
Psalm 97, 1-6/11

Das Meer und alles was darin ist, soll ihn preisen!

Die Erde und alles, was auf ihr lebt, juble ihm zu.

Die Flüsse sollen vor Freude in die Hände klatschen!

Die Berge sollen fröhliche Lieder singen vor dem HERRN.

Psalm 98, 7+8


Fühlst du dich manchmal überlastet? Druck liegt auf dir? Du siehst nicht mehr wo es weitergeht? Lege es in die Hände dessen, der im richtigen Verhältnis dazu steht und trinke das reine, frische Quellwasser.


Be blessed!

Samstag, 25. April 2009

Ordinary Miracle

Siehst du die täglichen kleinen Wunder? Das Leben ist zu wertvoll und könnte zu schnell vorbei sein, um sie nicht zu sehen.

It’s not that unusual when everything is beautiful
It’s just another ordinary miracle today
The sky knows when it’s time to snow
Don’t need to teach a seed to grow
It’s just another ordinary miracle today
Life is like a gift they say, wrapped up for you everyday
Open up and find a way to give some of your own
Isn’t it remarkable like every time a raindrop falls
It’s just another ordinary miracle today
Birds and winter have their fling but always make it home by spring
It’s just another ordinary miracle today
When you wake up every day please don’t throw your dreams away
Hold them close to your heart cause we are all a part of the ordinary miracle
Ordinary miracle, do you wanna see a miracle?
It seems so exceptional that things just work out after all
It’s just another ordinary miracle today
The sun comes up and shines so bright and disappears again at night
It’s just another ordinary miracle today
It’s just another ordinary miracle today

Be blessed!

Mittwoch, 22. April 2009

My life


In letzter Zeit habe ich den Blog sträflich vernachlässigt... Doch Hobbys solcher Art rücken in den Hintergrund, wenn das Leben einem sämtliche Energie abverlangt. Das tat es in den vergangenen Wochen. Doch nun kehrt der Frühling ein und damit auch neue Freude und Kraft. Erstaundlich wie die Sonnenstrahlen, das Licht einem gleich zu neuenTaten animiert! Welch ein Geschenk! Nach der starken Grippe fand ich nur schwer wieder aus Müdigkeit und Unlust heraus. Zudem fühlte ich mich plötzlich gezwungen umzuziehen... nächer zum Arbeitsplatz (was Einbildung alles auslösen kann...). Doch ich habe mich entschieden hierzubleiben und habe die Entscheidung festgemacht, indem ich gleich meinen Garten bepflanzt habe: Kohlrabi, Salat, Rüebli, Radisli und Zuchetti. Hätte ich einen Fotoapparat, würde ich es euch beweisen... Ich habe mir vorgenommen nächste Woche einen zu kaufen.


Ich habe auch gleich noch einen Deko-Tipp: Ein Stock Margeriten (zu kaufen bei Coop oder Landi) machen aus jedem Eingangsbereich oder aus jeder Terrasse ein romantisches Plätzchen. Ein weisser Übertopf und eine Schleife mit Masche darum und jeder wird sich am Anblick erfreuen. (Achtung: Margeriten duften unangenehm... als0 eher im Freien aufstellen.)

Ich habe wieder einige gute Ideen für diesen Blog. Ihr dürft also gerne weiterhin vorbeischauen, wenn es euch freut!

Be blessed!
P.S. Vergiss nicht den untenstehenden Eintrag zu lesen, wenn du eine Frau bist. Es gibt dort eine gute Nachricht für dich!!!

Dienstag, 21. April 2009

Dein Herz


"Mehr als alles hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus." Sprüche 4,23

Mehr als alles. Warum? Weil Gott weiss, dass unser Herz die Mitte unseres Seins ist. Hier wird unser eigentliches Wesen erkennbar. Ihr Herz, Ihr weibliches Herz, ist das, was Sie als Frau letztlich ausmacht.

1. Mose 1, 27 "Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau."

Was es auch immer bedeutet, Abbild Gottes zu sein, jedenfalls verkörpern Sie dieses Abbild als Frau. Weiblich. So und nicht anders sind Sie Gottes Ebenbild. Ihr weibliches Herz ist bei seiner Erschaffung mit der grössten überhaupt denkbaren Würde ausgestattet worden: Es spiegelt Gottes Herz wider. Sie sind Frau mit jeder Regung Ihrer Seele, im tiefsten Grund Ihres Seins.

Wenn Sie also herausfinden wollen, was Gott im Sinn hatte, als er die Frau als sein Abbild geschaffen hat - dann beginnt die Reise bei Ihrem Herzen. Man kann es auch anders ausdrücken: Die Entdeckungsreise beginnt bei der Sehnsucht. Jede Frau sehnt sich von Herzen nach drei Dingen:



  • Sie möchte umworben und begehrt werden.


  • Sie möchte an einem grossen Abenteuer teilhaben und darin eine entscheidende Rolle spielen.


  • Und sich möchte, dass ihre Schönheit offenbar wird, dass sie an ihrer eigenen Schönheit entdeckt, erkannt wird.

Dies war ein Auszug aus einem kleinen wertvollen Buch von Stacy Eldredge, "Mehr als alles hüte dein Herz" (BRUNNEN Verlag). Ich habe es gestern zu Ende gelesen und es hat mir viel Segen gegeben. Es zeigt auf, dass die Frau, als Frau wichtig und von Gott genauso gewollt ist. Das unser Sein Abbild vom Wesen Gottes ist. Er wollte es so. In mir, als Frau, ist ein Teil von Gottes Wesen, natürlich in unvollkommener Art und Weise. Alle obengenannten Sehnsüchte sind nicht Hirngespinnste, sondern gründen im vollkommenen Charakter Gottes und finden dort die Vollendung. Das Lesen dieses kleinen (im wahrsten Sinne des Wortes) Buches war total bereichernd. Es hilft einem zu dem zu stehen was man ist und in dem auch zu ruhen. Ich kann es jedem nur empfehlen.

Donnerstag, 2. April 2009

Gute Nacht

Liebes Du
Ich schreibe gerne, hätte viele Gedanken, doch ich muss schlafen gehen. Die schwere Grippe hat immer noch seine Nachwirkungen. Ich hoffe, dir geht es gut und du spürst Gottes Nähe in deinem Leben. Ich wünsche es dir!

Blessings

Sonntag, 22. März 2009

Dienstag, 17. März 2009

"...nicht mich, sondern Dich sollen sie sehen."


Das war schon seit meinem Arbeitsbeginn in der Praxis mein Gebet. Ich kenne meine Pappenheimer. Worte helfen bei dem Menschenschlag nicht viel. So bitte ich Gott jeden Morgen, dass doch meine Mitarbeiter nicht mich, sondern Ihn sehen können. Heute passierte etwas ganz Unerwaretetes und Wunderschönes: Meine Arbeitskollegin - mit ihr habe ich schon vor der KV-Lehre zusammengearbeitet- kam in der Mittagspause zu mir und stellte mir eine Frage: Sie habe mich mit Eliane über Alkohol reden gehört (Anmerkung: Ich kann mich an diese Konversation nicht im Geringsten erinnern...), sie habe sich überlegt, dass doch eigentlich Jesus bei der Hochzeit, als er Wasser zu Wein machte, auch Alkohol getrunken habe. Sie habe mit ihrem Freund darüber geredet aber er meinte auch, es müsse wohl so gewesen sein. Innerlich war ich dankbar und freute mich, dass sie soviel Vertrauen zu mir hat - bei ihr war ich mir am wenigsten sicher. Ich erklärte ihr dann, dass der Urtext 2 verschiedene Arten "Wein" kennt, der gegorene und der ungegorene. Sie freute sich über die Erklärung und ein schönes Gespräch über Kirche, Glaube und Katholizismus entwickelte sich. Es war nicht allzu lang aber ich spürte, dass sie sich freute mit jemandem über Religion zu sprechen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht das letzte Mal war. In unser Gespräch schaltete sich nach einer Weile auch eine andere Kollegin ein, die sich im Raum befand. Sie meinte, sie ginge nie in die Kirche ausser zu Hochzeiten etc. aber das müsse ja nicht heissen, dass sie nicht gläubig sei. Ich war erstaunt und freute mich über die Offenheit die sie mir entgegenbrachten. Unsere Praxis hatte in den letzten Jahren zwei Zeuginnen Jehovas im Team gehabt. Sie sind sensibilisiert gegenüber Religion aber auch gegenüber Systeme die einzuengen versuchen. Mein Ziel ist es, ihnen durch mein Leben und meine Beziehung zu Jesus zu vermitteln, dass Gott im Mittelpunkt zu haben der wahre Lebenssinn bedeutet und dass diese Liebe nirgendswo sonst zu finden ist und dies nicht einengend, sondern befreiend ist. Ist es nicht so, dass jeder Mensch die Ewigkeit im Herzen hat und ein Platz den nur Gott ausfüllen kann? Diese Sehnsucht durfte ich heute spüren. Gott war heute wieder so gut zu mir - wie an jedem neuen Tag!

Donnerstag, 12. März 2009

Praxisgeschichten

Jede von uns Zahnarztgehilfinnen muss einmal im Monat einen langen Freitag arbeiten. D.h. solange bis der Chef auch nach Hause geht. Es entspricht zwar nicht gerade meinem Ideal, aber da gibt es nun mal kein Drumherum. Letzten Freitag war ich an der Reihe und man hofft natürlich immer, dass man einen "gnädigen" Abend erwischt und nicht sehr streng eingeschrieben ist. Wie es schien hatte ich kein Glück: Um 18.00 Uhr war doch tatsächlich noch eine Inlay-Präparation eingeschrieben... Ein aufwändiges Unterfangen. Ich betete innerlich, dass es doch einen Weg geben würde, dass ich nicht bis um 20.00 Uhr in der Praxis bleiben müsse. Herr F., die betreffende Person rief uns um 17.00 Uhr an, er sei immer noch in Zürich, der Verkehr sei immens und der Schneefall auch. Er probiere aber noch zu kommen. Eine halbe Stunde später informierte er uns, dass er erst in Gunzgen sei. Und übrigens: Er komme so oder so. Der Chef müsse halt dann später Znacht essen. Auf meine Frage, was denn mit der Gehilfin sei (die ja sinnigerweise ich war) meinte er nur, die nehme er anschliessend mit zu einem Apéro.

Ich muss bemerken, dass dieser Mister ein ehemaliger Schulkollege von meinem Chef war und die beiden sich kennen. Trotzdem... innerlich wünschte ich ihm noch ein bisschen mehr Schneefall :). Praise the Lord, er hat meine Gebete erhört, denn eine Viertelstunde später musste mein Chef ihm definitiv absagen und mein Sabbatanfang war nicht vollständig im Eimer.

Anmerkung: Heute kam Herr F. zur erwähnten Präparation und der Zufall wollte es, dass ich bei der Behandlung assistierte. Ein, gelinde gesagt, total herausgeputzer Mann mit Anzug, Krawatte und polierten Lederschühlein. Mein Chef meinte, leider habe er in St. Gallen studiert... da werde man so. Doch er tat etwas, dass noch nicht viele getan haben. Er kam zur Tür rein, auf mich zu und schüttelte mir kräftig die Hand. Im ersten Moment wollte ich ihn fragen von welcher Firma er der Vertreter sei... Vielleicht wollte er ja auch nur schauen, ob eine Gehilfin einen Apéro wünscht... ;)

Ich grüsse euch mit Ballett-Muskelkater und Konferenz-Vorfreude!
Be blessed!

Dienstag, 10. März 2009

Schönheit

"Schönheit ist ein Wesenszug, den jede Frau von Geburt an besitzt. Denn sie trägt das Bild Gottes in sich."

Regelmässig Bewegung. Finde heraus, was dir guttut und was du leicht in deinem Alltag integrieren kannst.


Natur geniessen. Farben und Formen können heilsam sein. Für mich ist ein Spaziergang stets der "Gang der liebenden Aufmerksamkeit".


Gesunde Essensgewohnheiten. Iss regelmässig und ausgewogen und setze dich dazu an einen liebevoll gedeckten Tisch.


Genügend Schlaf. Du brauchst 7 bis 8 Stunden; im Schlaf erfolgen wichtige Stoffwechselvorgänge, verspannte Muskulatur und vieles mehr aus.


Vermeiden Sie Stress. Stress löst Ängste, Nervosität, Darmprobleme, Herzrhytmusstörungen, verspannte Muskulatur und vieles mehr aus.


Entspannung. Um deinen Körper bewusst zu entspannen, kannst du Tiefenatmung lernen oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson.


Körperpflege. Ein gemütliches Bad bei Kerzenschein, eine duftende Creme oder Lotion für Gesicht und Körper geben ein tolles Gefühl!


Stille. In der Stille bist du empfänglicher für Gottes Reden.


Bibellesen. Die beste Erfrischung für deine Seele und Nahrung für deinen Geist!


Den Sabbat wahren. Er ist ein Geschenk Gottes an uns, und wir brauchen diesen Tag des Ausruhens.


Malen. Bilder haben eine entspannende, heilende Kraft für die Seele.


Singen. Musik kann eine belastete Seele beruhigen und befreien.


Vergeben. Bitterkeit und Unversöhnlichkeit senken ihre Wurzeln tief in unser Herz. Der grösste Schöhnheitskiller ist Nicht-vergeben-Können!


Lachen. "Facelifting" ohne Nebenwirkungen; es lockert die Mukulatur und beruhigt Herzschlag und Atmung.


Weinen. Stresshormone werden beim Weinen ausgeschwemmt. Eine Waschanlage für eine gestresste Seele!

Be blessed!

Montag, 2. März 2009

Donnerstag, 26. Februar 2009

Mangelware

Hallo meine lieben Leser
Ein grosses Sorry für die lange Stille... Der neue Job fordert mich sehr stark... vorallem meine Zeit. Doch Gott hat jeden Tag wieder Überraschungen für mich parat und ich brauche ihn mehr als je zuvor um die Herausforderung, mit Patienten und Team zusammenzuarbeiten, zu meistern. Jeder Tag bringt neue Freuden und Schwierigkeiten. Es gibt Momente, da sitze ich vor dem vollen Terminbuch und am Telefon ist jemand der dringend einen Termin haben sollte, da bete ich zu dem, der Wunder tun kann und im rechten Moment Weisheit gibt. Es gibt Tage, da zupft jeder Telefonanruf (das Klingeln....) an den Nerven. Einfach weil es STÄNDIG klingelt und weil man zu absolut gar nichts kommt. Ich habe mir vorgenommen und auch schon ausprobiert, mit erstaundlichem Erfolg, wenn das Knurren und Zähneblecken gegenüber dem Telefon innerlich aufsteigt einfach Gott gegenüber ein DANKE auszusprechen. Man soll für alles Danke sagen, hat er gesagt. Ich nehme ihn beim Wort. Es im Alltag real auszuprobieren ist ein Abenteuer.

Die vergangene Jugendgebetswoche wäre auch ein langer Post wert. Ich muss Gott einfach ein riesiges "Entschuldigung-für-meine-Zweifel-und-danke-für-alles" aussprechen. Gott hat sich als liebender und suveräner Gott gezeigt, der unsere Gemeinde-Familie zusammen hat wachsen lassen.

Und jetzt noch was ganz Persönliches für meine engen Freunde, die dies hier lesen: Entschuldigt meine Nachlässigkeit im Pflegen unserer Freundschaft... Die Gewöhnungszeit an den neuen Alltag braucht Kraft und Zeit - mehr als ich dachte. Aber ihr seid alle tief in meinem Herzen und sicher, ganz sicher nicht vergessen!!! Schön, dass es euch gibt!!!

Be blessed!

Herrlich geschaffen


Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiss ich wohl. Du hast zugesehn, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. Du hast mich gesehen , bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann. Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott!

Dienstag, 10. Februar 2009

Zwischen Apfelschnitzli und Buchungssatz


Die Tage fliegen dahin... Heute war ich beim Treuhänder und er hat mich in das Buchhaltungsprogramm "Abacus" eingeführt. Nun werde ich dieses in der Praxis installieren und von jetzt an selber die Buchungen "eintöggele". Für irgendwas hat man ja das KV:). Mein nächstes Projekt ist die Vereinheitlichung der Drucksachen für unsere Praxis und die Vereinfachung des Schulzahnpflegesystems. Excel - I love you. Doch das Leben besteht nicht nur aus Beruf.

Am Sonntag habe ich meinen lieben Freunden im Ort einen Apfelkuchen gebacken, da sie grade aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Wer will denn gleich nach dem Urlaub wieder an den Herd stehen. Am Nachmittag habe ich meine Cousine seit langem wieder einmal besucht. Sie hat seit dem 1.1. gemeinsam mit ihrem Mann den Hof der Eltern übernommen und ist nun waschechte Emmentaler Bauersfrau. Sie hat 2 kleine Mädchen und geht in ihrer Arbeit als Landfrau auf. Wir haben Raclett gegessen, haben Fotos geschaut, waren spazieren, haben den Hof begutachtet und Äpfel gerüstet für die bekannten getrockneten "Öpfuschnitzli". Und natürlich haben wir geplaudert, geplaudert, geplaudert. Das Leben auf einem Bauernhof gehört seit jeher zu etwas äusserst Faszinierendem für mich. Zuhause arbeiten, die Kombination zwischen draussen und drinnen, die körperliche Anstrengung und das Leben leben wie es das Leben fordert. Wenn ich meine kleine Coucousine betrachte, wie sie eifrig mithilfe, die Kühe zu füttern und Äpfelschnitzli zu machen, gibt es fast nichts schöneres was ich mir für ein Kind vorstellen könnte. Mit Vater und Mutter den Tag durchleben und Teil des Ganzen zu sein.

Gerade heute Abend wurde auf DRS1 eine Diskussionsrunde gesendet über "Rabenmutter oder Supermami". Frauen die 100% arbeiten und daneben 2 oder 3 Kinder haben und Frauen die vollezeitlich daheim sind und die Kinderjahre ihrer Kleinen gestalten und geniessen. Personen aus jeder Situation kamen zu Wort. Auffallend war, dass die Mütter, die arbeiten gehen, trotz allen Versuchen, das Recht der Frau "etwas für sich selber" tun zu können verteitigten, doch davon sprachen, dass "das Zuhause-bleiben" das Ideal wäre. Ihr könnt es auf drs.ch nachhören.

Ich muss euch mal von der Bekannten (die mittlerweile eine liebe Freundin geworden ist) hier im Ort erzählen und wie sie es handhabt. Aber das ein andermal.

Be blessed.

Dienstag, 3. Februar 2009

Weisse Klamotten

Hallo zusammen
Ich bin wieder Dentalassistentin. Doch diesmal eine Kaufmännisierte. Meine Gehirnströme haben sich verändert - merk ich. Ich denke anders. Kaufmännischer eben. Mein alter/neuer Chef hat zugenommen, hab ich gemerkt und ich auch. Ich bin nicht mehr in meine alten weissen Kleider reingekommen. Habe mir schöne neue bestellt und es macht das Arbeiten gleich doppelt so schön, wenn man hübsch dabei ist. Probierts mal aus! Also ich will nicht sagen, dass ich mich vorher schäbig angezogen habe für die Arbeit, es ist nur, wenn man in einem medizinischen Beruf arbeitet denkt man gleich an öde weisse Säcke, die sich die Personen überstülpen müssen. Zum guten Glück ist das nicht mehr so. Die Berufskleiderkataloge (die zurzeit erschreckend oft im Briefkasten liegen - ahnten die was??), sind voll von netten Klamotten.

Mein Chef hat mich dann auch gleich hinter den Computer versenkt und ich habe mich in die Rechnung vertieft. Und heute wandte ich mich den Knacknüssen zu. So nennen wir die komplizierten Fälle, die einen sicher viel Zeit kosten. Gott sei Dank, habe ich sie mit viel Energie, Wasser und Konzentration hinter mich gebracht. Ich bin ja gespannt was der Chef morgen zu meiner Tüftelei sagen wird... Da muss ich auch gleich ein herzliches Dankeschön an meine schwangere Kollegin ausdrücken. Sie hält mir bis jetzt noch die Telefone und Patienten vom Leib. So habe ich schön Zeit. Ich mache mir da aber null Illusionen - diese schöne Zeit wird bald vorbei sein. Dann wird man eine Krankengeschichte öffnen, das Problem begriffen haben und schon klingelt das Telefon. Ein Patient sagt einen stündigen Termin ab. Am nächsten Tag um 8.00 Uhr. Da muss man natürlich jemand suchen, der morgen um 8.00 Uhr zum Zahnarzt kommen will. Ist nicht so schwer wie ihr denkt, aber es kostet Zeit. Ist das erledigt und haben nebenbei noch 3 andere Patienten einen Termin in einem völlig ausgebuchten Buch bekommen wendet man sich wieder dem Problemfall zu. Wie war das nochmal? Man beginnt wieder zu lesen... Das Telefon klingelt! Ich nehms ab und denke: Sei nett zu den Patienten! Stell dir vor du hast einen Spiegel vor dem Gesicht! Lächle! Die Patienten merken das! (So hat uns das die Berufsschullehrerin erklärt...). Ein Notfall! "Waren Sie schon mal bei uns? Ja? Einen Moment, ich werde die Krankengeschichte raussuchen." Suchen ist das Stichwort... WO ist diese KG? Wollt ihr wirklich weiterlesen?

Ich liebe meinen Beruf!

Be blessed!

Montag, 26. Januar 2009

Eine Woche noch...

... dann ist der Zauber hier vorbei und ein neuer beginnt. Ich mag Abschiede nicht. Sie sind traurig. Sie bedingen, dass man etwas loslässt. Sich von etwas trennt. Ich bin wahrlich kein Profi drin. Aber das Leben fordert es manchmal von einem und so ist es auch jetzt. Das interessante an meiner Situation ist, dass ich meinen Arbeitsplatz verlasse und an einen wohlbekannten zurückkehre. Ich weiss relativ genau, was mich nächste Woche erwartet. Ich weiss auch schon genau was meine erste Tätigkeit am neuen Arbeitsplatz sein wird: In weisse Kleider schlüpfen (die bereits seit einer Woche bereitliegen), Hände waschen und desinfizieren, Patientenplan für den Tag verinnerlichen und dann mal schauen, was sie mit mir vorhaben. Vielleicht werfen sie mich gleich ins kalte Wasser und schicken mich an den Stuhl, dh. ich darf assistieren. Zur Not habe ich gestern meine Schulskripte nochmals durchgelesen damit ich wenigstens das wichtigste wieder abrufbereit habe. Ich vertraue auf die mysteriöse Fähigkeit des Gehirns, sich blitzschnell wieder an Altes zu erinnern, wenn man die Tätigkeit praktisch ausführt. Ich hoffe, das ist nicht nur ein Märchen...

Nun stehen aber noch 5 Tag im Büro an. Aufräumen, ordnen und abschliessen heisst die Devise. Ich werde vieles vermissen. Doch wenn man nicht aus dem Boot steigt, kann man nicht auf dem Wasser gehen.

Be blessed!

Donnerstag, 15. Januar 2009

Fireproof

Ein Film, den ich selber noch nicht vollständig gesehen habe. Die Kritiken sind aber durchwegs positiv. Obwohl er wohl sehr amerikanisch ist beinhaltet er wertvolle Grundsätze und Denkanstösse. Warum nicht schon jetzt beginnen Gott zu bitten, dass er mein Herz voller Selbstbezogenheit verändert und mir Liebe für den Mitmenschen schenkt? Ich möchte mich schon jetzt darauf vorbereiten ein Leben in der Entschiedenheit für einen Menschen zu leben - auch wenn er es manchmal nicht verdient. Nicht dem Herzen zu folgen, sondern das Herz zu leiten.

Be blessed!

Freitag, 9. Januar 2009

Die Bibel der Mutter


Vier englische Geistliche unterhielten sich über die Vorzüge der verschiedenen Bibelübersetzuingen. Der Erste hielt von der King-James-Übersetzung am meisten, da sie in einfachem schönen Englisch gehalten ist. Der Zweite zog die revidierte amerikanische Übersetzung vor. Diese erschien ihm schriftgemässer und dem ursprünglichen hebräischen und griechischen Text näherkommend. Der dritte Geistliche dagegen hielt Moffats Übersetzung wegen ihrer modernen Sprache für die beste. Der Vierte sagte gar nichts. Als er aufgefordert wurde, nun auch seine Meinung zu äussern, erklärte er: "Ich halte die Übersetzung meiner Mutter für die beste." Die anderen Drei waren höchst erstaunt, dass seine Mutter ebenfalls die Bibel übersetzt hatte. "Ja, das hat sie getan", sagte der Geistliche. "Sie hat sie ins Leben übersetzt, das war die überzeugendste Art, die mir je vorgekommen ist."
grafik: allposters.com