Sonntag, 29. November 2009

Winterzeit


Im Buch "Wenn Gott unsere Wünsche nicht erfüllt..." von Laurence J. Crabb schreibt er in einem der Kapitel über Schmerz und Trauer (Winterzeit) und darin fand ich ein Zitat, dass mich nachdenklich gestimmt hat und viel Wahrheit enthält.


"Wir Christen sind ein ungeduldiger Haufen. Wir wollen das Korn sammeln, bevor es gewachsen ist. Wir wollen noch vor dem Frühling Blumen sehen und Früchte vor der Zeit der Ernte. Wenn ein Bruder oder eine Schwester Probleme haben, dann wollen wir etwas vom Wirken des Geistes erkennen. Solange sie nicht aus einem geistlichen Blickwinkel über ihre Anfechtung reden, üben wir mehr Druck auf sie aus als Barmherzigkeit. Wir glauben kaum, dass sich in einem dürren Baum Leben verbirgt. Wenn ein Freund seine Verzweiflung mit einem "Sch"-Wort ausdrück, dann sorgen wir uns mehr um seinen Wortschatz als um seine Not. Kein Bauer geht im Winter in den Garten, um Äpfel zu pflücken. Wir Christen tun das die ganze Zeit. Und wenn wir keine Frucht finden, wenden wir uns angewidert ab. Der gute Bauer wartet geduldig mit seinem Korb, weil er weiss, dass er ihn zur rechten Zeit mit saftigen Früchten füllen kann."


Ich wünsche euch eine gesegnete Winterzeit!

Be blessed
Bild: Danke Corinna! Es war eine schöne Zeit;).

Donnerstag, 26. November 2009

Was ist das?


Wer findet es raus? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Ein Gebet um Demut


In meiner Agenda von 2005 fand ich heute Abend folgendes Gebet, dass ich irgendwo mal abgeschrieben hatte. Es hat mich damals tief berührt und hat es heute Abend auch wieder getan. Drum will ich es mit euch teilen.

Herr, befreie mich von dem Wunsch,
dass man mich liebt und mich lobt,
mich ehrt, mich bewundert,
mich vorzieht, mich anerkennt
mich um Rat fragt!

Herr, befreie mich von der Angst,
dass man mich demütigt,
mich verachtet, mich vergisst,
mich verlässt, mich auslacht,
mich rügt, mich falsch einschätzt,
mich verdächtigt, mich verfolgt!

Herr, gib mir Kraft und Mut,
zu lieben, wo Hass herrscht,
zu achten, wo man verachtet,
zu versöhnen, wo Streit ist,
zu glauben, wo gezweifelt wird,
zu helfen, wo man mich braucht!

Be blessed!
Bild: Sonnenuntergang vor meiner Haustüre

Donnerstag, 5. November 2009

WUNDERBAR

Ich möchte ein spezielles Lied mit euch teilen. Ein Jodellied mit speziellen Zugaben. (Hiermit bekenne ich öffentlich, dass ich Jodel sehr gerne höre und am liebsten auch lernen würde). Das Lied enthält jedoch einen Text, den man in abgeänderter Form auch in der Bibel findet. Zum Beispiel im Hiob.

http://www.vxm.ch/artist/jodel (Unter "Kompositionen" den Titel "Wunderbar" anklicken. Wenn es nicht klappt unter "Suchen" den Titel eingeben.) Geniessen und staunen!

Dienstag, 3. November 2009

Wenn Gott ruft

An der diesjaehrigen EUD Sitzung nehmen wie gewohnt, zwei Vertreter der Generalkonferenz teil. Ich habe grossen Respekt vor diesen Personen. Es sind Maenner, die den Herrn von Herzen lieben und ihm nach bestem Wissen und Gewissen dienen. Meist haben sie einen beeindruckenden Rucksack an Erfahrung und gesundem Menschenverstand. Lowell Cooper ist einer von ihnen. Vize Praesident. Gestern beim Abendessen erzaehlte er mir und zwei Kolleginnen von seiner Zeit in Pakistan und Indien. Seine Frau hatte waehrend der Zeit in Indien ueber sieben Jahre die Krankenschwesterausbildung gemacht. Sie traeumte davon eine Krankenstation fuer die Babys in den Adoptivzentren aufzubauen. Ihr Herz war ganz den Kindern gewidmet. Just als sie die Ausbildung endlich abgeschlossen hatte, erhielten sie den Ruf nach Washingten D.C. an die GK.
Ich bewundere die Hingabe und Selbstlosigkeit dieses Ehepaares und noch manch anderer Menschen, die Aehnliches erlebten.
Auf meine Nachfrage bestaetigte mir Lowell Cooper, dass es fuer sie gar nicht einfach war. Doch sie gingen mit dem Wissen, dass Gott auch am neuen Ort etwas vor hat mit ihnen.