Donnerstag, 25. November 2010

Blick in die Heimat


Liebe Manu und alle Freunde, die sich zurzeit auf der anderen Seite der Erde aufhalten, ES SCHNEIT. Und das in grossen Mengen oder besser Flocken. Die Zeit der Kerzen, Tannenäste und gemütlich in eine Decke eingewickelt zu lesen hat begonnen. Allzu lange wird der Schnee aber nicht bleiben. Er ist sehr nass und schwer und verwandelt die Strassen in eine Rutschbahn. Das Timing passt, morgen bringe ich mein Auto in die Garage für den Service und die Winterpneumontage.

Meine WG-Kollegin planen morgen ein Vogelhäuschen aufzuhängen. Das sind wirklich die ganz netten Seiten des kalten Winters.

Das wäre doch mal die Gelegenheit, sich öfters gemütlich aufs Sofa zu setzen mit einer Tasse Tee und die Bibel zu lesen. Sich beschenken zu lassen und innerlich erfrischt werden. Die ruhige, stille Jahreszeit ist eine gute Gelegenheit dafür. Also liebe Manu und alle andern, hier zwei Eindrücke:

Samstag, 20. November 2010

Halleluja!

An einem der vergangenen Wochenende wurden die Einkäufer im Shoppingzentrum Macy's in Philadelphia überrascht, als plötzlich über 600 Chorsänger, die sich unter die Käufer gemischt hatten, in Händels Halleluja einstimmten. Ziemlich eindrücklich. Mit Gänsehautgarantie!

Mittwoch, 10. November 2010

Ausgeräuchert

Nicht das erste Mal aber das erste Mal alleine das Cheminee angezündet - das hab ich heute Abend getan. Jetzt rieche ich wie ein geräuchertes Etwas. Bis ich entdeckt habe, dass die Klappe nach oben nicht wie gedacht, offen war sonder zu, war die Wohnung bereits mit Lagerfeuerambiance durchzogen. Die anschliessende Lüftungsaktion brachte dann natürlich genau das Gegenteil von dem was ich mit dem Feuer erreichen wollte. Man bedenke, wir haben knapp Winter.
Aber schlussendlich hat es geklappt und ich komme nicht darum herum zu sagen, dass ich mein Gott-geschenktes Assecoire sehr liebe:).

So, jetzt sollte eigentlich der Tumbler fertig sein und ich werde meine flauschigen Handtücher aus dem Keller holen.
Seid fröhlich in der Hoffnung, beharrlich im Gebet, macht einander Mut, ladet gerne Gäste ein, zeigt es allen das Jesus sie liebt!
Be blessed!

Montag, 18. Oktober 2010

Explosionsgefahr!


Kennt ihr den Zustand, in dem man sich wie einen zu sehr aufgeblasenen Ballon fühlt - es rühre einen ja niemanden an - Explosionsgefahr!, man hat das Gefühl, jeder auf der Autobahn fahre extra so miserabel und ständig auf der linken Fahrspur, der Chef ist sowieso schuld an allem und am liebsten rennt man mit geschlossenen Augen und Ohren durch das Büro. Man will das nicht aber man hat die Reizbarkeit einfach nicht im Griff... man betet und atmet tief durch. Und doch bleibt das Adrenalien im Blut und alles nagt an den Nerven.

Es gibt da (für mich) nur ein einziges hilfreiches Rezept: Heimkommen, Tasche und Jacke in den Schrank, nicht hinsetzen, den Computer links liegen lassen. Trainingskleider und Turnschuhe anziehen, Natel einstecken und raus und joggen, joggen, joggen bis einem das Herz aus der Brust zu springen droht. Danach passiert das Wunder: ich höre die Vögel wieder pfeiffen, kann die Farben der Bäume bestaunen und atme die frische Waldluft tief und genussvoll ein und der Friede Gottes kann sich wieder breit machen in meinem Herzen, während der Puls langsam wieder ein normales Tempo annimmt. Die Dusche und das Znacht zu Hause sind wahre Genussmomente und der Stress, die schlechte Laune und die miesen Autofahrer sind, als wären sie nie gewesen.

Be blessed!


Freitag, 15. Oktober 2010

Through it all

Durch das alles habe ich gelernt in Jesus zu vertrauen, gelernt in Gott zu vertrauen.

Durch das alles habe ich gelernt, von Seinem Wort abhängig zu sein.

Ich danke Gott für den Berg und ich danke ihm für die Täler und die Stürme, durch die er mich geführt hat. Wisst ihr warum?

Weil wenn ich nie ein Problem gehabt hätte, hätte ich nie erfahren, dass mein grosser Gott sie lösen kann.

Ich liebe dich Herr, du bist so treu! Er führte mich durch alles hindurch. Durch schlechte und gute Zeiten. Durch das alles habe ich gelernt in Gott zu vertrauen, von seinem Wort abhängig zu sein. Durch das alles!

Welch ermutigendes Lied! Jede Faser meines Herzens singt.

Be blessed!

Mittwoch, 22. September 2010

Mittelalter Markt

Letzten Sonntag durfte ich mit meinem Vater geniessen. Wir haben den Mittelalter Markt auf Schloss Lenzburg besucht. Unglaublich vielseitig und schön gemacht. Ich habe nicht nur das genossen, sondern vorallem die Vater-Tochter-Zeit. Hier sind einige Eindrücke.


















Dienstag, 14. September 2010

Urlaubspläne im Hotel Mama

Eigentlich habe ich ja vorgehabt in diesen Herbstferien mit den Eltern und dem Flugzeug schnell ans Meer zu jetten, um gemütlich auszuspannen und vielleicht noch etwas Farbe ins Gesicht zu bekommen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aus verschiedenen Gründen klappt dies nicht. Doch die Alternative begeistert nicht minder. Mein langehegter Wunsch ist, bei meiner Mutter ausgiebig in die Kochschule zu gehen. Sie ist eine wunderbare Köchin und ich möchte unbedingt von diesem Schatz proftieren. Nun werde ich eine Woche lang im Hotel Mama in die Lehre gehen. Ich freue mich schon riesig! Hmm, wie wärs mit einem Schlussbankett für ein paar von euch? :)

Hier ein Vers aus dem Matthäus-Evangelium. Er hat schwebt immer wieder durch meine Gedanken:


"Beweist durch euren Lebenswandel, dass ihr eure Sünden hinter euch gelassen und euch Gott zugewandt habt. "

Gott zugewandt habt... Zuerst zuwenden, dann der Lebenswandel. Wenn man sich etwas zuwendet, wandelt man zwangsläufig darauf zu. Das heisst nicht, dass der Weg auf dem man wandelt immer eine Autobahn ist. Meistenst liegen Stolpersteine herum, doch solange man Gott-zugewendet lebt geht man im Licht und wo Licht ist ist Wahrheit - dort sieht man Stolpersteine und dort steht man wieder auf, weil man sieht, dass der Weg weiter geht.
Be blessed!

Montag, 6. September 2010

Montag, 30. August 2010

On the wings of the Holy Spirit

Don't give up on God because God doesn't give up on you!

Be blessed!

Dienstag, 24. August 2010

Wo Myrten und Zypressen wachsen


So ist es auch mit meinem Wort, das aus meinem Munde kommt. Es wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern es tut was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe. Wo einst Dornen waren, werden Zypressen wachsen, wo Nesseln wucherten, werden Myrten spriessen. Das geschieht zur Ehre des HERRN und zu einem ewigen Zeichen, das nie mehr verrückt wird.

Jesaja 54, 11-13

Der Vers ist mein kürzlich gefundener Goldklumpen in der Bibel. Wo wachsen deine Dornen und Nesseln? Gott verheisst dir, dass er dort Zypressen und Myrten wachsen lassen will.

Bei meinen Nachforschungen über die beiden Pflanzen ist mir eine Gemeinsamkeit aufgefallen: Beide, die Zypresse und die Myrte haben wertvolle ätherische Öle mit Heilwirkung.
"und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch." Epheser 5,2

Strecke dich gen Himmel wie die Zypresse und trage die Liebe Gottes wie die Myrte ihre Blüte.

Freitag, 13. August 2010

Samstag, 7. August 2010

When I don't have a better half


"I realized that Scripture's emphasis was on being made a woman in the image of God. My marital status informed how that would be applied, but I was to be more preoccupied with my femininity than my singleness. The lingering whiffs of feminism's androgyny were thereby extinguished. I was not a female form outlined in dotted lines, waiting for one man to fill me in and therefore complete my femininity. I was feminine because that's how my God made me, and there was something of his image that I was to reflect as a woman—even a single woman." --Carolyn McCulley, When You Don't Have a Better Half


Hier eine nicht besonders tolle Übersetzung (hab es von einem Programm machen lassen):
"Ich begriff, dass die Betonung der Bibel darauf war, einer Frau im Image des Gottes gemacht zu werden. Mein Familienstand zeigte an, wie, der angewandt würde, aber ich in meine Fraulichkeit mehr vertieft sein sollte als mein Single-Dasein. Die verweilenden Hauche des Andrgynie des Feminismus wurden dadurch ausgelöscht. Ich war nicht eine weibliche Form, die in punktierten Linien entworfen ist, auf einen Mann wartend, um mich auszufüllen und deshalb meine Fraulichkeit zu vollenden. Ich war weiblich, weil es ist, wie mein Gott mich machte, und es etwas seines Images gab, das ich als eine Frau sogar eine einzelne Frau widerspiegeln sollte."

Sonntag, 1. August 2010

The mundane


"We must invite the glorious into the mundane."

Samstag, 24. Juli 2010

Entmüllungsaktion

Nun ist es schon fast geschafft. Der Umzug ist vorbei. Nur mein liebgewonnes Nest am alten Ort muss noch geputzt und auf Hochglanz gebracht werden. Schade, dass man das nur für die Nachfolger so gründlich tut... für sich selber meistens nicht, dabei wäre das wirklich lohnenswert. Jetzt folgt das Einräumen am neuen Ort. Es hat was Gutes. Ich bin viel alten Balast losgeworden, wie zum Beispiel, alte Zeitungsartikel, Postkarten, Dekosachen, usw. Der Aufenthalt in Afrika hat mir deutlich gemacht, dass es nicht viel braucht, um zu leben. Das hat meine Entmüllungsaktion deutlich unterstützt:). Die Tonne fürs Altpapier vor dem Haus wurde recht voll. Ich fühlte mich gleich viel leichter.

Ich werde daran erinnert, dass Jesus bereit ist, zu jeder Zeit meinen Müll aus dem Leben zu räumen. Ich muss es ihm nur erlauben. Wenn mich schon einen entsorgten Stapel Papier viel leichter fühlen lässt, wie sehr kann ich ihm danken, dass er meinen Lebensstapel in die Hand nimmt! Denn das ist wirkliche Erleichterung!
Be blessed!

Freitag, 16. Juli 2010

Jekenelle

Wäre es möglich gewesen, ich wäre geblieben. Gestern Mittag musste ich mich aber wohl oder übel damit abfinden, dass die Flugzeugtüre aufgeht und ich wieder auf Schweizer Boden treten würde. Was bedeutet, dass die 3.5 wundervollen Wochen in Äthiopien entgültig vorbei sind. Das Trostpflaster waren meine Eltern, die mich nach der Gepäckschlaufe erwartet haben. Jetzt musste ich mich ein zweites Mal von liebgewonnen Freunden trennen. Er erste Abschied von den Kindern im Kinderdorf Elshadai in Wukro war herzzerreissend genug. Zwei Wochen haben wir in einer Oase in der Steinwüste Äthiopiens verbracht. Gottes Segen und die weise Wasserversorgung des Grundstücks, machen das Kinderdorf tatsächlich zu einem grünen Fleck in der kargen Landschaft. Jetzt ist der Beginn der Regenzeit und so durfte ich miterleben, wie das trockene Land den täglichen Regenschauer, meist zur Mittagszeit, gierig aufsog. Während zwei Wochen arbeitet unsere 21-köpfige Gruppe an einem Bauprojekt für eine neue Küche und Cafeteria für die 170 Kinder und Mitarbeiter. Ich habe mauern, verputzen und betonieren gelernt. Die täglichen Andachten und das Miteinander haben die harte Arbeit abgerundet. In der verbleibenden Zeit habe ich mich den Kindern und Jugendlichen gewidmet, versucht ihre Sprache, Kultur und Persönlichkeit zu ergründen. Ich bin überreich beschenkt worden!!! Wenn man bedenkt, dass ich eigentlich hingegangen bin, um zu helfen... mir wurde schlussendlich am meisten gegeben. Es macht mich demütig.
Ich hatte sogar das Vorrecht an drei Tagen im Kindergarten das Programm zu gestalten. Anfangs hat es mich sehr viel Energie gekostet, doch am Ende konnte ich nicht genug davon kriegen.
Das was am tiefsten drin bleiben wird sind die Freundschaften, die geschlossen wurden und das Lachen, die Umarmungen und Küsse der Kinder.
Die Erlebnisse, Eindrücke und kostbaren Augenblicke sind so vielfältig - es lässt sich kaum in Worten ausdrücken.
Schlussendlich bleibt mir nur eines übrig. Zu danken. Dem der Himmel und Erde geschaffen hat. Am besten in Tigrinia: Jekenelle.






Sonntag, 20. Juni 2010

Trotzdem


"Doch auch wenn die Feigenbäume noch keine Blüten trage und die Weinstöcke noch keine Trauben, obwohl die Olivenernte spärlich ausfällt und auf unseren Kornfeldern kein Getreide wächst, ja selbst wenn die Schafhürden und Viehställe leer stehen, ich will mich trotzdem über meinen HERRN freuen und will jubeln. Denn Gott ist mein Heil! Der HERR, der Allmächtige, ist meine Kraft! Mit ihm kann ich so sicher wie eine Gazelle über die Felsen springen und wohlbehalten die Berge überqueren."
Habakuk 3, 17 - 19
AMEN
Ich möchte euch die nächsten drei Wochen gerne über diesen Blog auf dem Laufenden halten, was in Afrika passiert. Ich befürchte aber, dass die Internetverbindung nicht oder sehr schlecht vorhanden ist. Gott möge euch beschützen!
Be blessed!
P.S. Das Bild stammt von der heutigen Wanderung ins Gantrischgebiet.

Montag, 7. Juni 2010

Afrika und Umzug

Zwei grosse Ereignisse liegen vor mir. Wer mich kennt weiss, dass ich Veränderungen und Aufbrüche in grosse unbekannte Sphären nicht besonders gerne mag. Doch Gott hat bis hierher alles gut geführt und ich gehe an seiner Hand weiter, wie das Mädchen, dass ich am Sabbat auf den Armen getragen habe und von dieser sicheren Höhe und mit dem Halt seine Hand gerne ins grosse, volle Schwimmbecken getaucht hat, um das Wasser zu geniessen.

In gut zwei Wochen fliege ich für drei Wochen nach Äthiopien. Warum freue ich mich dorthin zu gehen, frage ich mich ab und zu! Ich handle nicht gerne, ich mag es nicht, wenn wildfremde Männer mich fragen, ob ich sie heiraten möchte, ich fürchte mich vor Durchfall und andere unartigen Biester, die sich in den Innereien ausleben könnten, ich mag es nicht, wenn ich die "Reiche" bin und soviel Armut herrscht und ich doch nicht allen helfen kann. Es gibt aber eine Freude die überwiegt. Die Vorfreude auf die Kinder im ADRA-Kinderdorf. Auf ihr Gelächter und die leuchtenden Augen, auf die Möglichkeit vielleicht eine neue Seite an mir zu entdecken. Ich freue mich auf die afrikanische Uhr, auf die äthiopischen Berge, auf ein Land, das die Bibel oft erwähnt.

Das andere GROSSE Schwimmbecken ist der baldige Umzug. Ich hättes selbst nicht für möglich gehalten, dass ich es jemals wieder freiwillig tun würde. Es hat viele Tränen und schlaflose Stunden gekostet. Und schlussendlich hat mich Jesus zärtlich berührt und gesagt, dass er immer immer immer an meiner Seite ist und auch den Umzug mitmacht. Wo wird es mir jemals nicht gefallen, wo Jesus dabei ist? Ich darf mit einer lieben Kollegin eine WG eröffnen. Nicht mehr alleine wohnen! Wir werden zusammen kreativ sein und viel Spass haben und hoffentlich ein Segen für viele sein. Als ich zu Gott gesagt habe, dass ich mit seiner Hilfe umziehen werde, habe ich mir die Frechheit rausgenommen und ein paar bescheidene Wünsche geäussert: Ein Balkon, zwei Badezimmer und ein Cheminee im Wohnzimmer. Wir haben GANZ GENAU das bekommen! Es war die allererste Wohnung, die wir angeschaut haben und das erste was wir sahen, als wir reinkamen war eine Bibel auf dem Küchentisch. Das Ehepaar hat uns schlussendlich gesagt, dass sie gebetet haben, dass Christen in diese Wohnung einziehen werden. Voila - da waren wir. Und ich hatte ALLE meine Wünsche erfüllt bekommen - ist das nicht einfach WOW?! Ich bin richtig richtig dankbar! Am nächsten Tag hatten wir die Wohnung. Zack bum.

Ich glaube, sicherer als auf Gottes Armen kann man sich nicht fühlen. Ich tauche meine Hände gerne in das riesen grosse Lebens-Schwimmbecken. Denn nichts kann mich von seiner Liebe trennen. Nichts.

Freitag, 28. Mai 2010

a more beautyful you





Little girl fourteen flipping through a magazine
Says she wants to look that way
But her hair isn't straight her body isn't fake
And she's always felt overweight

Well little girl fourteen I wish that you could see
That beauty is within your heart
And you were made with such care your skin your body and your hair
Are perfect just the way they are

[Chorus]
There could never be a more beautiful you
Don't buy the lies disguises and hoops they make you jump through
You were made to fill a purpose that only you could do
So there could never be a more beautiful you

Little girl twenty-one the things that you've already done
Anything to get ahead
And you say you've got a man but he's got another plan
Only wants what you will do instead

Well little girl twenty-one you never thought that this would come
You starve yourself to play the part
But I can promise you there's a man whose love is true
And he'll treat you like the jewel you are

[chorus]

So turn around you're not too far
To back away be who you are
To change your path go another way
It's not too late you can be saved
If you feel depressed with past regrets
The shameful nights hope to forget
Can disappear they can all be washed away
By the one who's strong can right your wrongs
Can rid your fears dry all your tears
And change the way you look at this big world
He will take your dark distorted view
And with His light He will show you truth
And again you'll see through the eyes of a little girl
[chorus]

Dienstag, 25. Mai 2010

Familienurlaub kann so schön sein

Über Pfingsten - das hat sich so eingebürgert - machen wir irgendwo in den Bergen Familienurlaub. So waren wir zum Beispiel schon in Grindelwald, Engelberg oder eben dieses Jahr im längsten Dorf Europas: Beatenberg. Ich mache keine weiteren Worte sondern lasse die Bilder sprechen.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Einfach ins Blaue (oder Graue?)

Mein Vater und ich machten heute eine Wanderung, die typisch für unsere Familie ist. Wir stiegen ins Auto richtung Genf (denn dort sollte es angeblich nicht regnen - im Gegensatz zur ganzen restlichen Schweiz). In Vevey schauten wir uns um und entschieden uns richtung Evian zu fahren, dort sah es aus, als sei die Sonne am nächsten. Wir nahmen die nächste Bergstasse und fuhren solange den Berg rauf (in ein richtig kleines Bergdorf), bis wir diese typischen gelben Wanderwegweiser entdeckten. Sie waren rar aber wir fanden einen. Was wir danach erlebten könnt ihr nun den Bildern entnehmen. Schlussendlich waren wir uns sicher, dass die Wanderung geplant nicht hätte besser sein können.

Montag, 3. Mai 2010

Die Schönheiten eines regnerischen Frühlingsabends













Liebt einander mit aufrichtiger Zuneigung und habt Freude daran, euch gegenseitig Achtung zu erweisen. Römer 12,10

Montag, 29. März 2010

Hausregeln

In Amerika gibt es eine christlich, 20-köpfige Familie (ja, ihr habt richtig gelesen), die grossen Wert darauf legt, die Kinder zu verantwortungsbewussten, ernstlichen Christen aufzuziehen. Man kann sich vorstellen, dass dies nicht immer einfach ist, bei dieser Anzahl Familienmitglieder. Sie haben deshalb Hausregeln aufgestellt. Sie haben mich beeindruckt und lassen sich auch ausgezeichnet auf einen Haushalt mit weniger oder gar keinen Kindern anwenden:

Always use soft words, even when you don't feel well.
Always display kind actions, even if you have been mistreated.
Show joyful attitudes even when no one else is looking.
Have sincere motives with no thought of self-gain.
Think pure thoughts.
Always give a good report of others. Never talebear unless physical harm will come to someone. Use Matthew 18.
Never raise a hand to hit.
Never raise a foot to kick.
Never raise an object to throw.
Never raise a voice to yell.
Never raise an eye to scowl.
Use one toy/activity at a time.
Never let the sun go down on your wrath. (Don't go to bed angry or guilty.)
Amendment J.O.Y. – make serving your family a priority – put Jesus first, others second, yourself last.

Benutze immer sanfte Worte, auch wenn du dich nicht gut fühlst.
Zeige immer freundliche Handlungen, auch wenn du schlecht behandelt wurdest.
Zeige freudvolle Verhaltensweisen, auch wenn dir niemand zuschaut.
Habe aufrichtige Beweggründe ohne Gedanken von Selbstgewinn.
Denke reine Gedanken.
Gib immer ein guter Bericht über andere. Tratsche nicht, ausser jemandem stösst körperliches Leid zu. Benutze Matthäus 18.
Hebe nie eine Hand, um zu schlagen.
Hebe nie einen Fuss, um zu kicken.
Hebe nie einen Gegenstand, um zu werfen.
Habe nie deine Stimme, um zu schreien.
Hebe nie die Augen, um finster drein zu blicken
Benutze nur ein Spielzeug/eine Aktivität auf einmal.
Lass nie die Sonne über deinem Zorn untergehen. (Gehe nicht ärgerlich oder schuldig zu Bett.)
Wende J.O.Y an: Put Jesus first, others second, yourself last (Jesus zuerst, dann die anderen und du zuletzt.)

Freitag, 19. März 2010

Sonntag, 14. März 2010

Follow up

Ich bin eine Antwort schuldig. Ich habe meine kostbare Bibel wieder auf meinem Tischchen liegen. Meine Freundin hat sie nach dem Gottesdienst liegen sehen und hat sie heimgenommen, um sie mir am nächsten Tag zu geben. Ich danke Gott für solch aufmerksame Freunde!

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, unterhalte ich meinen Blog nicht mehr regelmässig. Eine Arbeitskollegin ist zurzeit im Ausland und ich arbeite deswegen ziemlich viel. Ich möchte den Blog aber zurzeit noch nicht aufgeben. Ich freue mich über jeden Kommentar und jeden Leser.

Habt einen frohen Frühlingsanfang!

Sonntag, 21. Februar 2010

Verlorenes Wort


Ich wusste gar nicht, dass es sich so schlimm anfühlt, wenn man nicht weiss wo die eigene, liebgewonnene Bibel steckt...! Seit gestern nach dem Gottesdienst weiss ich nicht, wo ich noch suchen soll... Es ist, als hätte man mir etwas wegamputiert oder den Atem abgestellt.


Es ist meine Lieblingsbibel. Die die mich bis gestern treu durch meine Jahresreise durch die Bibel begleitet hat. Aber ich weiss, Gott weiss wo sie steckt! Er hat gesagt, sein Wort kommt nicht leer zurück. Ich nehme das heute ganz wörtlich und materiell!


Danke, wenn ihr mitbetet, dass sie wieder auftaucht. Ich möchte sooo gerne bis Ende März meine Reise abschliessen!


Be blessed!

Freitag, 15. Januar 2010

...denn ich gehöre ja dir!


Es ist Sabbat geworden. Ich lese die Lektion über eine Frucht des Heiligen Geistes: Freude. Ein kostbares Gut!
Dabei ist mir ein Vers aus der Bibel ins Auge gestochen. Er könnte von mir geschrieben worden sein:
Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, HERR, du Allmächtiger.


Jeremia 15, 16

Es ist das schlimmste, wenn jemand, der einem lieb ist, plötzlich nicht mehr mit dir redet. So sind schon tiefe Verletzungen passiert. Es ist oftmals schlimmer, als körperliche Verletzungen. Es sticht wie ein Messer ins Herz. Umgekehrt könnte die Freude nicht grösser sein, wenn ein lieber Freund/Freundin sich Zeit nimmt um zu reden und auszutauschen. Die Hektik des Alltags lässt es nicht zu, dass man mit zufällig getroffenen Bekannten spontan was trinken geht, lässt nicht zu, dass ich am Telefon mit den Patienten ein längeres Gespräch führe. Es warten schon die nächsten. Wenn aber jemand mit mir redet, reden im Sinne von wirklichem REDEN, dann nimmt sich dieser Jemand für mich Zeit, hört zu, antwortet, teilt mit, ist da. Was wenn dieser Jemand Worte spricht, die genau die Situation treffen, denn dieser Jemand kennt mich besser als ich mich? Die Worte sind nicht nur Austausch sondern jedes Wort ist wohlgewählt und genau für mich bestimmt. Sie sind ermutigend, liebevoll, voller Freude und Sehnsucht. Diese Worte sind Leben für mich. Sie erfüllen mich mit Freude, denn ich gehöre IHM!
Be blessed!