Donnerstag, 19. März 2015
Gartenpläne
Ich habe kein Garten. Das muss mich ja nicht davon abhalten trotzdem was anzubauen. Ich plane Salat und Kräuter in Töpfen auf dem Balkon. Gerne möchte ich Kartoffeln in Säcken anpflanzen. Die Vorstellung, das aus einer Knolle viele andere entstehen ist motivierend.
Ausserdem steht mir der Sinn nach Blumen. Viele Blumen!! Unser Balkon soll ein Ferienparadies werden. Das ist mein Plan. Ich werde sich Bilder posten, wenns dann soweit ist. Heute werde ich jedenfalls schon mal einen Sonnenschirm kaufen und Ausschau nach einem passenden Gartentisch mit Stühlen halten.
Der Sommer kommt!!!
Be blessed!
Donnerstag, 19. Februar 2015
George W. Carver, Teil 3
Bald war er auf der Lichtung mehr zu Hause als im Blockhaus der Carvers. Die Stunden verflogen, wenn er auf den Knien lag, einen Farnzweig betrachtete und die Tapferkeit bewunderte, mit der ein neuer Trieb sich durch die Schicht toter Blätter vom letzten Winter zwängte. Farne, Blumen und Kürbisse wurden für ihn die Spielzeuge und Freunde, die er nie gehabt hatte. Er spielte und sprach mit ihnen. Die Entdeckung eines neuen Pflänzchens oder einer neuen Blüte liess sein Herz stürmisch klopfen.
Vorsichtig schloss er nun auch Freundschaft mit Tante Susans Pflanzen. Er trug Wasser für die Zuckererbsen und kniff welke Blüten von Geranien. Einmal sah Jim, wie George sich mit den gelben Rosen an der Tür beschäftigte. "Was machst du mit den Blumen?", fragte er.
"Ich liebe sie", antwortete George.
Unter seinen Händen erblühten die Rosen, und die Geranien schienen nie zu gilben.
Als Mrs Baynham zu Besuch kam und klagte, ihre Rosen sähen niemals so herrlich aus wie die von Susan Carver, versprach Tante Susan, ihr George einmal zu schicken. "Das liegt nämlich nur an ihm", sagte sie. "Er muss einen Zauber haben, um alles wachsen zu lassen."
Uns so kletterte George eines Sommertages über den Zaun und ging querfeldein zum Haus von Mrs Baynham, das einmal Colonel Grant gehört hatte. Hier hatten seine Eltern gelebt. Er versuchte, sich vorzustellen, wie sie über die Felder gegangen waren. Aber es fiel ihm schwer, das Bild seiner Elter herbeizuzwingen. Er wurde auch bald durch das grosse rote Steinhaus von diesem Versuch abgelenkt. Bewundernd umkreiste er es. In der Mittagshitze war alles still. George fühlte sich wie allein in einem fremden Land. Es gab nur ihn, das mächtige Haus und die Rosen. Er fand sie an der Nordwestseite und wusste sofort, warum sie kümmerlich waren. Nur in den frühesten Morgenstunden konnte die Sonne sie erreichen. In einer guten Stunde hatte er sie umgepflanzt und begossen und bei der Arbeit sein seltsames kleines Lied gesummt. Dann ging er zur Hintertür, um Mrs Bayham zu begrüssen.
Die Küche war verlassen wie der Hof. Aber im Haus war es einladend kühl, und fast gegen seinen Willen trugen ihn die Füsse durch das Speisezimmer zur Eingangshalle. In der vornehmen Stille wagte er kaum zu atmen. Die Wände waren bemalt, die Möbel glänzten, und als er nun in der Tür zum Salon stand, sah George das Verblüffenste von allem: überall im Raum hingen Bilder, wunderbare Bilder von Wäldern und Blumen. Selbst der bärtige alte Mann, der auf ihn herunterblickte, kam George wunderschön vor. Hungrig ging er von einem Gemälde zum anderen, als wolle er sich jeden Pinselstrich und jede Farbe einprägen. So sehr war er in diesen Zauber versunken, dass er Mrs Baynham erst bemerkte, als sie hinter ihm stand und sagte: "Gefallen dir die Gemälde, George?"
Er fuhr fluchtbereit herum, doch sie lächelte ihm zu.
"Ich... ich... "
"Bist du gekommen, um nach den Rosen zu sehen?"
Er fand seine Stimme wieder. "Ich h-hab' die Rosen umgepflanzt, Ma'm... In die S-Sonne... Rosen brauchen S-S-Sonne, Ma'm."
Auszug "Der Mann der überlebte" von Lawrence Elliott
Vorsichtig schloss er nun auch Freundschaft mit Tante Susans Pflanzen. Er trug Wasser für die Zuckererbsen und kniff welke Blüten von Geranien. Einmal sah Jim, wie George sich mit den gelben Rosen an der Tür beschäftigte. "Was machst du mit den Blumen?", fragte er.
"Ich liebe sie", antwortete George.
Unter seinen Händen erblühten die Rosen, und die Geranien schienen nie zu gilben.
Als Mrs Baynham zu Besuch kam und klagte, ihre Rosen sähen niemals so herrlich aus wie die von Susan Carver, versprach Tante Susan, ihr George einmal zu schicken. "Das liegt nämlich nur an ihm", sagte sie. "Er muss einen Zauber haben, um alles wachsen zu lassen."
Uns so kletterte George eines Sommertages über den Zaun und ging querfeldein zum Haus von Mrs Baynham, das einmal Colonel Grant gehört hatte. Hier hatten seine Eltern gelebt. Er versuchte, sich vorzustellen, wie sie über die Felder gegangen waren. Aber es fiel ihm schwer, das Bild seiner Elter herbeizuzwingen. Er wurde auch bald durch das grosse rote Steinhaus von diesem Versuch abgelenkt. Bewundernd umkreiste er es. In der Mittagshitze war alles still. George fühlte sich wie allein in einem fremden Land. Es gab nur ihn, das mächtige Haus und die Rosen. Er fand sie an der Nordwestseite und wusste sofort, warum sie kümmerlich waren. Nur in den frühesten Morgenstunden konnte die Sonne sie erreichen. In einer guten Stunde hatte er sie umgepflanzt und begossen und bei der Arbeit sein seltsames kleines Lied gesummt. Dann ging er zur Hintertür, um Mrs Bayham zu begrüssen.
Die Küche war verlassen wie der Hof. Aber im Haus war es einladend kühl, und fast gegen seinen Willen trugen ihn die Füsse durch das Speisezimmer zur Eingangshalle. In der vornehmen Stille wagte er kaum zu atmen. Die Wände waren bemalt, die Möbel glänzten, und als er nun in der Tür zum Salon stand, sah George das Verblüffenste von allem: überall im Raum hingen Bilder, wunderbare Bilder von Wäldern und Blumen. Selbst der bärtige alte Mann, der auf ihn herunterblickte, kam George wunderschön vor. Hungrig ging er von einem Gemälde zum anderen, als wolle er sich jeden Pinselstrich und jede Farbe einprägen. So sehr war er in diesen Zauber versunken, dass er Mrs Baynham erst bemerkte, als sie hinter ihm stand und sagte: "Gefallen dir die Gemälde, George?"
Er fuhr fluchtbereit herum, doch sie lächelte ihm zu.
"Ich... ich... "
"Bist du gekommen, um nach den Rosen zu sehen?"
Er fand seine Stimme wieder. "Ich h-hab' die Rosen umgepflanzt, Ma'm... In die S-Sonne... Rosen brauchen S-S-Sonne, Ma'm."
Auszug "Der Mann der überlebte" von Lawrence Elliott
Sonntag, 15. Februar 2015
Gedankenspiel - eine Kurzgeschichte
Wenn sie es sich genau überlegte, konnte sie nicht sagen ob das eine oder das andere besser war. Das eine war gut weil es die Realität ist und das andere war gut weil es ihr Wunsch ist. Sie müsste ihren Wunsch in Erfüllung gehen lassen, um zu wissen, ob er besser ist als die Realität. Doch könnte sie wieder zurück, falls das was einmal ein Wunsch war doch nicht für die Realität taugt? Was wenn die Realität doch besser war als der Wunsch? Bis ans Lebensende würde sie sich fragen, was aus ihrem Wunsch geworden wäre, hätte sie ihn in Erfüllung gehen lassen. Würde sie das? Wenn doch die Realität genau so schön, vielleicht etwas schöner, vielleicht etwas weniger schön ist. Würde der Wunsch ihr Leben schöner oder schlussendlich komplizierter werden lassen?
Die Zeit geht dahin und während sie sich schwierige Fragen durch ihren Kopf wühlten, stellte sie fest, dass die Realität bereits das geworden ist, was sie nicht mehr hergeben wollte. Der Wunsch war schön, die Realität war besser. Jetzt wusste sie es.
Die Zeit geht dahin und während sie sich schwierige Fragen durch ihren Kopf wühlten, stellte sie fest, dass die Realität bereits das geworden ist, was sie nicht mehr hergeben wollte. Der Wunsch war schön, die Realität war besser. Jetzt wusste sie es.
Donnerstag, 12. Februar 2015
Es war im Louvre...
Ich schlenderte durch die grossen Hallen mit den vielen Gemälden. Ehrwürdige Damen und Herrn in aufwändigen und unbequemen Kleidern und Frisuren mit erhabenem, aristokratischem Gesichtsausdruck blickten mich an. Es waren keine Geschichten dahinter zu erkennen.
Bei einem Bild blieb ich plötzlich wie angewurzelt stehen. Ich musste es anschauen. Es war zauberhaft schön. Eine liebende Mutter mit ihrer Tochter im Arm. Harmonie und Liebe zwischen Mutter und Tochter. Ich habe selten ein so ausdrucksstarkes Bild gesehen.
Später beim Ausgang erstand ich dieses Bild als Postkarte.
Hinten auf der Postkarte steht:
Louise-Elisabeth Vigée-Le Brun (1755-1842)
Madame Vigée-Le Brun et sa fille, Jeanne-Lucie-Louise, dite Julie
Elisabeth Vigée-Le Brun war eine französische Malerin, die zahlreiche Porträts europäischer Adeliger anfertigte. Im Klosterinternat in Paris, wo sie mit sechs Jahren zur Schule ging fielen bald ihre Zeichnungen in Hefte und an den Wänden auf. Auch ihr Vater war davon begeistert und sagte ihr eine Zukunft als Malerin voraus. Als sie zwölf war starb ihr Vater. Nach seinem Tod vertiefte sie sich ins Malen und erhielt Malunterricht. Bereits mit 15 Jahren erwarb sie sich ihr Geld mit professionellen Porträts. Ihr wird nachgesagt, in jungen Jahren die schönste Frau von Paris gewesen zu sein. Bestellungen von Verehrern, die nur ein Treffen mit ihr im Sinn hatten, wies sie zurück.
Leider wurde ihr Atelier mangels Lizenz geschlossen. Dafür bewarb sie sich an der Académie de Saint-Luc wo sie ihre Arbeiten ausstellen konnte und wurde kurz darauf als Mitglied aufgenommen. Sie heiratete den Kunsthändler Jean-Baptiste-Pierre Le Brun. Ihr Geschäft blühte.
Mit 25 Jahren bekam sie ihr einziges Kind Jeanne-Lucie-Louise, genannt Julie.
Vier Jahre später hatte sie eine Fehlgeburt.
Elisabeth Vigée-Le Brun malte unter anderen Marie Antoinette, den Prinzen von Nassau, zahlreiche Familienmitglieder von Katharina II von Russland. Das sind nur einige wenige aus der langen Liste der Adeligen. Sie war Mitglied in vielen Akademien.
Nach der Erstürmung von Versaille flüchtete sie mit ihrer Tochter nach Italien und anschliessend lebte sie eine Weile in Russland und Wien. Nach 12 Jahren Exil kehrte sie schlussendlich nach Paris zurück. Ihr Mann hatte sich während dessen von ihr scheiden lassen weil er um seine Besitztümer fürchtete. Sie überlebte sowohl ihren Mann als auch ihre Tochter. Elisabeth Vigée-Le Brun - eine beeindruckende Frau! Nie liess sie sich von schlechten Umständen des Lebens unterkriegen.
1841 erlitt Elisabeth Vigée -Le Brun einen Schlaganfall und 1842 starb sie im Alter von 86 Jahren in ihrer Wohnung, wo sie noch mit ihren Eltern gewohnt hatte.
Bei einem Bild blieb ich plötzlich wie angewurzelt stehen. Ich musste es anschauen. Es war zauberhaft schön. Eine liebende Mutter mit ihrer Tochter im Arm. Harmonie und Liebe zwischen Mutter und Tochter. Ich habe selten ein so ausdrucksstarkes Bild gesehen.
Später beim Ausgang erstand ich dieses Bild als Postkarte.
Hinten auf der Postkarte steht:
Louise-Elisabeth Vigée-Le Brun (1755-1842)
Madame Vigée-Le Brun et sa fille, Jeanne-Lucie-Louise, dite Julie
Elisabeth Vigée-Le Brun war eine französische Malerin, die zahlreiche Porträts europäischer Adeliger anfertigte. Im Klosterinternat in Paris, wo sie mit sechs Jahren zur Schule ging fielen bald ihre Zeichnungen in Hefte und an den Wänden auf. Auch ihr Vater war davon begeistert und sagte ihr eine Zukunft als Malerin voraus. Als sie zwölf war starb ihr Vater. Nach seinem Tod vertiefte sie sich ins Malen und erhielt Malunterricht. Bereits mit 15 Jahren erwarb sie sich ihr Geld mit professionellen Porträts. Ihr wird nachgesagt, in jungen Jahren die schönste Frau von Paris gewesen zu sein. Bestellungen von Verehrern, die nur ein Treffen mit ihr im Sinn hatten, wies sie zurück.
Leider wurde ihr Atelier mangels Lizenz geschlossen. Dafür bewarb sie sich an der Académie de Saint-Luc wo sie ihre Arbeiten ausstellen konnte und wurde kurz darauf als Mitglied aufgenommen. Sie heiratete den Kunsthändler Jean-Baptiste-Pierre Le Brun. Ihr Geschäft blühte.
Mit 25 Jahren bekam sie ihr einziges Kind Jeanne-Lucie-Louise, genannt Julie.
Vier Jahre später hatte sie eine Fehlgeburt.
Elisabeth Vigée-Le Brun malte unter anderen Marie Antoinette, den Prinzen von Nassau, zahlreiche Familienmitglieder von Katharina II von Russland. Das sind nur einige wenige aus der langen Liste der Adeligen. Sie war Mitglied in vielen Akademien.
Nach der Erstürmung von Versaille flüchtete sie mit ihrer Tochter nach Italien und anschliessend lebte sie eine Weile in Russland und Wien. Nach 12 Jahren Exil kehrte sie schlussendlich nach Paris zurück. Ihr Mann hatte sich während dessen von ihr scheiden lassen weil er um seine Besitztümer fürchtete. Sie überlebte sowohl ihren Mann als auch ihre Tochter. Elisabeth Vigée-Le Brun - eine beeindruckende Frau! Nie liess sie sich von schlechten Umständen des Lebens unterkriegen.
1841 erlitt Elisabeth Vigée -Le Brun einen Schlaganfall und 1842 starb sie im Alter von 86 Jahren in ihrer Wohnung, wo sie noch mit ihren Eltern gewohnt hatte.
Dienstag, 10. Februar 2015
George W. Carver, Teil 2
"Seine Neugier war unersättlich, sein Lerneifer erlahmte nie. Es kam ihm nicht in den Sinn, es merkwürdig zu finden, dass ein Junge Frauenarbeit tat. Mit seinen schnellen Händen und dem flinken Verstand versucht er alles. Eines Nachmittags sah er Tante Susan beim Stricken zu und sagte dann: "D-Das k-k-kann ich auch!" Mit einer Truthahnfeder vom Hof und einem aufgezogenen Fausthandschuh sass er neben ihr und lehrte sich selbst das Stricken. Bis zum Sommer konnte er auch häkeln und stricken. Wenn Tante Susan ein schwieriges Muster begann, brauchte sie ihm nur zu erklären, wie es am Ende aussehen sollte. Dann gingen sie, jeder für sich, an die Arbeit. Hernach konnte Moses nicht unterscheiden, welche Stich von George, welche von seiner Frau stammten."
"Wieder kam ein Frühling. George gewöhnte sich daran viel im Wald zu sein. Er hatte dort eine verborgene kleine Lichtung entdeckt, auf der die Natur alle ihre Wunder vorführte, wenn ein Mensch nur sehen und hören wollte. Er spähte unter die Baumrinde und beobachtete die krabbelnden Insekten. Er studierte die wilden Blumen, die sich an die Sonne drängten, und jene, die den Schatten suchten. Er lauschte auf das Quaken der Frösche, das Zwitschern der Vögel, und er spürte in sich das Verlangen, diese geheimnisvolle, vielfältige Welt kennen und verstehen zu lernen. Warum flohen die Nachtfalter vor der Sonnenwärme? Warum konnten die Lilien ohne Sonne nicht leben? Warum lieferten Wurzeln, die einander genau glichen, eine so verwirrende Vielfalt farbiger Blüten? Was wurde aus dem weichen, weissen Flaum, der dem Löwenzahn entschwebten?
George liebte das Gefühl warmer Erde in seinen Händen. Jahre später erinnerte er sich daran und sagte: "Die Leute morden ein Kind, wenn sie ihm befehlen: ´Bleib aus dem Schmutz!´ Im Schmutz steckt ja das Leben!"
"Wieder kam ein Frühling. George gewöhnte sich daran viel im Wald zu sein. Er hatte dort eine verborgene kleine Lichtung entdeckt, auf der die Natur alle ihre Wunder vorführte, wenn ein Mensch nur sehen und hören wollte. Er spähte unter die Baumrinde und beobachtete die krabbelnden Insekten. Er studierte die wilden Blumen, die sich an die Sonne drängten, und jene, die den Schatten suchten. Er lauschte auf das Quaken der Frösche, das Zwitschern der Vögel, und er spürte in sich das Verlangen, diese geheimnisvolle, vielfältige Welt kennen und verstehen zu lernen. Warum flohen die Nachtfalter vor der Sonnenwärme? Warum konnten die Lilien ohne Sonne nicht leben? Warum lieferten Wurzeln, die einander genau glichen, eine so verwirrende Vielfalt farbiger Blüten? Was wurde aus dem weichen, weissen Flaum, der dem Löwenzahn entschwebten?
George liebte das Gefühl warmer Erde in seinen Händen. Jahre später erinnerte er sich daran und sagte: "Die Leute morden ein Kind, wenn sie ihm befehlen: ´Bleib aus dem Schmutz!´ Im Schmutz steckt ja das Leben!"
Montag, 9. Februar 2015
Ein Brief
Ein grüner Umschlag im Briefkasten, die Adresse von Hand geschrieben. Das sieht nach was sehr Interessantem aus. Eine Hochzeits- oder Geburtsanzeige vielleicht? Ich öffne ihn. Eine Bekannte erzählt mir auf zwei Seiten - von Hand geschrieben und mit Fotos verziehrt - aus ihrem Leben. Ich lese ihn zweimal. Es macht Spass einen solchen Brief zu bekommen und zu lesen. Wenn ich dran denke, das sie sich trotz der vielen Arbeit, die sie zweifelsfrei hat, hingesetzt hat und mir persönlich einen Brief geschrieben hat - das ehrt mich sehr und ich werde ihn ganz bestimmt aufbewahren. Was drin steht ist mir auch immer noch sehr präsent - ich habe ihn ja zweimal gelesen.
Ich habe entschieden, soweit ich es schaffe, auch öfters mal wieder einen Brief zu schreiben - per Hand.
Ich habe entschieden, soweit ich es schaffe, auch öfters mal wieder einen Brief zu schreiben - per Hand.
Freitag, 30. Januar 2015
Freie Minute
Ungefähr eine halbe Stunde. Ganz für mich alleine! Alles ist soweit erledigt und ich habe ungefähr eine halbe leere Stunde und ich kann irgendetwas machen was ich schon lange wollte oder was mir Freude bereiten würde.
Was war es bloss was ich gestern auf meine lange Liste für freie Minuten gesetzt habe? Da war doch so vieles was ich tun wollte?! Ich könnte in Ruhe was feines kochen - nein, kochen tu ich immer. Ich könnte einen Brief schreiben - hm dieser Brief würde länger dauern und dann liegt er wieder tagelang rum, das muss ich mal abends machen. Ich könnte telefonieren - habe aber eher Lust was Stilles ganz für mich zu tun. Ich könnte ins Bad gehen und alles was beim täglichen Schön machen zu kurz kommt nachholen - jetzt am schönen frischen Morgen mich ins Bad verkriechen? Was und wo soll ich denn jetzt anfangen?
... jetzt sind 10 Minuten dieser wertvollen halben Stunde rum.
Was war es bloss was ich gestern auf meine lange Liste für freie Minuten gesetzt habe? Da war doch so vieles was ich tun wollte?! Ich könnte in Ruhe was feines kochen - nein, kochen tu ich immer. Ich könnte einen Brief schreiben - hm dieser Brief würde länger dauern und dann liegt er wieder tagelang rum, das muss ich mal abends machen. Ich könnte telefonieren - habe aber eher Lust was Stilles ganz für mich zu tun. Ich könnte ins Bad gehen und alles was beim täglichen Schön machen zu kurz kommt nachholen - jetzt am schönen frischen Morgen mich ins Bad verkriechen? Was und wo soll ich denn jetzt anfangen?
... jetzt sind 10 Minuten dieser wertvollen halben Stunde rum.
Ich werde schreiben. Paar Sätze. Danach bin ich erfrischt.
Be blessed.
Sonntag, 25. Januar 2015
Geschichten-Werkstatt
Bilder machen mich kreativ.
Dieses Bild, zum Beispiel, habe ich von paar Jahren in einem Wald geschossen.
Was wäre deine Geschichte dazu?
Donnerstag, 22. Januar 2015
Ich hab was für dich
Zu viele Menschen sind am Strand.
Das ist ein Drücken und ein Drängen
möchten Jesus hören wie er spricht.
Trost
Rat
Ermutigung
Wegweisung
Botschaft des Himmels
Der Fischer gibt ihm gern sein Boot.
Im schwankenden Schiff
Jesus steht sicher.
Die Menschen hören wie er spricht.
Trost
Rat
Ermutigung
Wegweisung
Botschaft des Himmels
Die Predigt endet
heimwärts geht die Menge.
Dankbar für die Hilfe,
Jesus wendet sich an den Fischer.
Wirf die Netze aus
ich hab was für dich.
Kopfschütteln
Die ganze Nacht gearbeitet
nichts hat es gebracht.
Auf deine Verantwortung
ich versuch es nochmals.
Ein Boot gleitet auf dem glatten Wasser vorbei.
Helft uns!
Die Netze sind voll!
Demütig
der Fischer kniet nieder.
Das hab ich nicht verdient.
Ehrfurcht
Staunen
Jesus wendet sich an den Fischer
Komm mit mir.
Wirf die Netze aus.
Ich hab was für dich!
Mittwoch, 21. Januar 2015
George Washington Carver, Teil 1
"Aber endlich war es durch Susans beharrliche Pflege und eine unerklärliche Zähigkeit in der schwachen Brust des kleinen Jungen geschafft. Er überwand seine scheinbar unsausweichliche Bestimmung. Der ständige Husten hatte seine Stimmbänder angegriffen. Jetzt klang seine Stimme wie das Zirpen eines verängstigen Vogels. Und irgendeine unbewusste Erinnerung, vielleicht dieselbe Furcht seiner Rasse, die auch Mary gequält hatte, lähmte seine Zunge, so dass er mitleiderregend stotterte. Er war fast drei Jahre alt, ehe er die Stube ohne fremde Hilfe durchqueren konnte, und dieses Abenteuer liess ihn vor Erschöpfung und Triumph keuchen. Aber er lebte, und das was der grösste aller Triumphe!
Der Krieg endete. Die niedergebrannten Ställe wurden wieder aufgebaut, die Felder bestellt. Bald zeigten sie der Frühlingssonne erstes Grün. "Ihr seid jetzt frei!", sagte Moses Carver zu George und dessen älterem Bruder Jim. "Alle Sklaven sind jetzt frei! Ihr könnt gehen, wohin ihr wollt!"
George verstand nicht, und Jim grinste nur.
"Tante Susan und ich wir hätten euch gern weiter bei uns wie bisher. Aber vergesst nicht, ihr müsst nicht bleiben. Die Sklaven sind frei!"
Jim nickte, und damit war alles gesagt. Am Abend krochen die beiden Jungen auf den Boden des Blockhauses und schliefen auf ihren mit Maishülsen gefüllten Säcken, wie sie es immer getan hatten. Es sollte lange dauern, bis Carvers George herausfand, was Onkel Moses gemeint hatte und was es bedeutete, frei zu sein. "
Ausschnitt aus dem Buch "Der Mann der überlebte" von Lawrence Elliott
Das Leben von George Carver beginnt mit dem Tod seiner Mutter und endete beinahe wie eine frisch angezündete Kerze deren Docht zur kurz ist und die Flamme gleich wieder erlöschen lässt.
Sein unbändiger Lebenswille, das liebevolle Zuhause bei den Carvers, eine nicht zu stillende Neugier und seinen tiefen Glauben an den Schöpfer, lassen aus dem aussergewöhlichen Jungen einen der aussergewöhnlichsten Männer der Geschichte werden.
In nächster Zeit werde ich immer mal wieder eine Fortsetzung dieser Biografie posten, denn die Botschaft des Leben dieses bemerkenswerten Mannes soll gehört werden.
Der Krieg endete. Die niedergebrannten Ställe wurden wieder aufgebaut, die Felder bestellt. Bald zeigten sie der Frühlingssonne erstes Grün. "Ihr seid jetzt frei!", sagte Moses Carver zu George und dessen älterem Bruder Jim. "Alle Sklaven sind jetzt frei! Ihr könnt gehen, wohin ihr wollt!"
George verstand nicht, und Jim grinste nur.
"Tante Susan und ich wir hätten euch gern weiter bei uns wie bisher. Aber vergesst nicht, ihr müsst nicht bleiben. Die Sklaven sind frei!"
Jim nickte, und damit war alles gesagt. Am Abend krochen die beiden Jungen auf den Boden des Blockhauses und schliefen auf ihren mit Maishülsen gefüllten Säcken, wie sie es immer getan hatten. Es sollte lange dauern, bis Carvers George herausfand, was Onkel Moses gemeint hatte und was es bedeutete, frei zu sein. "
Ausschnitt aus dem Buch "Der Mann der überlebte" von Lawrence Elliott
Das Leben von George Carver beginnt mit dem Tod seiner Mutter und endete beinahe wie eine frisch angezündete Kerze deren Docht zur kurz ist und die Flamme gleich wieder erlöschen lässt.
Sein unbändiger Lebenswille, das liebevolle Zuhause bei den Carvers, eine nicht zu stillende Neugier und seinen tiefen Glauben an den Schöpfer, lassen aus dem aussergewöhlichen Jungen einen der aussergewöhnlichsten Männer der Geschichte werden.
In nächster Zeit werde ich immer mal wieder eine Fortsetzung dieser Biografie posten, denn die Botschaft des Leben dieses bemerkenswerten Mannes soll gehört werden.
Auszeit
Mit dem Eindruck, die Decke fällt mir nächstens auf den Kopf, habe ich mich mir eine Auszeit genommen und bin für einenhalb Stunden in meine Lieblingsbuchhandlung verschwunden. In Bücher schmöckern, Titel lesen, blättern, paar Sätze lesen, Bilder angucken, die Stille geniessen. Es ist eine Reise in eine andere Welt, gibt einem Horizonterweiterung im kleinen Sinne und man kann wunderbar abschalten.
Samstag, 17. Januar 2015
Berufung
Zwei Berufene, zwei Reaktionen.
Szene 1:
Als Zacharias im Tempel war erschien im der Engel des Herrn und die ersten Worte waren: "Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat deine Gebete erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen. (...)".
Zacharias fragte den Engel: "Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschehen wird? Ich bin jetzt ein alter Mann und auch meine Frau ist schon in fortgeschrittenem Alter."
Engel: "Ich bin Gabriel. Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes. Er hat mich mit dieser frohen Botschaft zu dir gesandt! Weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, wirst du nicht mehr sprechen können, bis das Kind geboren ist. Denn meine Worte werden sich erfüllen, wenn die Zeit gekommen ist".
Szene 2:
Gabriel erschien Maria, die mit Josef verlobt war und sagte: " Sei gegrüsst! Du bist beschenkt mit grosser Gnade! Der Herr ist mit dir!"
Erschrocken überlegte Maria, was der Engel damit wohl meinte.
Da erklärte er ihr: " Hab keine Angst, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst.(...)"
Maria fragte den Engel: " Aber wie kann ich ein Kind bekommen? Ich bin noch Jungfrau."
Engel: " Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten. (...) Denn bei Gott ist nichts unmöglich."
Maria: "Ich bin die Dienerin des Herrn und beuge mich seinem Willen. Möge alles, was du mir gesagt hast, wahr werden und mir geschehen."
Vor kurzem habe ich den Abschnitt in Lukas 1 gelesen und mir sind die Berufungen von Zacharias und Maria ins Auge gestochen. Warum nimmt Gott dem Priester die Stimme weg und Maria nicht? Beide haben Rückfrage gestellt. Beide haben auf die ungünstige Situation hingewiesen: Zacharias ist zu alt und Maria ist unverheiratet.
Mir ist aufgefallen, dass Zacharias Zweifel an der Richtigkeit der Botschaft geäussert hat. Die Antwort des Engels ist klar und sie weist uns Menschen wieder mal darauf hin, dass wir einen Gott über uns haben: Ich bin Gabriel! Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes! ER hat mich mit diese Botschaft gesandt.
Bum! Lieber Zacharias, das muss genügen. Hinter dieser Aussage steht ein ganzes Universum und die ganze Grösse und Allmacht Gottes. Der Engel hat es nicht nötig sich zu rechtfertigen. Das er aus Gottes Gegenwart mit dieser Botschaft gesandt wurde, das muss genügen. Bei dieser Aussage geht es mir durch Mark und Bein - genau wie wenn ich den Sternenhimmel betrachte. Ich fühle mich klein und unbedeutend aber die Herrlichkeit ist, das Gott trotzdem eine frohe Botschaft persönlich vorbeibringen möchte - durch einen der sonst in der Gegenwart Gottes wohnt.
Ich denke, Maria hat genau das erkannt. Sie hat sich erkundigt, wie Gott es anstellen möchte und er hat es ihr erklärt und danach hat Maria erkannt, welche Ehre ihr zuteil wurde und sich zur Verfügung gestellt.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass der Engel beiden sagt: Hab keine Angst! Es ist dem himmlischen Wesen bewusst, was seine Erscheinung auslöst und möchte das wir wissen, dass wir keine Angst vor ihm zu haben brauchen. Wie rücksichts- und liebevoll, das doch ist! Und so einer kommt aus der Gegenwart Gottes? Lernt man da so nette Dinge? Dann muss es da wirklich schön sein!
Szene 1:
Als Zacharias im Tempel war erschien im der Engel des Herrn und die ersten Worte waren: "Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat deine Gebete erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen. (...)".
Zacharias fragte den Engel: "Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschehen wird? Ich bin jetzt ein alter Mann und auch meine Frau ist schon in fortgeschrittenem Alter."
Engel: "Ich bin Gabriel. Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes. Er hat mich mit dieser frohen Botschaft zu dir gesandt! Weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, wirst du nicht mehr sprechen können, bis das Kind geboren ist. Denn meine Worte werden sich erfüllen, wenn die Zeit gekommen ist".
Szene 2:
Gabriel erschien Maria, die mit Josef verlobt war und sagte: " Sei gegrüsst! Du bist beschenkt mit grosser Gnade! Der Herr ist mit dir!"
Erschrocken überlegte Maria, was der Engel damit wohl meinte.
Da erklärte er ihr: " Hab keine Angst, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst.(...)"
Maria fragte den Engel: " Aber wie kann ich ein Kind bekommen? Ich bin noch Jungfrau."
Engel: " Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten. (...) Denn bei Gott ist nichts unmöglich."
Maria: "Ich bin die Dienerin des Herrn und beuge mich seinem Willen. Möge alles, was du mir gesagt hast, wahr werden und mir geschehen."
Vor kurzem habe ich den Abschnitt in Lukas 1 gelesen und mir sind die Berufungen von Zacharias und Maria ins Auge gestochen. Warum nimmt Gott dem Priester die Stimme weg und Maria nicht? Beide haben Rückfrage gestellt. Beide haben auf die ungünstige Situation hingewiesen: Zacharias ist zu alt und Maria ist unverheiratet.
Mir ist aufgefallen, dass Zacharias Zweifel an der Richtigkeit der Botschaft geäussert hat. Die Antwort des Engels ist klar und sie weist uns Menschen wieder mal darauf hin, dass wir einen Gott über uns haben: Ich bin Gabriel! Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes! ER hat mich mit diese Botschaft gesandt.
Bum! Lieber Zacharias, das muss genügen. Hinter dieser Aussage steht ein ganzes Universum und die ganze Grösse und Allmacht Gottes. Der Engel hat es nicht nötig sich zu rechtfertigen. Das er aus Gottes Gegenwart mit dieser Botschaft gesandt wurde, das muss genügen. Bei dieser Aussage geht es mir durch Mark und Bein - genau wie wenn ich den Sternenhimmel betrachte. Ich fühle mich klein und unbedeutend aber die Herrlichkeit ist, das Gott trotzdem eine frohe Botschaft persönlich vorbeibringen möchte - durch einen der sonst in der Gegenwart Gottes wohnt.
Ich denke, Maria hat genau das erkannt. Sie hat sich erkundigt, wie Gott es anstellen möchte und er hat es ihr erklärt und danach hat Maria erkannt, welche Ehre ihr zuteil wurde und sich zur Verfügung gestellt.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass der Engel beiden sagt: Hab keine Angst! Es ist dem himmlischen Wesen bewusst, was seine Erscheinung auslöst und möchte das wir wissen, dass wir keine Angst vor ihm zu haben brauchen. Wie rücksichts- und liebevoll, das doch ist! Und so einer kommt aus der Gegenwart Gottes? Lernt man da so nette Dinge? Dann muss es da wirklich schön sein!
Samstag, 10. Januar 2015
Sturmwind
Sturmwind
tobt ums Haus
holt Kälte raus.
Trocknet´s Land
mit starker
Hand.
Sabine Bauer
Damit ist alles gesagt.
Macht`s euch gemütlich.
Donnerstag, 8. Januar 2015
Es geht auch einfacher
Die Handys heutzutage sind ja allerwelts Dinger. Aber eines können sie nicht: Wirklich gute Tonqualität produzieren. Wie auch, bei null Resonanzkörper? Dafür kann man diese kleinen Geräte kaufen, da steckt man das Handy rein und schon klingt der Ton aus etwas anständigeren Boxen. Sie kosten aber auch einiges...
Sowas hab ich mir gestern selber gebaut. Kosten? Wenns hochkommt 0,2 Cent.
Man nehme:
Eine leere Haushaltspapierrolle
Zwei Einmalbecher
Eine Schere
Und das kommt dabei raus:
Tonqualität: sehr gut!
Angenehmer Nebeneffekt: Das Handy hat einen Platz.
Be blessed!
Sowas hab ich mir gestern selber gebaut. Kosten? Wenns hochkommt 0,2 Cent.
Man nehme:
Eine leere Haushaltspapierrolle
Zwei Einmalbecher
Eine Schere
Und das kommt dabei raus:
Tonqualität: sehr gut!
Angenehmer Nebeneffekt: Das Handy hat einen Platz.
Be blessed!
Sonntag, 4. Januar 2015
Die Erdnuss - ein kleines Wunderding im Zweierpack
Mandarinen und Erdnüsse, der Inbegriff von Weihnachts- und Winterzeit. Noch lange nach dem 6. Dezember roch der Schuh, den man für den Nikolaus vors Fenster gestellt hatte und den Mama klammheimlich in der Nacht mit Schokolade, Mandarinen und eben Erdnüsschen gefüllt hatte, nach dieser interessanten Nuss und die Schale hinterliess ihre Spuren im Fell. Aber halt! Wusstet ihr, dass die Erdnuss gar keine Nuss ist? Sie wird botanisch zu den Hülsenfrüchten gezählt und fällt damit in die Kategorie der Bohnen und Erbsen. Da wird's einem im Englischen etwas leichter gemacht: peanut - Erbsennuss.
Mit 24 Prozent Eiweissgehalt hat sie einen dementsprechend hohen Nährwert. Ausserdem gehört sie neben der Cashewnuss zu den magnesiumreichen pflanzlichen Nahrungsmittel.
In Kürze werde ich euch von einem Mann berichten, der das gesamte Potential der Erdnuss entdeckt und ausgeschöpft hat. Sein Leben und sein Werk haben mich total begeistert.
Bis dahin wünsche ich euch gutes Erdnussknabbern.
Be blessed!
Habt ihr euch eigentlich schon mal überlegt warum die "Erbsennüsse" immer zu zweit ein Häuschen bewohnen? Ich find das süss.
Mit 24 Prozent Eiweissgehalt hat sie einen dementsprechend hohen Nährwert. Ausserdem gehört sie neben der Cashewnuss zu den magnesiumreichen pflanzlichen Nahrungsmittel.
In Kürze werde ich euch von einem Mann berichten, der das gesamte Potential der Erdnuss entdeckt und ausgeschöpft hat. Sein Leben und sein Werk haben mich total begeistert.
Bis dahin wünsche ich euch gutes Erdnussknabbern.
Be blessed!
Habt ihr euch eigentlich schon mal überlegt warum die "Erbsennüsse" immer zu zweit ein Häuschen bewohnen? Ich find das süss.
Samstag, 3. Januar 2015
Ein Loblied auf die Wärmflasche
Mit kalten Füssen stieg ich aus dem Auto und war froh in meine Hausschuhe zu schlüpfen. Auf eine Bemerkung hin bekam ich eine Wärmflasche und durfte ich mich damit aufs Sofa verkriechen. Ist es nicht herrlich die kalten Füsse auf eine schön heisse Wärmflasche zu legen? Es IST herrlich!
Ich hoffe, ihr habt alle eine Wärmflasche zu Hause.
Be blessed!
Donnerstag, 1. Januar 2015
Prosit! Neujahr!
Glückliches neues Jahr euch allen!
Wie angekündigt, gebe ich einen kleinen Bericht über meine "Gesundheitswoche". Mit dem Sport wars etwas schwierig. Den lassen wir mal beiseite... spazieren gehen zähle ich nämlich nicht dazu.
Umso mehr Freude hat mir das Kochen bereitet. Vegan ist ja plötzlich voll im Trend und deshalb gibt es viele feine Rezepte auf dem Internet zu kriegen. Da wollte ich mal einiges ausprobieren.
Da war zum Beispiel die herzhafte Kichererbsensuppe oder Linsenbolognese oder Hummus und ähnliches. Ich muss ehrlich sagen, es war äusserst schmackhaft!
Eine gute Webseite findet sich hier: http://www.bevegt.de/kichererbsensuppe/
oder diese hier: http://vegan-taste-week.de/
oder: http://www.bjoernmoschinski.de/
Ich werde bestimmt das eine oder andere öfters kochen. Es macht viel Spass, bereichert die Küche und gesund fühlt man sich danach auch ;).
Ein idealer Start ins neue Jahr.
Be blessed
P.S Habe wieder ein funktionierendes Arbeitsgerät. Ab jetzt schreibe ich wieder regelmässiger.
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