Sonntag, 22. März 2009

Dienstag, 17. März 2009

"...nicht mich, sondern Dich sollen sie sehen."


Das war schon seit meinem Arbeitsbeginn in der Praxis mein Gebet. Ich kenne meine Pappenheimer. Worte helfen bei dem Menschenschlag nicht viel. So bitte ich Gott jeden Morgen, dass doch meine Mitarbeiter nicht mich, sondern Ihn sehen können. Heute passierte etwas ganz Unerwaretetes und Wunderschönes: Meine Arbeitskollegin - mit ihr habe ich schon vor der KV-Lehre zusammengearbeitet- kam in der Mittagspause zu mir und stellte mir eine Frage: Sie habe mich mit Eliane über Alkohol reden gehört (Anmerkung: Ich kann mich an diese Konversation nicht im Geringsten erinnern...), sie habe sich überlegt, dass doch eigentlich Jesus bei der Hochzeit, als er Wasser zu Wein machte, auch Alkohol getrunken habe. Sie habe mit ihrem Freund darüber geredet aber er meinte auch, es müsse wohl so gewesen sein. Innerlich war ich dankbar und freute mich, dass sie soviel Vertrauen zu mir hat - bei ihr war ich mir am wenigsten sicher. Ich erklärte ihr dann, dass der Urtext 2 verschiedene Arten "Wein" kennt, der gegorene und der ungegorene. Sie freute sich über die Erklärung und ein schönes Gespräch über Kirche, Glaube und Katholizismus entwickelte sich. Es war nicht allzu lang aber ich spürte, dass sie sich freute mit jemandem über Religion zu sprechen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht das letzte Mal war. In unser Gespräch schaltete sich nach einer Weile auch eine andere Kollegin ein, die sich im Raum befand. Sie meinte, sie ginge nie in die Kirche ausser zu Hochzeiten etc. aber das müsse ja nicht heissen, dass sie nicht gläubig sei. Ich war erstaunt und freute mich über die Offenheit die sie mir entgegenbrachten. Unsere Praxis hatte in den letzten Jahren zwei Zeuginnen Jehovas im Team gehabt. Sie sind sensibilisiert gegenüber Religion aber auch gegenüber Systeme die einzuengen versuchen. Mein Ziel ist es, ihnen durch mein Leben und meine Beziehung zu Jesus zu vermitteln, dass Gott im Mittelpunkt zu haben der wahre Lebenssinn bedeutet und dass diese Liebe nirgendswo sonst zu finden ist und dies nicht einengend, sondern befreiend ist. Ist es nicht so, dass jeder Mensch die Ewigkeit im Herzen hat und ein Platz den nur Gott ausfüllen kann? Diese Sehnsucht durfte ich heute spüren. Gott war heute wieder so gut zu mir - wie an jedem neuen Tag!

Donnerstag, 12. März 2009

Praxisgeschichten

Jede von uns Zahnarztgehilfinnen muss einmal im Monat einen langen Freitag arbeiten. D.h. solange bis der Chef auch nach Hause geht. Es entspricht zwar nicht gerade meinem Ideal, aber da gibt es nun mal kein Drumherum. Letzten Freitag war ich an der Reihe und man hofft natürlich immer, dass man einen "gnädigen" Abend erwischt und nicht sehr streng eingeschrieben ist. Wie es schien hatte ich kein Glück: Um 18.00 Uhr war doch tatsächlich noch eine Inlay-Präparation eingeschrieben... Ein aufwändiges Unterfangen. Ich betete innerlich, dass es doch einen Weg geben würde, dass ich nicht bis um 20.00 Uhr in der Praxis bleiben müsse. Herr F., die betreffende Person rief uns um 17.00 Uhr an, er sei immer noch in Zürich, der Verkehr sei immens und der Schneefall auch. Er probiere aber noch zu kommen. Eine halbe Stunde später informierte er uns, dass er erst in Gunzgen sei. Und übrigens: Er komme so oder so. Der Chef müsse halt dann später Znacht essen. Auf meine Frage, was denn mit der Gehilfin sei (die ja sinnigerweise ich war) meinte er nur, die nehme er anschliessend mit zu einem Apéro.

Ich muss bemerken, dass dieser Mister ein ehemaliger Schulkollege von meinem Chef war und die beiden sich kennen. Trotzdem... innerlich wünschte ich ihm noch ein bisschen mehr Schneefall :). Praise the Lord, er hat meine Gebete erhört, denn eine Viertelstunde später musste mein Chef ihm definitiv absagen und mein Sabbatanfang war nicht vollständig im Eimer.

Anmerkung: Heute kam Herr F. zur erwähnten Präparation und der Zufall wollte es, dass ich bei der Behandlung assistierte. Ein, gelinde gesagt, total herausgeputzer Mann mit Anzug, Krawatte und polierten Lederschühlein. Mein Chef meinte, leider habe er in St. Gallen studiert... da werde man so. Doch er tat etwas, dass noch nicht viele getan haben. Er kam zur Tür rein, auf mich zu und schüttelte mir kräftig die Hand. Im ersten Moment wollte ich ihn fragen von welcher Firma er der Vertreter sei... Vielleicht wollte er ja auch nur schauen, ob eine Gehilfin einen Apéro wünscht... ;)

Ich grüsse euch mit Ballett-Muskelkater und Konferenz-Vorfreude!
Be blessed!

Dienstag, 10. März 2009

Schönheit

"Schönheit ist ein Wesenszug, den jede Frau von Geburt an besitzt. Denn sie trägt das Bild Gottes in sich."

Regelmässig Bewegung. Finde heraus, was dir guttut und was du leicht in deinem Alltag integrieren kannst.


Natur geniessen. Farben und Formen können heilsam sein. Für mich ist ein Spaziergang stets der "Gang der liebenden Aufmerksamkeit".


Gesunde Essensgewohnheiten. Iss regelmässig und ausgewogen und setze dich dazu an einen liebevoll gedeckten Tisch.


Genügend Schlaf. Du brauchst 7 bis 8 Stunden; im Schlaf erfolgen wichtige Stoffwechselvorgänge, verspannte Muskulatur und vieles mehr aus.


Vermeiden Sie Stress. Stress löst Ängste, Nervosität, Darmprobleme, Herzrhytmusstörungen, verspannte Muskulatur und vieles mehr aus.


Entspannung. Um deinen Körper bewusst zu entspannen, kannst du Tiefenatmung lernen oder progressive Muskelentspannung nach Jacobson.


Körperpflege. Ein gemütliches Bad bei Kerzenschein, eine duftende Creme oder Lotion für Gesicht und Körper geben ein tolles Gefühl!


Stille. In der Stille bist du empfänglicher für Gottes Reden.


Bibellesen. Die beste Erfrischung für deine Seele und Nahrung für deinen Geist!


Den Sabbat wahren. Er ist ein Geschenk Gottes an uns, und wir brauchen diesen Tag des Ausruhens.


Malen. Bilder haben eine entspannende, heilende Kraft für die Seele.


Singen. Musik kann eine belastete Seele beruhigen und befreien.


Vergeben. Bitterkeit und Unversöhnlichkeit senken ihre Wurzeln tief in unser Herz. Der grösste Schöhnheitskiller ist Nicht-vergeben-Können!


Lachen. "Facelifting" ohne Nebenwirkungen; es lockert die Mukulatur und beruhigt Herzschlag und Atmung.


Weinen. Stresshormone werden beim Weinen ausgeschwemmt. Eine Waschanlage für eine gestresste Seele!

Be blessed!

Montag, 2. März 2009