"Bald bin ich im warmen Büro", dies war mein Gedanke als ich mich am Bahnhof auf das Velo schwang, "Diese fünf Minuten in der Kälte werde ich auch noch überleben". Fünf Minuten wären der Traum, denn ich sitze nun schon seit mehr als zwei Stunden im kalten Büro. Mein Chef hat vor den Feiertagen die Heizung zurückgedreht. Jetzt geniesse ich beeindruckende 17Grad wobei ich unserem Termometer nicht ganz traue... meine Finger sind ganz steif, die Zehen sind am einfrieren und die Schultern schon ganz verspannt weil ich den Kopf so weit wie möglich in der Winterjacke verstecke.
Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass die Räume endlich auf die Heizung reagieren, die eigentlich schon wieder ne zeitlang läuft... hm.
Ich könnte nicht in Estland leben, wie Cirly, die ich am Taizé-Treffen in Genf kennengelernt habe. Hier in der Schweiz ist es schon genug sibirisch. Vor allem heute morgen.
Stehe ich auf dem Snowboard kann mir die Kälte nichts anhaben. Kommt anscheinend ganz auf die Umstände an. Etwas Gutes hat das Ganze trotzdem: Ich merke wie wichtig eine Heizung ist. Gott sei Dank, bin ich in einem Land geboren, wo man sich Heizöl leisten kann.
Be blessed!
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