
Zurzeit lese ich ein Buch, das hohe Wellen geschlage hat: Das Eva-Prinzip. Eva Hermann, die Autorin, vertritt darin die Überzeugung, dass Frau und Mann für unterschiedliche Rollen geschaffen sind und dass die Frau sich durch den Feminismus selber eliminiert. Das vielgepriesene Konzept von "Kinder und Beruf unter einen Hut bringen" oft nichts weiter als eine Fassade ist und sich dahinter viel Überforderung und eine tiefe Sehnsucht nach etwas Anderem verbirgt. Sie zeigt auf, wie wichtig es für Kinder ist, dass die Mama sie am Abend ins Bett bringt, dass sie gestillt werden, das sie sich nicht jeden Morgen von der Mutter trennen müssen etc. Sie möchte aufräumen mit dem Klischee, dass die "Mutter am Herd" etwas Unwürdiges und nicht Erstrebenswertes ist, sondern das eine Frau mit den von Gott gegebenen Fähigkeiten sich optimal und mit grosser Erfüllung in einer Ehe, mit Kindern und bei der Bewirtschaftung und Gestaltung des Heims entwickeln kann und dass sich viele Frauen - auch Akademikerinnen - genau danach sehnen.
Ich kann gut verstehen, dass dieses Buch und die Arbeit von Eva Hermann hohe Wellen geschlagen hat und viel Wut und Ärgernis ausgelöst hat. Ich muss auch sagen, dass ihr Prinzip auf keinen Fall generalisiert und auf alle Frauen angewendet werden kann. Jeder Lebensweg ist anders und Gott hat für jeden eine eigene Lebensplanung. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass der Gedanken: Ich will Kinder, eine gut funktionierende Partnerschaft, ein schönes Heim und dabei will ich mich auch im Beruf selbstverwirklichen" nicht funktioniert. Diese Fülle an Aufgaben schafft eine Frau nur mit ständigen Gewissensbissen, denn alles zusammen kann nicht zu aller Zufriedenheit erfüllt werden. Etwas leidet immer darunter, am meisten sie selbst. Leider ist es in der Gesellschaft nicht mehr anerkannt, wenn eine Frau sagt, ich möchte nur für meine Familie da sein. Nur??? Die Familie ist die Kernzelle einer funktionierenden Gesellschaft. Eine gut funktionierende stabile Familie ist die Grundlage für Landesbürger, die einem Land und einer Gesellschaft Stabilität geben. Hat da nicht eine Mutter die wichtigste und grösste Aufgabe überhaupt? Meiner Meinung nach hat Gott der Frau die kostbarste Aufgabe gegeben und dazu all die Fähigkeiten die dazu nötig sind.
Ich war überrascht festzustellen sich auch die Männer eine Frau wünschen, die sich leidenschaftlich um die Kinder und das Heim kümmert. Für sie ist das keine abwertende Aufgabe. Es ist höchstinteressant im Gästebuch auf Eva Hermanns Webseite auch die vielen Kommentare der Männer zu lesen.
Ich bin der Meinung, der Feminismus hat sein Gutes darin gebracht, dass die Frau nicht mehr unterdrückt und als weniger wertvoll als der Mann angesehen wird. Ich bin sehr froh, haben sich die Zeiten in diesem Bereich geändert. Nur wird heutzutage auch diese Seite übertrieben und die Frau muss immer mehr zum Mann werden.
Ich könnte wohl noch lange schreiben, doch für heute solls reichen. Der kühle Sommerwind, der durch das Fenster in das Zimmer weht erfrischt und weckt die Lebensgeister und irgendwie habe ich eine Freude in mir, dass meine Weiblichkeit und meine Sehnsüchte nicht von ungefähr sind, sondern das Gott mich genauso haben wollte für eine ganz spezielle Aufgabe und das diese Aufgabe von keinem Mann übernommen werden kann. Die Männer brauchen uns und wir brauchen die Männer -Gott wollte es so. Und Gott sah, dass es gut war.
1 Kommentar:
Du, das Buch hört sich sehr interessant an und verfolgt wohl genau den Ansatz, den ich auch sehe. Kannst du mir dieses Buch mal ausleihen?
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