Nach einem schönen Abend mit Freunden, in einem Restaurant bei Fondue, machte ich mich vorgestern Abend auf dem Heimweg durch das Schneegestöber. Die Autobahn war verschneit und die Flocken vor der Windschutzscheibe liessen einen fast schwindlig werden. Als ich im Dorf meinen Hügel langsam und vorsichtig erklomme, erschien es mir trotz dem leuchtenden Schnee dunkel - sonst schien zumindest im Altersheim immer irgendwo ein Licht. Ich bemerkte schon bald das Problem und meine Nachbarin kam mit einer Kerze zu mir. Stromausfall. Das ganze Dorf sei okay ausser unserem Hügel. Kerzenromantik, ein Tiefkühler ohne Kühler und kalte Heizkörper waren angesagt. Zmorge und die Andacht bei Kerzenschein, liessen Befürchtungen auf eine eiskalte Wohnung wachsen. Gott sei Dank war der Strom, als ich gestern von der Arbeit heimkam wieder da und ich musste nicht noch 3 Tage warten, wie das beim Sturm "Lothar" der Fall war. Ein erneutes Abenteuer vom Hügel der letzten Sonnenstrahlen :).
Dafür stehen jetzt zwei grosse, dicke Schneemänner vor meiner Haustüre Wache. Die Rüeblinase haben sie schon verloren aber die Blumentopf-Hüte, die ihnen die Kinder aufsetzten, lassen sie weiterin unerschütterlich ins Tal blicken.
Heute nachmittag geht es wiedermal an den Genfersee zum Mid-year-Meeting der Division. Ein Meeting, welches besonders viel Gebet verlangt. Der neue Divisionspräsident wird gewählt. Zudem ist der Präsident der Generalkonferenz dabei. Möge Gott die vier Tage besonders segnen und viel Weisheit schenken. Es geht um die Zukunft seiner Gemeinde in der Schweiz.
Be blessed!
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